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Schlagwort »Japan«
urbanoREISE →

Mit Schirm, Charme und Tadao Ando – Regionalentwicklung auf japanisch.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

Art House, gestaltet von Thomas Rehberger, auf der japanischen Insel Teshima.

August. Um 6.25 geht die Fähre nach Teshima, der Tag hat seine volle Hitze bereits erreicht. 35 Grad Celsius, 100% Luftfeuchte und eine Art Brise vom Pazifik hüllen die Wartenden ein. Es stehen japanische Besucher mit hellen Strohhüten und weißen Sonnenschirmen entlang der Markierung in einer Reihe, irgendwo stehen ein paar europäische Touristen herum. Die meisten folgen dem Rat des außerordentlich detaillierten Official Guidebook der Setouchi Triennale 2016 und tragen ebenfalls Hut, Handtuch um den Nacken und Rucksack auf dem Rücken. Die weiße Fähre legt an. Es sind weniger die in der Umgebung des Fährterminals angebrachten großformatigen Fotos von Häfen aus aller Welt – kleine Vorboten der Kunst, die uns auf den Inseln erwarten sollte – als das rostig-schaukelnde Quietschen des Schiffes, das in jedem von uns eine heimatliche Hafenerinnerung weckt und den Ort internationalisiert.

Städtebau & Architektur →

Videoserie „Classic Japan“

Vincent Hecht hat eine Videoserie mit kurzen Portraits herausragender japanischer Architektur der 1950er bis -80er Jahre gedreht.

Bisher sind zwei Episoden erschienen über das Yoyogi National Gymnasium von Kenzo Tange und das Kyoto Conference Hall von Sachio Otani, weitere Episoden sind angekündigt.

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Das schrumpfende Hochhaus

http://www.youtube.com/watch?v=2TGtLzQojzw

Das Hochhaus an der Ecke wird nicht mehr gebraucht? Also weg damit. Doch wie? Eine Sprengung ist teuer, macht viel Dreck und geht nicht immer gut. Ein konventioneller Rückbau ist auch dreckig und macht vor allem über viele Wochen und Monate richtig Lärm.

Eine Lösung dafür haben jetzt japanische Ingenieure entwickelt: Sie lassen das Haus schrumpfen! Dazu werden die obersten Etagen wie bei einem Kokon verpuppt. Die Außenschale wird mit mächtigen Stützen am Gebäude gesichert und mit leistungsstarken Hydraulikpressen ausgestattet. Nun rückt schweres Gerät an, um die Geschosse unterhalb des Daches abzutragen. Der Kokon samt Dach kann so langsam abgesenkt werden und die Bautrupps nehmen sich die nächsten Etagen vor. Und so dringt weder Staub noch Lärm in die Umwelt.
Als Pilotprojekt wird das Verfahren derzeit am Grand Prince Hotel Akasaka in Tokio durchgeführt, das in beindruckendem Tempo schrumpft (im Video oben etwas ausführlicher auf Japanisch und unter im Zeitraffer).

via The Atlantic Cities

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Google Streetview von den japanischen Erdbeben- und Tsunami-Regionen


Größere Kartenansicht

Google hat im Rahmen des Projekts »Memories for the Future« die Erdbeben- und Tsunami-Regionen im Nordosten Japans vollständig per Google Streetview erfasst. Über 44.000 km wurden mit den Google Streetview-Autos zurückgelegt, um in diesem umfassenden Vorher-Nachher-Vergleich die Gewalt der Naturkatastrophe vom 11. März 2011 zu zeigen.

URBANOPHIL →

we were BIG FOR JAPAN


Kirschblüten – Sinnbild für Japan (Foto: Arne List)

Schön, dass Ihr gekommen seid und vielen Dank an die engagierten Mitwirkenden des Abends! Eintritt, Versteigerung der Superhelden, Spenden und Getränkegewinn brachten 450 Euro ein, die der Farbfernseher und urbanophil jetzt an die Hilfsorganisation „Cottbus hilft Japan“ spenden werden.

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