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Schlagwort »Mapping«
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Neue Stadtsichten | Stadtbilder

stadtbilder

Dass Städte mehr sind als physiche Infrastrukturen zeigt ganz wunderbar das schöne Projekt Stadtbilder von Moritz Stefaner. Er schreibt sein Projekt als

an attempt to map the digital shape of cities. I am increasingly fascinated by the idea of mapping the “real world” — life and culture as opposed to just physical infrastructure

Für die drei deutschen Städte Berlin, Hamburg, München hat er Daten von Location Based Services wie z.B. Yelp und Foursquare ausgewertet und grafisch gelungene Stadtbilder geschaffen, die man auch als Poster kaufen kann. Zudem erklärt Stefaner für Interessierte auf seiner Seite die Vorgehensweise.

Kunst & Kultur →

SA. 20.04.2013 14:00 Uhr: STADTFORSCHERTRAINING #02 mit Eva Reblin

Die Straße, die Dinge und die Zeichen – ein semiotischer Spaziergang entlang der Potsdamer Straße von und mit Eva Reblin

Dass jenes Straßenschild den Namen der Straße anzeigt, sehen und wissen wir. Wir wollen uns aber fragen, in welcher Weise es dies tut. Und ist dieses Haus eben nur ein Haus, in dem man wohnt oder arbeitet? Oder finden wir in ihm nicht eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Bedeutungs(ge)schichten? Wann werden die Straßendinge zu Zeichen? Können wir unterschiedliche Arten dieser Ding-Zeichen unterscheiden? Und wenn wir Kenntnis über das Vorhandensein und die Beschaffenheit von Zeichen erlangt haben, wie können wir diese auslesen? Kann eine bestimmte Nutzung oder Nicht-Nutzung ebenfalls ein Zeichen sein? Einige Grundbegriffe der Semiotik, der Wissenschaft von den Zeichen, sollen uns hier helfen, nach Antworten zu suchen.

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Bei der Renovierung kommen alte Zeichen mit neuen Bedeutungsschichten zum Vorschein. Foto KMD

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Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | Wide Web World

Paul Wex hat Bilder vom Nokia 3D Maps-Dienst genommen und diese zu schicken 3D-Kamerafahrten über verschiedene Städte, Suburbs oder Landmarken auf der ganzen Welt zusammengesetzt. Viel Spaß und guten Wochenstart!

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Stadt der Ströme Konferenz | Rückblick 1 | Datenströme, Adressaten und Wetterkarten

Ambitioniert und gut besetzt war die Stadt der Ströme Konferenz – mit einem elementar wichtigen Anspruch: Nämlich der Auseinandersetzung mit den „vielfältigen Schnittstellen zwischen digitaler und analoger (physischer) Stadt“, wie es im Vorwort heißt. Dabei sollten die „Wechselwirkungen zwischen neuen digitalen Services und Lebenswelten und Entwicklungen in der Architektur, Stadtplanung, Quartiersmanagement etc.“ diskutiert werden. Das Programm versprach einiges und lies auf neue Erkenntnisse hoffen.

Der erste Teil Datenströme „Mapping the City“, an der ich teilnahm, war eine gelungene Einführung in die neuen Möglichkeiten der Stadtkartografie und den damit einhergehenden neuen Ansätzen der Stadtanalyse und Visualiserung.

Den Auftakt der Vorträge machte Till Nagel, der 3 Projekte vorstellte, die Studierende entwickelt hatten und die sich die vielfältigen  digitalen Datenströme und Datenspuren zu Nutze machen. Das Projekt Splendor zeigt den Mehrwert von georeferenzierten Metadaten – die Ausertung dieser zeigt, „aus welcher Perspektive Fotoaufnahmen vorzugsweise gemacht werden und welche Regionen und Sehenswürdigkeiten besonders stark frequentiert sind.“ Weiteren Projekte waren Venice unfolding und Liquidata. Einen Schritt weiter in Bezug auf Visualisierung, aber der Auswertung und Analyse der vorhandenen Datenströme, geht das Projekt LiveSingapure, bei welchem beispielsweise die Informationen über Ein- und Auschecken in Bus und Bahn für genaue Auslastungs- und Bedarfsanalyse der im ÖPNV genutzt werden können.

Hier anknüpfend machte sich Michal Migurski daran, mit eben soviel Spirit und die Begeisterung weitere spannende Projekte vorzustellen. Dabei stellte er die These auf, dass die Datenvisualisierung selbst inzwischen nicht mehr die wirklich Herausforderung ist – „visualisation problems are solved“, da es es in diesem Bereich inzwischen genug Kompetenz und Tools gibt. Viel wichtiger sei nun der Umgang mit den Daten, deren Aufbereitung, ihre Interpretation und das richtige In-Kontext-Setzen. Beispiele für gelungene Visualisierungen zeigte er natürlich auch: beispielsweise die auf OpenstreetMap basierenden Maps, in denen man zwischen grafisch-reduzierten (toner) und eher spielerisch-atmosphärischen Karten (watercolor) wählen kann.

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Verlosung | Stadt der Ströme

Der Veranstaltungsort der Konferenz, das Hans Otto Theater in Potsdam

Die Konferenz Stadt der Ströme findet nächste Woche (12.-14. Juli) in Potsdam statt und hält eine Menge an spannenden Vorträgen bereit, wie sich dem aktuellen Programm entnehmen lässt. In der Session „Wie sich die Wahrnehmung der Stadt durch die digitalen Technologien verändert“, werden bspw. Stamen Design spannenden Projekte aus den Bereichen „Visualizing urban data“ und Till Nagel über „Geovisualiserung“ vorstellen.

Wer diese und all die anderen spannenden Vorträge und Diskussionen nicht verpassen möchte, der kann nun eine Eintrittskarte gewinnen. Einfach eine bis heute 17 Uhr Mail an s.hoeffken(at)urbanophil.net mit dem Betreff „Ja, ich will“ schreiben. Viel Erfolg!

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