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urbanoQUIZchen#11: Architektur im Film
urbanoQUIZchen#11: Architektur im Film
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Frage 1 |
1949 wurde Ayn Rands Buch "The Fountainhead" (dt. "Der ewige Quell") über den fiktiven begnadeten jungen Architekten Howard Roark von Warner Bros. verfilmt. Für die Gestaltung des Filmsets wurde ein bedeutender zeitgenössischer Architekt angefragt. Um wen handelt es sich?Antonin Raymond | |
Richard Bock | |
Frank Lloyd Wright |
Frage 2 |
Im Film “My Architect” (2003) begibt sich der von einem der größten Architekten des 20. Jahrhundert vernachlässigte Sohn auf eine Reise an die Orte des Schaffens seines Vaters. Wer war dieser Vater?Louis Khan | |
Le Corbusier | |
Frank Lloyd Wright |
Frage 3 |
In Ridley Scott's urbaner Dystopie "Blade Runner" ist die Stadtdarstellung ein zentrales Element des düsteren Films: Los Angeles im Jahr 2019 ist ein riesiger Moloch absoluter Dichte, in dem es auf Grund der Luftverschmutzung permanent sauer regnet. Scott bediente sich bei der Stadtdarstellung verschiedner architektonischer Motive und historischer Vorbilder wie dem Ennis House von Frank Lloyd Wright. Welche Funktion hat es in Blade Runner?Wohnhaus des Genetik-Designers J. F. Sebastian | |
Das Polizeihauptquartier | |
Hauptquartier der Tyrell Corporation |
Frage 4 |

Quelle: Flickr
Der Mieter | |
Der falsche Mann | |
Der unsichtbare Dritte |
Frage 5 |
In Fritz Langs legendärer Filme "Metropolis" wurde für die Darstellung der futuristischen Stadt ein immenser Aufwand betrieben. Gestaltet wurden die über 500 einzelnen Modelle von Wolkenkratzern und anderen Gebäuden von den "Filmarchitekten" Otto Hunte, Erich Kettelhut und Karl Vollbrecht. Beim Modellbau mitgeholfen hat dabei auch Konrad Wachsmann, der später insbesondere für ein Gebäude bekannt wurde. Welches?Haus des Rundfunks in Berlin | |
Einsteinhaus in Caputh | |
Haus Schminke in Löbau |
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Übersicht |
Grüne Stadt →
The Sol Cinema

Nach der Erfindung der Frittenbude auf Rädern war dieses Wanderkino wirklich überfällig. Das „Sol Cinema“ mit acht plüschigen Sitzgelegenheiten, Filmvorführer, Platzanweiserin und Popcorn rollt noch ins kleinste englische Dorf und verbreitet Kultur ?– vorausgesetzt der Tag war sonnig. (greenpeacemagazin)
Das Wohnwagenwanderkino kann bis zu acht Erwachsene komfortabel unterbringen und bietet eine große Auswahl vor allen Dingen an Kurzfilmen. Und alles ist extrem ökologisch: Die Solaranlage versorgt die Technik im Inneren des Fahrzeugs mit Strom. Wie toll wäre eine Deutschland-Tournee mit urbanoFILMS in so einem Wohnwagen!
Video, Film & Fotografie →
Kinofilm: Tom Atkins Blues
Kinofilm über einen Spätkauf in Prenzlauer Berg von Axel Ross.
Der Spätkauf ist das Herz des Kiezes gewesen, integraler Bestandteil im Leben der Kiezbewohner, seit nunmehr 13 Jahren. Treffpunkt, Kneipe, Kiezpostille und ein Ort, um zu unüblichen Öffnungszeiten nicht nur einzukaufen. Eine Sorgenpause, ein Platz mit Zeit für den Kunden, jede Nacht und ganze Sonntage lang, bei Reggae-, Dub- und Hip-Hop-Rhythmen, die aus den Lautsprechern hinaus auf die Straße fliegen.
Tommy, der Engländer, arbeitet schon seit Jahren im Spätkauf, doch verkauft er nicht nur Waren. Er hat streitende Pärchen beobachtet, war verlorenen Touristen ebenso Hort wie betrunkenen Einheimischen. Er hat im Kiez hitzige Basketballspiele unter Nachbarn ausgefochten, ist nächtelang durch die Clubs gezogen und kämpfte an der Kasse des Spätkaufs mit den hämmernden Nachwirkungen seiner Streifzüge. Der Spätkauf bietet ihm einen kaleidoskopischen Einblick in die Leben, Hoffnungen, Gedanken der Menschen und alles verflechtet sich zu einem Gewebe der Nachbarschaft, des Miteinanders.Im Laufe der Jahre aber verändert sich sein Kiez. Wohnraum wird Eigentum, Mieten steigen und der Zustrom solventerer Schichten lässt das soziale Gewebe weitmaschiger werden. Der Spätkauf wird mit der Zeit zum letzten Souvenir eines verschwindenden Kiezes. Als schließlich der nahe gelegene Supermarkt modernisiert wird und seine Türen fortan bis Mitternacht öffnet, verliert das Konzept “Spätkauf” seinen Sinn. Die Kunden schwinden und mit ihnen die Umsätze. Der Laden muss schließen.
Die Nachricht verbreitet sich, plötzlich tauchen alte Gesichter wieder auf, auch unerwünschte, doch alle kommen sie, um der Kiez-Institution Respekt zu zollen. Tommy lässt das Vergangene Revue passieren, versucht, das Heute zu verstehen und die Zukunft vorauszusagen, gemeinsam mit Freunden und Kunden. Tommy reflektiert seine Situation, sieht sich mit dem Wandel, der Umwälzung und im Angesicht des letzten Ladenschlusses mit einer klaffenden Lücke in seinem Leben konfrontiert. Nicht zuletzt offenbart ihm das Ende des Ladens auch unbequeme Wahrheiten, die sein eigenes Leben betreffen.
Aufgenommen von sechs Leuten in elf Tagen auf HDV vermischt der Film dokumentarische Realität mit gespielten Szenen. Der Film ist nicht nur amüsantes, bewegendes Zeugnis der Institution “Spätkauf”, sondern auch Metapher für eine weltweite Entwicklung, die Menschen in Großstädten aus ihren Kiezen verdrängt, weil sie dem Wandel, den steigenden Mieten und Lebenshaltungskosten finanziell nicht gewachsen sind.
» Tagesspiegel vom 26.08.2010: Geschichte eines Spätkaufs: Im Reich der Holzregale
Ort: Acud Kino
Sa 28.8. bis Mi 8.9., jeweils 20:00 Uhr



