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Schlagwort »Hamburg«
urbanoREVIEW →

„Connor hat Depressionen“

Clean Air Pod: Ant Farm (Chip Lord, Doug Michels und Curtis Schreier) 1970; Foto: Chip Lord, Courtesy Ant Farm

Warum bloß ist der Held der Terminator-Saga so unheilvoll erkrankt? Weil er die Welt einmal gerettet hat und nun die Last einer unbestimmten Zukunft trägt? Weil er immerfort kämpft gegen übermächtige Gegner und nicht ausschließen kann, diesen mit seinen Bemühungen gar in die Hände zu spielen? Weil er sich völlig isoliert hat, um den Spürsystemen der Maschinen entgehen zu können?

Im Buch „Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe“ von Friedrich von Borries – der auch Kurator der gleichnamigen Ausstellung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist – schlüpft der Archivar in die Rolle des Terminators.

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Kunst & Kultur →

Interview zum spacemag #2

Wir von urbanophil sind aus dem Häuschen: Kürzlich erschien Ausgabe 2 des Magazins spacemag, vom Hamburger spacedepartment. Die Ausgabe steht unter dem Motto ‚Gaffa Urbanismus‚, jedes einzelne Titelblatt der Ausgabe ist individuell mit verschiedenen Tapebändern gestaltet (s. Foto) und inhaltlich sind wir von der Vielseitigkeit und dem Gehalt des Magazins durchweg begeistert. Im Impressum ist zu lesen, dass das spacemag „ein Magazin für urbane Phänomene und urbane Alltagskultur“ ist. Wir von urbanophil wollten es ein bisschen genauer wissen: spacedepartment, wer ist das eigentlich? Wie kam es zum spacemag, was ist jetzt nochmal genau Gaffa Urbanismus und darf man zukünftig noch mehr erwarten?
Genügend Anlässe für ein ausführliches Interview mit Sven Lohmeyer vom spacedepartment aus Hamburg. Neben den bereits angesprochenen Themen ging es um derzeitige Entwicklungen in der Hansestadt, wie die Künstlerproteste im Gängeviertel und die Diskussionen um den Innenstadt-Ikea in Hamburg Altona und welchen Einfluss das Internet und soziale Medien auf Stadtplanung und Stadtentwicklung ausüben.

UP: Wie kam es zu dem Thema eurer aktuellen Ausgabe des spacemag: „Gaffa Urbanismus“?
SD: Einige Mitglieder vom spacedepartment beschäftigen sich seit Längerem mit dem Thema des informellen Städtebaus und wir wollten daher ein Magazin darüber machen. Lange Zeit war also „Informelle Stadt“ der Arbeitstitel dieser Ausgabe. Aber das war uns am Ende ein zu sperriger Begriff. Wir haben dann „Gaffa Urbanismus“ als Kunstwort erfunden, als Synonym für etwas ’nicht reglementiertes‘, etwas ‚(noch) nicht fertiges‘. Wir haben dann ein ‚Call for Papers‘ veröffentlicht und gewartet was passiert: Was weckt dieser Begriff für Assoziationen? Wie entwickelt sich der Begriff? Im Magazin ist nun natürlich viel über Streetart, viel über Gaffa-Kunst und das Gaffa-Tape zu lesen, aber eben auch über…

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Kunst & Kultur →

Wenn ein Haus träumt

Eine wunderschöne Installation an der von O. M. Ungers erbauten Galerie der Gegenwart fand haben Urbanscreen realisiert. Unter dem Titel „How it would be, if a house was dreaming“ schafften sie wohl eine der tollsten Fassadenbespielungen der letzten Zeit.

The conception of this project consistently derives from its underlying architecture – the theoretic conception and visual pattern of the Hamburg Kunsthalle. The Basic idea of narration was to dissolve and break through the strict architecture of O. M. Ungers “Galerie der Gegenwart”. (freshome.com)

Zurücklehnen und anschauen.

[Danke an Vincent für den Hinweis]

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spacemag – Neues Magazin zu Stadt und Raum

Das spacedepartment dürfte den regelmäßigen Lesern inzwischen bekannt sein, da wir über ihre Aktionen, wie das Betonleuchten berichtet haben. Nun überraschen sie uns mit einem neuen und sehr schicken Magazin. Die erste Ausgabe widmet sich dem (nicht gerade) alltäglichen Thema des Konsums:

Die erste Ausgabe des SpaceMag widmet sich voll und ganz der Welt des Einkaufens und der Shopping-Center. Fokussiert auf die Entwicklungen und Trends im Handel, soll das Magazin einen konstruktiven Beitrag innerhalb der Frage leisten, wie Shopping und Stadt sich gegenwärtig und in Zukunft gestalten und miteinander verbinden lassen. (Quelle)

Dabei überzeugt das Druckwerk, das wir schon in Händen halten durften, nicht nur haptisch und visuell, sondern auch inhaltlich. Interessante Berichte, informative Statistiken und ein neugieriger Blick auf ein Thema, das man sonst eher Investoren oder Werbern überlässt. Aber gerade deswegen lohnt der Blick aus einer stadtplanerisch-architektonischen Perspektive. Das macht Lust auf mehr und wir warten gespannt auf #2.

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Betonleuchten in Hamburg

Das neu gegründetet space department aus Hamburg hatte zum Betonleuchten aufgerufen. Mit LED-Throwies (die vom GRL (wir berichteten) entwickelt wurden) brachten Sie die Fassade (zumindest einen Teil davon) eines 70er Jahre Betonbaus zum Leuchten. (Gefunden über urbanshit.de).
Aber wie die Jungs des GRL selbst einräumten, ist die Kommunikationsfähigkeit mit Throwies sehr eingeschränkt. Daher sei allen digitalen Stadtbemalern das Video zum Night Writer ans Herz gelegt.

Wir sind gespannt, was das space department für weitere Aktionen ausheckt und freuen uns auf die weiteren Projekte.

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