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Schlagwort »Hamburg«
Kunst & Kultur →

Video zur Free OZ-Aktion in Berlin

via: urbanshit.de

Hätten wir bei urbanophil etwas mehr Zeit, wäre hier bestimmt auch schon mal ein Artikel über den Hamburger Streetart-Künstler OZ erschienen. Dieser hinterlässt seit mehreren Jahrzehnten seine Spuren auf allem, was sich bemalen oder besprayen lässt. Wer offenen Auges durch Hamburg geht wird das markante OZ-Zeichen überall entdecken. Von der Polizei wird das Gesamtwerk auf 120.000 Stück geschätzt. Er saß bereits mehrere Male im Gefängnis und sitzt nun erneut, was für heftige Diskussionen gesorgt hat und unter anderem am 1. Mai zu einer Sympathiebekundung in Berlin (s. Video). Die Meinungen sind bei diesem Thema naturgemäß gespalten: Ist der Mann ein Künstler, macht er die Stadt bunter und lebenswerter, ist sein „Vermächtsnis“ ein Gesamtkunstwerk und schützenswert oder ist er doch nur ein gestörter Schmierfink der anderer Leute Eigentum entwertet und beschmutzt? Eine eindeutige Antwort gibt es natürlich nicht, aber das macht das Thema und die Auseinandersetzung umso spannender. Wer sich etwas einlesen möchte, dem sei ein umfangreiches Beitrags-Dossier bei urbanshit.de ans Herz gelegt oder auch ein ausführlicher und sehr informativer Artikel in der Süddeutschen.

Urbane Mobilität →

Moving Beyond the Automobile, Teil IV: Schnellbusse

Teil 4 der Streetfilms-Serie dreht sich um ein Thema, das eher in Südamerika verbreitet ist: Schnellbusse. Andererseits hat der Autor dieses Posts einige Jahre in Hamburg neben einer HVV-Schnellbus-Station gewohnt, ganz unbekannt ist das Thema also auch wieder nicht.

Video, Film & Fotografie →

Dokumentarfilm »Empire St-Pauli«

»Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen« ist ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak, der die Veränderung, die Verdrängung und die Aufwertung im Hamburger Stadtteil St. Pauli dokumentiert. Der Film, der 2009 den Dokumentarfilmpreis Hamburg gewonnen hat, kann in voller Länge im Netz angeschaut werden.

Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut – eine der letzten Lücken in der »Perlenkette« an der Elbe geschlossen. Die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Best verdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen St.Pauli.
Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 € ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren? Im Film kommen viele St. Paulianerinnen zu Wort und bilden jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.
Quelle: Begleitbroschüre zum Film (PDF)

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mit dem Handy Ideen für eine bessere Stadt sammeln…

Screenshot vom Nexthamburg Navigator mit den aktuellen Meldungen

Wer kennt es nicht von sich selber. Man sieht eine Sache in der Stadt, die einen nervt (z.B. ausgefallene Ampelanlage, überfüllte Mülleimer) oder auch begeistert (etwa die neue Parkgestaltung) aber man weiss gar nicht, wie man seine Meinung artikulieren soll, so dass diese die Verantwortlichen auch erreicht. Bis man zu Hause ist, hat man diese Sache meist vergessen.

Eine solche spontane Äußerung ist nun in Hamburg mit dem navigator möglich. Der Clou an der Sache ist die mobile Applikation – welche im Rahmen der Diplomarbeit von Stephan Landau und Peter Fey entstand – und es ermöglicht, direkt vor Ort seine Beschwerden und Ideen für die Stadt abzugeben. Ziel ist, so steht geschrieben:

Mache Hamburg zu einer besseren Stadt! Nexthamburg ist Hamburgs Ideenlabor für die Stadt von morgen

Was in Hamburg stört oder als nervig empfunden wird, ist nun direkt auf einer Übersichtskarte zu sehen. Natürlich muss einschränkend gesagt werden, dass die wenigsten Hamburger ein iPhone besitzen (daher warten wir auch sehnsüchtig auf die App für Android) und damit nur ein kleiner Teil aktuell diesen Vor-Ort-Dienst nutzen kann. Aber definitv ein richtiger Schritt, um mobile Applikationen für stadtplanerische Belange zu nutzen und neue Wege der mobilen Partizipation zu ermöglichen.

Und für alle fleissigen Stadtinteressierten läuft noch ein Wettbewerb, bei dem der fleissigste Ideengeber einen Preis gewinnen kann.

Urbane Mobilität →

„Paris setzt die Maßstäbe bei urbaner Mobilität“

Ein ausführliches Interview mit dem Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie (mehr Infos, s. u.) über die Zukunft urbaner Mobilität. Im Gespräch geht es u. a. um die Themen Carsharing, Fahrradverleihsysteme, Radverkehr sowie bevorstehende Veränderungen im städtischen Verkehr in den nächsten Jahren und welchen Einfluss Paris darauf hat. Knie kritisiert u. a. das Verkehrsministerium, wo es durch den Regierungswechsel im vergangenen Herbst einen „katastrophalen“ Einbruch bei den nationalen Aktivitäten im Bereich Radverkehr gegeben hat. Zugleich bemängelt er, dass es in diesem Bereich kaum aktive und einflussreiche Lobbyarbeit gibt.

Foto: Georg Kumpfmüller

Welche Veränderungen wird es Ihrer Meinung nach mittel- bis langfristig im urbanen Verkehr geben?

Verbrennungsfahrzeuge gehören nicht in die Stadt, vor allem nicht, wenn sie umsonst abgestellt werden dürfen. Durch den Winter hat man ja gut gesehen, wie hoch die Mobilität ist, alleine in meinem Kiez wird die Hälfte der Fahrzeuge fast nie bewegt, aber es kostet ja auch nichts sie monatelang einfach abzustellen. Man hat dort 4 – 5qm schönste Stadt, vollkommen umsonst, das kann so nicht gehen. Allein mit einer Anwohnerplakette von 40 EUR sähe die Sache schon ganz anders aus und wir hätten eine andere Mobilitätskultur. Sogar beim ADAC tut sich da mittlerweile was. Man darf das aber nicht als Restriktion verkaufen, sondern als Chance. Man muss den Leuten auch erklären, dass andere Dinge möglich sind, so könnte die Anwohnerplakette auch als ÖV-Ticket dienen. Man muss erklären: „Ihr dürft DAS nicht mehr, aber

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