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Schlagwort »Istanbul«
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urbanoFILMS#23: Istanbul zwischen Graffiti und Gentrifizierung

Am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 um 19.30 Uhr präsentieren URBANOPHIL und das Stadtlabor der Humboldt-Universität zu Berlin den Dokumentarfilm »Urbanbugs – A Street Art Documentary« des türkischen Regisseurs Aykut Alp Ersoy.

«Urbanbugs is a documentary from Turkey focuses on street art concepts such as Graffiti, Stencil, Wheatpasting. Besides their visual contribution to the urban life, these street arts became a sociological matter due to the their political messages. In this context, this documentary is trying to analyse the sociocultural reflections of street art concept in Turkey.» (www.urbanbugs.com)

Bei der anschliessenden Diskussion auf Deutsch/Englisch mit dem Architekten Martin Schwegman und der Kunsthistorikerin Ayse Nur Erek werden Fragen nach der Rolle urbaner Interventionen, wie zum Beispiel Graffiti oder StreetArt, und den aktuellen Tendenzen der Stadtentwicklung Istanbuls diskutiert. Dabei soll geklärt werden, inwieweit (Graffiti-)KünstlerInnen zur Aufwertung von Stadtteilen Istanbuls beitragen. Die Diskussion wird moderiert von Heike Oevermann und Eszter Gantner (beide HU Berlin).

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Stadtlabor des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) der Humboldt-Universität zu Berlin und mit Unterstützung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL).

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Talk „STADTSCHAUM – Die informelle Stadt – Istanbul, Berlin, Mumbai“

Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit „Stadtschaum“ über informelle Stadtstrukturen und DIY-Urbanismus sind Ingrid Sabatier und Stephan Schwarz von Paris nach Istanbul, Mumbai und Berlin gereist. In allen drei Städten haben sie mehrere Monate gelebt und Stadtforschung betrieben. Momentan sind sie wieder in Berlin gelandet, um eine Ausstellung mit den Ergebnissen ihrer Reisen, unzähliger Gespräche und Beobachtungen vorzubereiten. Zwischenzeitlich werden regelmäßig Showcases und Talks stattfinden, um mit lokalen Akteuren die Ergebnisse aus den anderen Städten zu reflektieren.

So auch morgen, Sonntag 3. Juni ab 20 Uhr im Rahmen der „Großen Weltausstellung 2012“, die derzeit von Raumlabor Berlin in Kooperation mit dem Theater „HAU“ auf dem Tempelhofer Feld ausgerichtet wird. Beide Events zusammen sollten unbedingt besucht werden.

 

 

Talk „STADTSCHAUM – Die informelle Stadt – Istanbul, Berlin, Mumbai“ Ingrid Sabatier und Stephan Schwarz diskutieren mit: Christopher Dell, Frauke Hehl, Daniel Kerber, Michael LaFond im Festival Center (Check-in A Oderstraße, U-Boddinstraße); Moderation: Benjamin Förster-Baldenius

Mehr Infos findet ihr hier

P.S. Die Weltausstellung ist das letzte Projekt von Theatermacher Matthias Lilienthal in Berlin. Im Anschluss an das Projekt wird er den Ruf an eine Universität in Beirut annehmen. Die Stadt verliert somit spürbar einen der schlausten Köpfe.

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YEKPARE – Die Geschichte Istanbuls als Fassadenprojektion

Istanbul, Konstantinopel, ein Ort mit eine langen, bewegten Geschichte. Diese 8.500 Jahre lange Geschichte wurde vom Projekt „Yekpare“ erzählt, das im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 entstand. Das Besondere an diesem Projekt war jedoch, dass die Geschichte in einer Fassadenprojektion erzählt wurde. Und projiziert wurde auf einen ebenfalls sehr geschichtsträchtigen Ort: Den Bahnhof Haydarpasa, direkt am Bosporus gelegen, einst als Ausgangspunkt der Bagdad-Bahn in Wilhelminischem Stil gebaut.

„Yekpare“ is a storyteller which narrates the 8500 year story of Istanbul. The story embraces symbols from Pagans to Roman Empire, from Byzantine Empire to Latin Empire, and finally from Ottoman Empire to Istanbul at the present day.

Haydarpa?a Train Station, with its brilliant architectural forms, is the building on which the story is projected. The connection between middle east to west has been provided by Istanbul and Haydarpa?a since 1906.

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Stadtentwicklung in Istanbul

Eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von Forschern hat eine sehr lesenswerte Publikation zur Stadterneuerung in Istanbul veröffentlicht. Unter dem Titel „Living in voluntary and involuntary exclusion“ beleuchten die Beiträge insbesondere die zunehmende Segregation in Europas größter Metropole.

Istanbul has always been a world city. The capital of two successive Empires, Byzantine and Ottoman, Istanbul was a glorious imperial city from the fourth century to the early twentieth century. As a locus of cultural diversity, one of the merits of its urban culture was in its imperial way of cultivating modes of co-existence between different ‘worlds’. Today, once more, it takes its place in the forefront of the global scene. Yet, as a global city, it has become an arena of excruciating inequalities and intransigent divisions. Now is the time to recover the city’s gift to develop new creative modes of co-existence, but this time in such a way that it can offer to all its inhabitants equitable access to its generous urban resources.

Unter den Beiträgen finden sich mehrere Interviews, die für den Dokumentationsfilm „Ekümenopolis“ geführt wurden.

Download: » Istanbul: Living in voluntary and involuntary exclusion (PDF, 22 MB)

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»Ara Gülers Istanbul ist mein Istanbul« (Orhan Pamuk)

Ara Güler, Starfotograf, der eine Vielzahl an bedeutenden Personen fotografisch portraitiert hat, hat zugleich seine Heimatstadt Istanbul im Bild festgehalten. Seine Fotos aus den 1950er und -60er Jahren zeigen ein Istanbul, das so heute nicht mehr existiert. Seine schwarz-weiß Aufnahmen zeigen die Stadt vor dem explosionsartigen Bevölkerungszuwachs und dem Siegeszug der westlichen Einzelhandelsketten. Im Mittelpunkt seiner Fotos standen immer die Menschen – wenn er die Hagia Sophia fotografierte, war für ihn der vorbeilaufende Mensch das Interessanteste.
Ara Güler hat sein Fotoarchiv digitalisieren lassen und es ist auf seiner Webseite kostenlos einsehbar.
Der Spiegel hat 2007 eine Portrait von Ara Güler veröffentlicht: »Das scharfe Auge des alten Istanbul«
Ein Bildband mit Gülers Istanbul-Fotos wurde 2009 im Dumont-Verlag veröffentlicht. Das Vorwort schrieb Orhan Pamuk: Ara Güler | Istanbul | Orhan Pamuk

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