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	<title>URBANOPHIL &#187; Indien</title>
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	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
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		<title>Urbane Vergrämvorrichtungen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 17:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Mumbai]]></category>
		<category><![CDATA[Vergrämvorrichtung]]></category>

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		<description><![CDATA[//von Gastautor Georg Jahnsen // &#160; Vergrämung findet in der Architektur bisher meist klassisch physikalisch statt. Es ist ein Krieg, der entweder mit Spitzen und Scharfkantigkeiten ausgefochten wird oder eher defensiv mit Barrieren und Licht. Ein Beispiel aus Mumbai zeigt, dass es noch andere Methoden gibt. Um den Angriff der Tierwelt auf die gebaute Umwelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>//von Gastautor<a href="http://georgjahnsen.blogspot.com/" target="_blank"> Georg Jahnsen </a>//<a href="http://georgjahnsen.blogspot.com/" target="_blank"><br />
</a></p>
<div id="attachment_14512" class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><a href="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/07/mumbai.jpg"><img class="size-full wp-image-14512" title="mumbai" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/07/mumbai.jpg" alt="" width="450" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Vergrämvorrichtung, Santacruz East / Mumbai, India (Fotograf: Georg Jahnsen)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vergrämung findet in der Architektur bisher meist klassisch physikalisch statt. Es ist ein Krieg, der entweder mit Spitzen und Scharfkantigkeiten ausgefochten wird oder eher defensiv mit Barrieren und Licht. Ein Beispiel aus Mumbai zeigt, dass es noch andere Methoden gibt.</p>
<p><span id="more-2416"></span></p>
<p>Um den Angriff der Tierwelt auf die gebaute Umwelt zu parieren, stehen dem Architekten allerlei Hilfsmittel zur Verfügung. So gibt es zum Beispiel kaum ein historisches Gebäude dessen Gesimse, Fensterbänke oder Figurenschmuck nicht mit &#8220;Taubenvergrämvorrichtungen&#8221; geschützt wird. Messerscharfe Drähte überziehen die Fassaden. Eine Armee aus spitzen Eisendrähten wartet darauf die anfliegenden Taubenhintern zu durchbohren.</p>
<p>Doch auch die Bewohner der Stadt vergrämen sich mit professionellen Methoden gegenseitig: Fassaden werden mit speziellen Anstrichen versehen, die Graffitis, Plakate und Aufkleber nicht haften lassen. Mit grellen Scheinwerfern wird Licht in dunkle &#8220;Pissecken&#8221; gebracht. Und dann sind da noch die Heerscharen von Pollern, Bügeln und Planken, die ebenso agieren.</p>
<p>Eine weitaus subtilere Vergrämvorrichtung findet gerade in Mumbai häufige Anwendung. Dass Mumbai ein Toilettenproblem hat, ist an <a href="http://www.urbanophil.net/index.php/allgemein/donate-a-toilet/" target="_blank">dieser Stelle</a> bereits beschrieben worden. Weil es kaum öffentliche WC’s gibt, wird quasi jede Mauer dieser Stadt zur potentiellen Spontantoilette. Des weiteren sind wie überall sonst auch die Wände im städtischen Raum wenig vor den Plakatierern gefeit. Ein klarer Fall für eine Vergrämvorrichtung. Nur wie? Die Fassade unter Strom setzen? Licht? Scharfe Spitzen und Kanten? Kameras?</p>
<p>Nichts von dem. Die mumbaiische Methode setzt auf die tiefe Religiösität der Bevölkerung. Mehr und mehr Mauern dieser Stadt werden in Brusthöhe mit Kacheln ausgestattet, die Heiligenbilder und Götter zeigen. Alle zwei Meter findet sich eine andere Kachel: Ganesh hängt neben Jesus, Maria neben Laxmi und Krishna neben Buddha. Es kann der Blasendruck noch so hoch sein; unter den Blicken der Verehrten entleert man sich nicht! Ebenso ist ein Überkleben der verehrten Gottheit undenkbar. Und so wundert es nicht, dass dieses Konzept sehr erfolgreich ist. Zahlreiche unbeschmutzte Wände dieser Stadt beweisen dies (siehe Foto). Die ästhetische Beeinträchtigung der Bauteile ist minimal, wenn nicht sogar als figurativer Schmuck anzusehen. Das Verbot wird überaus würdevoll ausgesprochen: die drohenden Konsequenzen bei Nichtbeachtung variieren je nach eigenem Glauben.</p>
