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Schlagwort »Jörg Albrecht«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Verlosung zum Wochenende: Tickets für Ruckzuck in die Zukunft

Zum gestrigen Hinweis auf die Perfpormance KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT des Autors Jörg Albrecht sowie des Regisseurs Steffen Klewar, könnt ihr heute zwei Eintrittskarten für die Aufführung am Freitag Abend gewinnen.

Ruckzuck in die Zukunft, Foto: Jerun Vahle

Ruckzuck in die Zukunft, Foto: Jerun Vahle

Schreibt einfach euren Namen und Eure Adresse unter dem für euch passenden Stichwort „West-Germany“ oder „East-Germany“ als Kommentar auf diesen Post. Der dritte Kommentar gewinnt zwei Eintrittskarten für die Aufführung am Freitag Abend. Die Karten müssen spätestens 19:30 Uhr abgeholt sein.

Die Kommentare werden nicht veröffentlicht, die Adressen nicht gespeichert oder an dritte weitergegeben, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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copy & waste: RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT

Bevor KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT auf Reisen zum Steirischen Herbst und dem Ringlokschuppen in Mühlheim geht, gibt es am kommenden Wochenende noch einmal die Möglichkeit die Perfpormance des preisgekrönten Autors Jörg Albrecht (erscheint bei Rowohlt und Wallstein) sowie des Regisseurs Steffen Klewar im West-Germany am Kottbusser Tor zu erleben.

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In diesem zweiten Teil der Public Showdown Trilogie von copy & waste geht es um nicht weniger als die Frage: In welcher Stadt wollen wir leben? Teaser hierfür war der Banner am NOrth Europe / West Germany, den man von der U 12 in Höhe Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg mehrere Wochen lang gut sehen konnte: NOTHING LASTS FOREVER?

Dieser Banner sowie ein Newsletter des West-Germany-Betreibers Stephan Kallage, der als Teil der multimedialen Performance KNICK-KNACK TO THE FUTURE | RUCKZUCK IN DIE ZUKUNFT und Gedankenexperiment dessen Rückzug vom Kottbusser Tor andeutet, haben die Übernahme der Räume dieses alternativen Kunstorts für Ausstellungen, Konzerte und politischen Diskurs durch den exklusiven (fiktiven) Ruckzuck Concept Store von copy & waste angekündigt.

Im Zurück-in-die-Zukunft-Concept-Store gibt es tagsüber Kaffee, Back-To-The-Future-Items und Cupcakes, abends die Performance, die sich inhaltlich mit Prozessen der Stadtentwicklung beschäftigt. Auf der Grundlage der Zurück-in-die-Zukunft-Filmtrilogie werden mithilfe der ästhetischen Mittel verschiedene Zeitsprünge und Stadtbilder heraufbeschworen und nebeneinander gestellt. Dabei ist der Store zugleich Installation und Performance.

Warum „Zurück in die Zukunft“? Im zweiten Teil der bekannten Filmtrilogie landet die Hauptfigur Marty McFly am 21. Oktober 2015 im damaligen Hill Valley der Zukunft. Es soll bereits Fangruppen geben, die sich dieses Jahr zu seiner Ankunft versammeln werden. copy & waste verstehen das im Zeitensprung der Filmtrilogie sich stets verwandelnde (fiktive) Städtchen Hill Valley als globales Dorf und untersuchen in ihrer Performance auf der Folie des Vor-Zurück-Prinzips verschiedene Arten des städtischen Strukturwandels.

Weitere Infos findet ihr hier und hier

Ruckzuck – Cupcakes and Time Travel.

Skalitzer Straße 133, Berlin (Kreuzberg)
September 10 – 12, 2015 | 3 – 7 pm | Beginn Performance: 8 pm

 

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Heute Abend wird Kreuzberg 36 versteigert!

Das Kottbusser Tor in Kreuzberg ist vor allem eins: extrem unübersichtlich. Vielleicht sogar unergründlich. Auf jeden Fall unendlich schön. Es ist der Ort in Berlin für mich, der sich gegen jene Starbucks-Wohlfühlatmosphäre stemmt, die jeden, der Mitte betritt, automatisch zum Touristen macht, egal ob er in der Stadt wohnt oder nicht. (Jörg Albrecht)

Diesmal heißt der Abend Nasty Peace, und diesmal wird wirklich versteigert. Und wirklich ganz Kreuzberg 36. Die Zuschauer können mitbieten und sich später anschauen, worum es bei der Auktion eigentlich ging. Sie werden in den nahenden Winter entlassen, mit Kopfhörern, und durch das Areal gelenkt, das man Kottbusser Tor nennt, auch wenn das tatsächliche Stadttor nach Cottbus schon seit fast drei Jahrhunderten nicht mehr existiert. Währenddessen hören sie Geschichten über diese Gegend, vor allem über das Wohnen hier: über die steigenden Mieten – gegen die die Mieterinitiative Kotti & Co seit Frühjahr 2012 auf einem Platz permanent protestiert –, über die Privatisierung von Wohnungsbau in Berlin und über Privatisierung überhaupt seit der sogenannten „Wende“.

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