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Schlagwort »London«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Viktorianisches Street-View

Das Projekt »London Low Life« nutzt die Google Maps API um ein ganz neues – bzw. altes – Streetview-Erlebnis zu ermöglichen. Die Seite arbeitet vergleichbar mit anderen Projekten mit einer Überlagerung der Google Maps-Karte mit historischen Stadtplänen. Hier wurden aber auch Zeichnungen der Häuserfassaden ausgewählter Straßen digitalisiert und mit der Streetview-Funktion gekoppelt. So kann man sich im viktorianischen London nicht nur per Stadtplan, sondern auch per Straßenansicht umsehen.

Urbane Mobilität →

Moving Beyond the Automobile, Teil V: City-Maut

Teil 5 dieser wunderbaren Serie behandelt in fünf kompakten Minuten Mautgebühren für Autos in Innenstädten. Ein Thema, bei dem jedem ADAC-Mitglied die Nackenhaare anspannen, welches jedoch von gewaltiger Effektivität und großem Nutzen ist. Die bekanntesten Beispiele für Europäer sind London und Stockholm, im Film werden weitere genannt. Das entscheidende Argument, um für die Gebühren zu werben ist: Begrenzter öffentlicher Raum, ein Thema, auf das wir bei urbanophil auch schon aufmerksam gemacht haben! Weil öffentlicher Raum limitiert ist und es noch andere Nutzungsansprüche außer dem Kfz-Verkehr gibt, muss dieser begrenzte Raum einen Preis haben. Oder anders gesagt: Wenn Flüge zu Weihnachten auch teurer als sonst sind, macht auch die Bepreisung von Straßen zu besonders hoch frequentierten Zeiten Sinn. Wir sind gespannt, ob auch das Thema Parkraumbewirtschaftung noch zur Sprache kommt.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Comeback des Boulevards

Das „Comeback des Boulevards“ war das Thema des heutigen Teils der Veranstaltungsreihe, die im Rahmen von „Grand Paris a Berlin“ im Kulturforum am Potsdamer Platz stattfindet. Die einführenden Vorträge über Paris, London, Los Angeles und Berlin beschäftigten sich mit den großen Boulevards, den Radialen und Ausfallstraßen der jeweiligen Städte, ihrem Aufstieg Anfang des 20. Jahrhunderts, ihrem aus heutiger Sicht betrachteten Fall in den Zeiten autogerechter Planung und den Maßnahmen, die zu einer Wiederbeatmung dieser Räume führen soll.

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Kunst & Kultur →

»Little People« von Slinkachu


Quelle: Gestalten.tv

Der englische Künstler Slinkachu hält Stadtbewohnern einen Spiegel vor, in dem er alltägliche Szenen mit Miniaturmodellen nachstellt. Diese platziert er im öffentlichen Raum und fotografiert sie. Das Ergebnis des Projekts »Little People« erinnert stark an die vielen Tilt-Shift-Videos, wie z. B. »Little Big Berlin«. Doch hier entsteht der Effekt nicht durch digitale Nachbearbeitung, sondern mit Miniaturfiguren aus dem Modellbau und einem großen Teleobjektiv.

"Ground Zero" von Slinkachu

Die Figuren lässt Slinkachu nachdem er die Fotos geschossen hat zurück, so dass sie ihrem eigenen Schicksal ausgesetzt sind: Einige werden gefunden und mitgenommen, andere unwissentlich zertrampelt und manche überleben erstaunlich lange.
Auf dem Blog zum Projekt werden fortlaufend die neusten Installationen veröffentlicht.
Ab 3. März sind Slinkachus Fotos in der Andipa Gallery in London zu sehen.

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Stadtvisionen 1910|2010: Interview zur Eröffnung

Am morgigen Donnerstag, 14.Oktober um 19 Uhr, eröffnet in der TU Berlin die Ausstellung Stadtvisionen 1910|2010 (urbanophil berichtete). Vorab führte urbanophil ein Interview zur Ausstellung – die Fragen beantworteten Aljoscha Hofmann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU Berlin; wissenschaftliche Mitarbeit an der Ausstellung) und Dr. Hans-Dieter Nägelke (Frage 1; Leiter des Architekturmuseums der TU Berlin und gemeinsam mit Prof.Dr. Harald Bodenschatz Initiator der Ausstellung). Die Fragen stellte Verena Pfeiffer.

1. Herr Dr. Nägelke, 1910 war Städtebau in Berlin ein wichtiges Thema. Es war das Jahr, in dem der Wettbewerb Großstadt Berlin durchgeführt wurde und in dem Karl Scheffler seine Berlin-Analyse mit den berühmten Worten schloß,  „Berlin sei dazu verdammt, immerfort zu werden und niemals zu sein“ und es wurde die Berliner Städtebau Ausstellung 1910 durchgeführt – vor welchem Hintergrund kam diese zustande? Wer sah zur ihrer Initiierung welchen Anlass und an wen richtete sie sich?

Karl Schefflers ebenso unbarmherzige wie polemische Abrechnung mit dem kaiserzeitlichen Berlin und die „Allgemeine Städtebau-Ausstellung 1910“ gründeten auf ein gemeinsames Unbehagen an einer Großstadt, die ihr allzu rasches Wachstum weder sozial, noch infrastrukturell, noch ästhetisch hatte bewältigen können.

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