<p>Und auch auf deutsche Innenstädte läßt sich diese Idee übertragen: statt einem lauen &#8220;Plakatieren verboten!&#8221; könnten z.B. sämtliche Stromkästen mit einer Prägung des Portraits von Rudi Völler oder Friedrich Schiller versehen werden &#8230; nur mal so als Vorschlag aus Mumbai in den urbanen Raum Deutschlands geworfen.</p>
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		<title>Donate a toilet!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 10:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Mumbai]]></category>
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		<description><![CDATA[//Gastbeitrag von Georg Jahnsen, Mumbai// Die Toilette oder das Pissoire im öffentlichen Raum werden seit einigen Jahren nicht nur in Deutschland als städtebauliche Elemente wiederentdeckt. Fast immer sind diese heute mit allerlei Sensorik und sonstiger Technik vollgestopft und die Gestaltung läßt in puncto Eleganz und Modernität kaum Wünsche offen (z.B. das &#8220;Pinkelraumschiff&#8221; auf dem Braunschweiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>//Gastbeitrag von <a href="http://georgjahnsen.blogspot.com/" target="_blank">Georg Jahnsen</a>, Mumbai//</p>
<p><a href="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/05/howlongcanyoustandit_flyer.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-1921" title="howlongcanyoustandit_flyer" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/05/howlongcanyoustandit_flyer.jpg" alt="howlongcanyoustandit_flyer" width="313" height="374" /></a></p>
<p>Die Toilette oder das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urinal" target="_blank">Pissoire</a> im öffentlichen Raum werden seit einigen Jahren nicht nur in Deutschland als städtebauliche Elemente wiederentdeckt. Fast immer sind diese heute mit allerlei Sensorik und sonstiger Technik vollgestopft und die Gestaltung läßt in puncto Eleganz und Modernität kaum Wünsche offen (z.B. das <a href="http://farm1.static.flickr.com/85/211846046_8b89edde07.jpg?v=0" target="_blank">&#8220;Pinkelraumschiff&#8221;</a> auf dem Braunschweiger Kohlmarkt). Pinkelexklusivität hat jedoch ihren Preis, und so ist es wenig erstaunlich, daß dieser einen Großteil der potenziellen Nutzer abschreckt. Wo ist das gute und einfache Design für eine öffentliche Toilette? Vorbild könnte das öffentliche Pissoire aus französischer Zeit sein: zwei halbhohe Wände und ein fliegendes Dach: fertig!</p>
<p><span id="more-1919"></span></p>
<p>In Mumbai leben 8 Millionen Menschen in Slums, von denen etwa die Hälfte ohne irgendwelche sanitären Anlagen ausgestattet sind. Stattdessen ist die Stadt übersät mit informellen Spontantoiletten. Plätzen oder Nischen zwischen den Gebäuden, auf Brachflächen an Flussufern oder am Strand. Privatsphäre finden die Menschen an diesen Orten bei ihrem Toilettengang nur selten. Sie sind es inzwischen gewohnt ihre Notdurft unter den Blicken der Öffentlichkeit zu verrichten. Auch, und gerade in den Vierteln der prominenten Innenstadtlagen, in die alltags viele tausend Menschen pendeln, um dort in der Strasse ihr tägliches Geld zu verdienen, fehlen öffentliche Toiletten fast vollständig. Man braucht keine besonders feine Nase, um zu bemerken, dass Mumbai stinkt. Und der Gestank ist noch das kleinste Problem, wenn man die vielfältigen gesundheitlichen Gefahren bedenkt, die aus dem Fehlen von hygienischen Toiletten resultieren.</p>
