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Schlagwort »London«
Grüne Stadt →

The Union Street Urban Orchard

Union Street Urban Orchard

Foto: Mike Massaro

Im Rahmen des London Festival of Architecture wurde vor wenigen Tagen der Union Street Urban Orchard eröffnet. Der Entwurf für den Community Garden auf einer städtischen Brache stammt von Heather Ring: Hauptsächlich verwendet wurden Europaletten, um Beete und Möbel zu bauen. Sehr schön ist auch die Tischtennisplatte auf einem Müllcontainer.
Während des Sommers laden die Organisatoren zum Verweilen und Mithelfen ein. Angebaut werden Obst und Gemüse aller Art aber die Fläche dient auch als Baumschule, um Bäume großzuziehen, die später dann den Bankside Urban Forest bilden sollen. Dieser städtische Wald soll die Lebensqualität des stark verdichteten Stadtteils Bankside verbessern, indem im Straßenraum oder auf Brachen Baumgruppen gepflanzt werden sollen.
Ergänzt wird das Gartenerlebnis durch Events wie Vorträge oder Konzerte.

Mit den Prinzessinnengärten findet sich seit 2009 ein ähnliches Projekt in Berlin am Moritzplatz. Und so bietet sich dieser Blog-Eintrag für einen kleinen Teaser zum nächsten urbanoFILMS-Abend am 22. Juli 2010 an: Unter dem Motto „grün statt grau“ zeigen wir Kurzfilme über Urban Gardening und Farming in ebendiesen Prinzessinnengärten! Die Details erfahrt Ihr in den nächsten Tagen hier!

via Dezeen

Städtebau & Architektur →

Guerilla Renovation

Das Office for Subversive Architecture (OSA) hat zum Ziel, die Qualität des städtischen Raums zu verbessern – selbst wenn auch nur kurzzeitig als temporäre Interventionen. In einem schönem Projekt, das OSA im Jahr 2005 durchgeführt hat, wurde ein altes, ungenutztes Stellwerk in London von OSA renoviert. Das Gebäude, das durch sein Spitzdach und das Fachwerk der Betonstützen eine romantische Idylle ausstrahlte bot sich ideal für eine Umgestaltung zum klischeehaften Traumhaus an.
Allerdings wurde OSA nicht um die Renovierung gebeten. Anfragen von OSA an die zuständigen Behörden wurden abgelehnt. Als Konsequenz entschied sich OSA die Renovierung illegal durchzuführen: Guerilla Renovation also.
Drei Mal wurde die Arbeit zerstört und das Stellwerk wieder in seinen verfallenen Zustand zurückversetzt – Ordnung muss schließlich sein! Das Video oben zeigt den Prozess und das Resultat.

Wirklich schön ist auch die Kunsthülle Liverpool, die 2008 entstand, als Liverpool Europäische Kulturhauptstadt war. Dazu wurde von OSA für die A Foundation ein temporärer Veranstaltungsraum auf dem Dach des Stiftungsgebäudes errichtet, bei dem die Wände aus Vorhängen aus transluzenten Kunststoff bestanden.

Städtebau & Architektur →

Unverwüstliche Betonstrukturen

http://www.youtube.com/watch?v=g7z-FQUrfhc=http://www.urbanophil.net

Lustig anzusehen, wenn sich alte Häuser ihrer Sprengung widersetzen. Ein aktuelles Beispiel aus der Türkei und eins aus England aus den 80ern.

[Danke an say-nono für Hinweis]

Video, Film & Fotografie →

Film: Building the Gherkin – Norman Foster baut in London

Heute zeigt das ZeughausKino in seiner Reihe „Kunst des Dokuments – ARCHITEKTUR“ in Zusammenarbeit mit urbanophil den Film „Building the Gherkin – Norman Foster baut in London“ von Mirjam von Arx (CH 2005, 85” DF, Digi Beta).

„Der Architekt Sir Norman Foster hat die Reichstagskuppel in Berlin gebaut. Er hat den Dresdner Hauptbahnhof umgebaut, die Duisburger Innenstadt und den Frankfurter Commerzbank-Tower entworfen. In seiner Heimat England hat Foster jedoch die meisten städtebaulichen Spuren hinterlassen. Ende 2001 begann er mit dem Bau der Zentrale der Swiss Re in London: ein vierzigstöckiges Gebäude, das wegen seiner Form schon bald „die Gurke“ genannt wurde. Mirjam von Arx dokumentiert in ihrem Film Building the Gherkin den etwa dreijährigen Bauprozess dieses eindrucksvollen Gebäudes… „Building the Gherkin ist deshalb weniger ein klassischer Architektur-Film als vielmehr die Dokumentation der Prozesse rund um die Errichtung des imposanten Gebäudes. Wobei die Arbeiter, die den Büroturm letztlich bauen, nur sporadisch ins Bild geraten, gerade so, als wolle der Film verwundert dokumentieren, dass auch an solch einem computerdesignten High-Tech-Palast noch gehämmert und geschraubt wird.“ schreibt Reinhard Lüke im film-dienst (10/2006).“ (ZeughausKino)

wann: 11.6.2009 um 20:00 Uhr
wo: Zeughauskino, Deutsches Historisches Museum (Zeughausgebäude Eingang Spreeseite), Unter den Linden 2, Berlin Mitte

Video, Film & Fotografie →

Film über Norman Foster: Building the Gherkin

Das ZeughausKino hat wieder einmal eine Kooperation mit urbanophil geschlossen. In der Filmreihe KUNST DES DOKUMENTS – ARCHITEKTUR werden Filme gezeigt, die uns die Möglichkeiten geben, auf die vielfältige Weise Architektur wahrzunehmen: Architekturgeschichte als Stil- und Kulturgeschichte, Stadt- und Landschaftsplanung als Herrschaftsideologie, Bauwerke als Ausdrucksformen außergewöhnlich talentierter Architekten.

(Foto von flickr)

Heute (11.6. um 20:00 Uhr) wird der Film „Building the Gherkin – Norman Foster baut in London“ von Mirjam von Arx (CH 2005) gezeigt.
Infos zum Film und zum Termin heute.
Vergünstige Eintrittskarten für 2,50 ‚Ǩ sind über unseren Newsletter erhältlich, also Newsletter abonnieren!

Weitere Termine der Filmreihe, jeweils 20:00:
18.6.2009
– Baustelle Reichsparteitagsgelände 1938/39 (D 1939, 16”)
– Albert Speer spricht über Architektur und Dramaturgie der nationalsozialistischen Selbstdarstellung, Göttingen 1970 (BRD 1970, B: Karl Friedrich Reimers, 53”)
– Brutalität in Stein (BRD 1960/61, R: Alexander Kluge, Peter Schamoni, 13”)

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