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Schlagwort »London«
Kunst & Kultur →

Die Super Mario-Tube Map

© NaturalBeasts

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ÖPNV-Netzspinnen regen offenbar zur Kreativität an. Gerne werden die Bahnhofsnamen nach Klang oder Charakteristik des Stationsumfeldes umgetitelt (z.B. hier, hier oder hier). Doch im Falle von London ist ein wahrer Wettstreit darum entbrannt, wer die schönste, praktischste oder lustigste Tube Map erstellen kann. Das liegt auch nahe, denn London, als Mutter aller U-Bahnen ist auch die Mutter aller Netzspinnen (hier die aktuell gültige Version).
Hier nun also eine Version im kultigen Super Mario Bros. 3-Stil von NaturalBeats (klicke auf das Bild für die volle Größe).

Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochendene | Splitscreen Liebe

Ein süßes, filmerisch schönes und dazu noch überaus urbanes kleines Video, in dem zwei Verliebte zeitgleich in New York und Paris starten, um sich in London zu treffen. Mit diesem Wohlfühlfilm wünschen wir Euch ein schönes Wochenende!

Urbane Mobilität →

Der Fahrrad-Skyway über London

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Die Landschaftsarchitekten von Exterior Architecture sind mit einem Vorschlag für einen Fahrrad-Skyway über London an die Öffentlichkeit getreten. Überall dort, wo es Eisenbahntrassen gibt (egal, ob noch genutzt, oder stillgelegt), könnte man doch eine dedizierte Fahrradtrasse errichten. Denn die Barclay’s Cycle Superhighways sind auch nicht das Wahre, denn sie laufen entlang der stark befahrenen Straßen und damit immer inmitten von Stau, Abgasen und potentiellen Gefahren. Die Idee ist, eine transparente Röhre über den bestehenden Schienenwegen zu errichten, auf denen die Radler dann bequem und sicher über die Stadt hinwegbrausen könnten. Die Idee des »SkyCycle«, die wie eine Mischung aus High Line und Kolelinia daherkommt, soll über eine Nutzungsgebühr von £1 pro Radler finanziert werden. Dass es Exterior Architecture durchaus ernst meint mit seiner Idee beweist, dass sie ihr Konzept der Stadtverwaltung Londons vorgestellt haben, wie hier bei BBC berichtet wird:

Kunst & Kultur →

Musik aus U-Bahn-Tickets

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Design-Studenten der University of Dundee haben eine Spieldose aus gebrauchten U-Bahnfahrscheinen entwickelt. Je nachdem, wo die Karten gelocht wurden, können sie als ein anderer Ton erklingen. Doch damit nicht genug: Der Plan der Designer ist, dass die Spieldose in unmittelbarer Nähe zu den Zugangssperren im U-Bahnhof montiert wird und beim Validieren des Tickets durch einen Fahrgast anfängt zu spielen. Dadurch wollen sie erreichen, dass die täglichen Pendler für einen Moment etwas unerwartetes, positives in der U-Bahn erleben.
Das alles ist freilich noch im Prototypen-Stadium, aber der Fortschritt kann auf der Webseite von »Sound of the Underground« verfolgt werden.

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Buchrezension: “Urban Constellations”, herausgegeben von Matthew Gandy

Wie nähert man sich einer Stadt, die, wie Ruth Glass es beschreibt, zu weitläufig, zu komplex, zu gegensätzlich und zu stimmungsvoll ist, um als Ganzes erkannt und gesehen zu werden? Matthew Gandy, Geographieprofessor am UCL – University College in London und zwischen 2005 und 2011 Direktor des dort ansässigen Urban Laboratory bietet im kürzlich von ihm herausgegebenen Buch „Urban Constellations“, eine überraschende Herangehensweise an.

Der Stil der Publikation ist denkbar ungewöhnlich: Im Rekurs auf Walter Benjamins Gebrauch des Begriffs der Konstellation im Sinne einer Möglichkeit scheinbar disparate Elemente in einem historisch und intellektuell fassbaren Schema abbilden zu können, wurden Texte zusammengetragen, die der sog. „kleinen Form“ wie sie die großen Berliner Flaneure Benjamin, Krakauer und Hessel in den 1920er Jahren erfanden und pflegten, folgen. Diese Einzelbilder des Ganzen können vom Leser beliebig kombiniert und in Reihenfolgen bzw. Konstellationen gebracht werden und erlauben so einen eigenen Umgang mit der Komplexität des Begriffs „Stadt“.

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