<p>Eine private Organisation hat sich nun mittels einer Flyerkampagne dieses Problems angenommen. Unter der Schlagzeile &#8220;How long can you stand it?&#8221; bietet sie <a href="http://www.clickindia.com/images/2008/10/07/54/439960_20081002491_large.jpg" target="_blank">umweltfreundliche Toiletten</a> im Öko-Design zum privaten Sponsoring an. Solarbetrieben und weitgehend chemikalienfrei sucht man allerdings nach Eleganz und Modernität bei der <a href="http://cms.mumbaimirror.com/portalfiles/13/2/200902/Image/110209/img13(1).jpg" target="_blank">Gestaltung </a>des Toilettenäußeren vergebens. Fürs erste ist das jedoch egal: was zählt ist die Idee und der generelle Blick für ein großes (Toiletten-) Problem der Megametropole. Wie wäre es also mit einer kleinen Spende? Donate a toilet!</p>
<p>Entwurfsaufgabe bis zum nächsten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welttoilettentag" target="_blank">Welttoilettentag</a>:<br />
Entwerfe eine einfache öffentliche Toilette, die sowohl in einer deutschen &#8220;Citylage&#8221; als auch in einem indischen Slumgebiet funktioniert.</p>
<p>Kontakt zur Mumbai Toiletten Spendenkampagne: howlongcanyoustandit@gmail.com</p>
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		<title>Lernen von Dharavi?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 16:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Dharavi]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Kompakte Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[//Gastbeitrag von Georg Jahnsen, Mumbai// Dharavi, Fotograf Georg Jahnsen, mehr Bilder Was für ein Stadtviertel ! Es liegt im Herzen einer globalen Metropole, und hat direkten Kontakt zu einem innerstädtischen Flussarm mit ausgedehnten seitlichen Grünräumen. Eine klassische Hierarchie der Erschließungssysteme macht das gesamte Quartier hervorragend erreichbar und verknüpft es mit dem Verkehrsnetz der Metropole: eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>//Gastbeitrag von <a href="http://georgjahnsen.blogspot.com/" target="_blank">Georg Jahnsen</a>, Mumbai//</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1833" title="3425528605_1d1a1d96d32" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/04/3425528605_1d1a1d96d32.jpg" alt="3425528605_1d1a1d96d32" width="185" height="180" /> <img class="alignnone size-full wp-image-1834" title="dharavi-12" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/04/dharavi-12.jpg" alt="dharavi-12" width="225" height="180" /><br />
<a href="http://www.dharavi.org" target="_blank">Dharavi</a>, Fotograf <a href="http://georgjahnsen.blogspot.com/" target="_blank">Georg Jahnsen</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/rabanito/sets/72157616538249352/" target="_blank">mehr Bilder</a></p>
<p>Was für ein Stadtviertel ! Es liegt im Herzen einer globalen Metropole, und hat direkten Kontakt zu einem innerstädtischen Flussarm mit ausgedehnten seitlichen Grünräumen. Eine klassische Hierarchie der Erschließungssysteme macht das gesamte Quartier hervorragend erreichbar und verknüpft es mit dem Verkehrsnetz der Metropole: eine ringförmige Hauptstrasse führt um das Gebiet herum, einige mittelgroße Nebenstraßen durchqueren das Quartier und die restliche Erschließung erfolgt über autofreie Gassen, die sich an vielen Stellen zu kleineren Platzabfolgen aufweiten. Innerhalb des Gebietes erfolgt die Erschließung fast ausschließlich auf diesen gefahrlos von allen Bewohnern zu begehenden Gassen.<span id="more-1832"></span>Die Hauptnutzungen Wohnen und Arbeiten liegen eng beieinander &#8211; oftmals in der selben Gasse oder im selben Gebäude. Weitere Wege von der eigenen Wohnung zur Arbeitsstätte entfallen.</p>
<p>Die Gebäude sind größtenteils zweistöckig. Die Erdgeschosszone ist meist den vielfältigen Gewerbe- und Produktionsnutzungen vorbehalten und daher mit einer größeren Geschosshöhe ausgestattet. Die kleinteilige Parzellierung des Gebietes sorgt für eine hohe Mischung der Nutzungs- und Eigentümsverhältnisse. Die Dichte des Gebietes ist mit einer GFZ von ca. 2,0 &#8211; 2,5 relativ hoch. Die Bebauung erscheint um die menschlichen Bedürfnisse herum gebaut und weist daher durchweg menschliche Maßstäbe und angenehme Proportionen auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1839" title="gebaude" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/04/gebaude.jpg" alt="gebaude" width="430" height="313" /></p>
