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Schlagwort »Karten«
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Verzerrte Kartographie: Orange Bereiche bei Google Maps

Noch nicht digital zu haben: dreidimensionale Karte aus Argentinien.

Noch nicht digital zu haben: dreidimensionale Karte aus Argentinien.

Dass Google Maps nicht der kartographischen Weisheit letzter Schluss ist, haben wohl einige bereits geahnt. Henry Grabar hat auf slate.com recht anschaulich beschrieben, was die neuen orangen Bereiche auf Google Maps bedeuten und mit sich bringen: Sie sind Areas of Interest, wo es viel zu tun gibt – eine Art Flaneur-Empfehlung im Sinne von „Kommt hier her!“. Angeblich basiert es lediglichauf der Dichte von Restaurants, Bars und Geschäften, doch dahinter steht – natürlich – ein komplizierterer Algorithmus, aus dem Google sicherlich einen Vorteil schlagen möchte.

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Meditatives Karten-Kolorieren

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Erwachsenen-Malbücher sind ja seit einer Weile schwer angesagt. Nun hat die GIS und Kartenexpertin Gretchen Peterson ein solches mit Karten herausgebracht. So kann man nun tief versunken sämtliche Farbregeln über den Haufen werfen und Häuser grün, Parkanlagen tiefrot und Flüsse gelb einfärben. Oder Venedig ganz in rot-orangen Tönen gestalen.
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Da dürfte sich manch einer an die alten Zeiten erinnern, als man Pläne noch mit Hand kolorierte.
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Ortsnamenendungenkartografie

Weg-Weiler-Werder

Recht unterschiedlich verteilt: die Endungen -weg, -weiler und -werder.

Ein Posting zum Lernen: Furten und Burgen gibt – oder vielmehr gab – es überall. Endlich kartographisch begründet wurde der Eindruck, den wohl schon viele Urbanophile hatten: besonders der Nordosten Deutschlands ist durch -ow, -in und -itz gekennzeichnet (Malchow, Malchin, Zinnowitz), während in Süddeutschland alle Ortsnamen auf -ing(en), -zell und -ach enden (Göppingen, Radolfzell, Wurzach).

Moritz Stefaner hat in seinem Beitrag auf truth-and-beauty.net die typischen Ortsnamen-Endungen mit Geonames verschnitten und heraus kamen 54 wunderbare Karten.

Ganz besonders spannend ist die Karte zur Endung -berg: Die Unterschiede in Deutschlands Topographie von den Alpen bis zur Küste schlagen sich in der Verteilung der fast 4000 Orte, die auf -berg enden, kaum wieder. Es zeigt: Berge sind auch bei Ortsnamen relativ.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

Überraschend gleichmäßig verteilt: die Endung -berg.

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Städte sortieren

Ein wunderbares Tool hat der Pogrammierer Hans Hack entwickelt. Was er schon für sein Projekt Prison Typology entwickelt hat, funktioniert nun für sämtliche Gebäude in einem Quartier. Das Projekt Sorted Cities ordnet die Gebäude aufgrund ihrer Grundflächengröße und bringt sie in eine ästhetisch ansprechende Übersicht.

‚Sorted Cities‘ is an ever-growing collection of posters, based on building footprints that have been sorted by size and shown in proportion to each other. […] In the pursuit of visualising unique architectural constellations, groupings and typologies he has programmed a map based tool to automatically carry out a selection and sorting process of any city’s urban fabric.

Mit dem dazugehörigen Tool, kann jeder sein Quartier auf Basis von Open Street Map auswählen und eine eigene Datei erstellen  (die allerdings nur in Postkartengröße zum Download verfügbar ist).

Für U-Bahnen hat dies der Künstler und Stadtplaner Neil Freeman bereits umgesetzt – sein Projekt Subway systems at the same scale vergleicht diese weltweit.

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