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Schlagwort »Kopenhagen«
Urbane Mobilität →

Charmante Radverkehrsförderung

Über Mikael Colville-Andersen haben wir an dieser Stelle ja schon das ein oder andere Mal berichtet. Was mit dem Fotoblog Copenhagen Cycle Chic anfing, ist mittlerweile zu einem weltweit agierenden Radverkehrsförderungs-Exportschlager gewachsen. Im Laufe der Jahre hat Colville-Andersen mit Copenhagenize.eu neben seinem Copenhagenize.com-Blog ein kleines Planungs- und Beratungs-Büro aufgebaut. Er selbst fliegt durch die halbe Welt und erzählt auf Konferenzen von den schönen Seiten des Radfahrens und auf Arbeitsebene werden Kommunen beraten und Ideen zur Radverkehrsförderung entwickelt. Dabei fällt Copenhagenize auch immer wieder mit kleinen, einfach und günstig umzusetzenden, aber äußerst charmanten Ansätzen auf. Z. B. mit den sogenannten „Love Handles“. Was das ist, erklärt das Video. Das die auch in Berlin Verwendung finden würden, zeigt unten stehendes Foto.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Hedonistische Nachhaltigkeit Marke BIG

http://www.youtube.com/watch?v=86pV3-BdmXU

Der dänische Rockstar Architekt Bjarke Ingels hat gestern die Keynote-Speech der Architectural Record Innovation Conference 2011 gegeben. Im gewohnt unterhaltsamer Weise erzählt er wie einige der immer wieder beeindruckenden, spielerischen Projekte von BIG Architects entstanden sind.

Urbane Mobilität →

Fahrradstau in Kopenhagen – und in Berlin?

Wenn ein Land oder eine Kommune Radverkehr fördern möchte, bieten sich zahllose Möglichkeiten. Was nicht dazu gehört, ist die Verbreitung von Angst, aktuell die in Deutschland etwas zu beherrschende Thematik. Was möglich ist, wenn man klug Radverkehr fördert, zeigt äußerst eindrucksvoll dieses kurze Video aus Kopenhagen. Dort sind morgens auf einigen Strecken so viele Fahrradfahrer unterwegs, dass es nicht alle Wartenden über die Grünphase einer Ampel schaffen. 

In Berlin ist das zumindest noch nicht flächendeckend der Fall, allerdings dürfte jedem halbwegs aufmerksamen Menschen aufgefallen sein, dass auch in der Berliner Innenstadt die Schlangen der Radfahrer an den Ampeln immer länger werden (Gerüchten zufolge soll es ja auch Radfahrer geben, die rote Ampeln beachten). Und tatsächlich wurden uns in den letzten Monaten zwei persönliche Erfahrungsberichte übermittelt, die davon erzählten, dass man es erst mit der zweiten Grünphase über die Ampel geschafft hat, Tatorte: Großer Stern an der Siegessäule bei der morgendlichen Uni-Rush-Hour und Schönhauser Allee. Der Videobeweis und weitere Erfahrungsberichte stehen noch aus. Deshalb fragen wir mal in die Runde: Gibt es Fahrradstaus in Berlin? Hat es jemand mal erst bei der zweiten Grünphase über eine Ampel geschafft? 

Video, Film & Fotografie →

What song are you listening to, City of Cyclists, Copenhagen?

Um es vorweg zu nehmen: Wir werden jetzt nicht jedes neue Video des „What are you listening to?“-Hypes hier posten, denn der Frequenz nach zu urteilen, in der ständig neue Videos aus unterschiedlichsten Städten auftauchen (danke auch an Katha für die Hinweise), dürften noch einige mehr entstehen. Für das Kopenhagener Video machen wir dennoch eine Ausnahme. Zum einen ist es wirklich sehr liebevoll gemacht (mit z. T. ziemlich guter Musik) und zum anderen kann man sich das Video auch unter einem ganz anderen thematischen Aspekt angucken: Radverkehr! Wir haben schon häufiger in der Vergangenheit über die City of Cyclists berichtet und auch in diesem Video wird eines deutlich: Bloody Bicycles, they’re everywhere

Befinden sich eigentlich Lehrer (oder angehende Lehrer) unter unseren Lesern? Falls ja, hätten wir hier eine tolle Anregung, wie man die „What song are you listening to?“-Videos für den Unterricht und zur Hausaufgabengestaltung verwenden könnte. Irgendwie gab es solche Hausaufgaben zu meiner Schulzeit noch nicht, allerdings hatte ich zu meiner Schulzeit auch noch nicht mal eine E-Mail-Adresse, man glaubt es kaum.

Kunst & Kultur →

Die erste interaktive Sitzbank der Welt

Die dänischen Architekten MAPT haben eine Sitzbank entwickelt, die komplett interaktiv bespielt werden kann. Sie sieht aus wie alle Bänke im öffentlichen Raum Kopenhagens, doch ähnlich wie Medienfassaden kann auf die Oberfläche der Bank digitaler Content projiziert werden. Dazu hat sich MAPT drei Spiele für jung und alt ausgedacht: Ein Malspiel ermöglicht es, die Bank nach dem eigenen Geschmack zu bemalen. Beim zweiten Spiel leuchtet ein Barcode auf der Oberfläche auf, je nachdem, wie schnell man an der Bank vorbeigerannt ist. Und das dritte Spiel ist eher etwas für die ältere Generation: Wenn man ganz ruhig auf der Bank sitzt, kommen einem Lichtpartikel immer näher, die, wenn man sie berührt, hell aufleuchten.

Die Bank steht seit kurzem im öffentlichen Raum Kopenhagens.

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