<p>Das Quartier bietet den Nutzern alle wichtigen für das Funktionieren und die Versorgung notwendigen Einrichtungen eines Stadtviertels. Produktions- und Wertstoffkreisläufe haben sich über Jahre und Generationen innerhalb des Quartiers etabliert. Eine wichtige Quelle für Wertschöpfung ist das Recycling von Wertstoffen aus (globalem) Abfall.<br />
Die Kriterien eines modernen und qualitativ hochwertigen Städtebaus sind hier verwirklicht. Dharavi als eine Interpretation des Modells der kompakten Stadt ? Leider nur theoretisch, da in der Wirklichkeit des Quartiers zwei eher technische Aspekte das perfekte Bild zerstören:</p>
<p>Die Gebäude des Quartiers bestehen aus einem Patchwork von Elementen und Materialien, die Fundstücke darstellen und größtenteils als Müll zu bezeichnen sind. Die Substanz und Architektur der Gebäude &#8211; also die Morphologie der Elemente aus denen die Gesamtstruktur besteht, ist derartig schlecht, daß sie die o.g. Qualitäten zunichte macht. Hinzu kommt das vollständige Fehlen einer systematischen Wasser- Abwasser- und Energieinfrastruktur. Daraus resultieren zahlreiche Gefahren für die Gesundheit und Sicherheit der Bewohner.</p>
<p>Diese beiden Aspekte katapultieren das Quartier zurück ins Mittelalter. Und doch beeindrucken seine überwiegend jungen Bewohner durch ihre Kreativität und kraftvolle Zuversichtlichkeit, die ihnen vieles möglich macht. Dharavi im Herzen Mumbais &#8211; ein Quartier zwischen Globalisierung und Mittelalter. Vielleicht umschreibt dies das Wesen eines der größten Slumgebiete Asiens am Treffendsten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1836" title="dharavi-ortho3" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2009/04/dharavi-ortho3.jpg" alt="dharavi-ortho3" width="450" height="308" /><br />
Dharavi (<a href="http://www.dharavi.org/E._Maps/Government_Maps" target="_blank">Orthofoto</a>, bearbeitet von Georg Jahnsen)</p>
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		<title>Dharavi &#8211; Ein Slum in Bildern und Zahlen</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/dharavi-ein-slum-in-bildern-und-zahlen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 21:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Kolshorn (Gastautor)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Mumbai]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Slum]]></category>

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		<description><![CDATA[Dharavi hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km2]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dharavi">Dharavi</a> hat den Ruf, der größte Slum Asiens zu sein. Geschätzte 300.000 bis eine Millionen Menschen drängen sich auf weniger als 2 km<sup>2</<sup> in dem Stadtteil von Mumbai, Indien.Vor anderthalb Jahren titelte der Spiegel, der Slum oder vielmehr das Gebiet wären <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,485729,00.html">für 2,3 Milliarden US-Dollar zu verkaufen</a>, in der Hoffnung dort würden so Büros und Appartements entstehen. Müssten die Bewohner dann weichen, würde eine Wirtschaftseinheit von jährlich 650 Millionen US-Dollar vertrieben.</p>
<p>Diese Zahl wird in der Fotoreportage &#8220;<a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-dharavi-20080825,0,7572420.htmlstory">Mumbai&#8217;s Hidden Heart</a>&#8221; von der Los Angeles Times genannt. Aber nicht nur wegen der Zahlen ist die Reportage sehenswert, sondern vor allem wegen der eindrucksvollen Bilder.</p>
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