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Schlagwort »Mapping«
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WLAN-Netze als unsichtbare topographische Ebene

“Linksys 403211″, “FritzBox 2000″, “Aachen stinkt” oder einfach nur “WLAN”. So, oder so ähnlich heißen die mittlerweile unzähligen WLAN-Netze, die sich in unseren Städten überlagern. Ab und zu kommt zwar eine Debatte um Elektrosmog auf, aber insgesamt haben wir uns daran gewöhnt, dass wir heute eigentlich permanent von WLAN-Netzen umgeben sind. Da die WLAN-Netze allerdings unterschiedlich weit senden – auf Grund unterschiedlicher Sendestärken oder der Beschaffenheit der Umgebung – entsteht eine neue, eigenständige topographische Ebene, die nun von Forschern aus Norwegen visualisiert wurde.
Leuchtdioden, die auf die Signalstärke der Netze reagieren, wurden in gleichmäßigem Abstand im öffentlichen Raum platziert und anschließend fotografiert. Durch die Montage der zahllosen Fotos entstand so eine Berglandschaft inmitten des öffentlichen Raums, der allerdings im Alltag unserem Auge verborgen bleibt.

Weitere Fotos von diesem spannenden Projekt finden sich auf unter http://yourban.no/2011/02/22/immaterials-light-painting-wifi/.

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Die Netzspinne als Musikinstrument

Netzspinnen von ÖPNV-Systemen gibt es als Flyer, an Plakatwänden, statisch und interaktiv Netz (bspw. hier sehr schön). Doch sind sie alle recht (k)eintönig. Diesen Missstand begegnet nun Alexander Chen mit seinem Projekt »Conductor: mta.me«.
Er hat die New Yorker Netzspinne aus dem Jahr 1972 von Massimo Vignellis nun zum Musikinstrument werden lassen. Jede Minute startet eine U-Bahn an einem Linienendpunkt. Immer dort, wo sie eine andere Linie trifft, wird ein bestimmter Sound abgespielt. Die Linien sind dabei eine Art Zupfinstrument. So entsteht ein kleines Musikstück.

The piece follows some rules. Every minute, it checks for new trains launched from their end stations. The train then moves towards the end of the line, with its speed set by the schedule’s estimated trip duration. Some decisions were made for musical, aesthetic, and technical reasons, such as fading out routes over time, the gradual time acceleration, and limiting the number of concurrent trains. Also, I used the weekday schedule. Some of these limitations result in subtle variations, as different trains are chosen during each 24-hour loop.

Das ganze gibt es dann auch noch interaktiv zum selber Musik machen: http://www.mta.me
Toll!

via Transport Nation

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Für ungeschickte Touristen: Der verknitterte Stadtplan

Praktisch: Die Crumpled City Map

Wer kennt das nicht: Man ist als Tourist in einer fremden Stadt, faltet umständlich den Stadtplan auf, um nach ein-zwei Windböen und ein paar Mal die Karte hin und her drehen nicht mehr zu wissen, wie man sie eigentlich zusammenfaltet. Mit jedem Mal Ausfalten wird die Karte immer knitteriger und fängt womöglich auch noch an zu reißen.
Dieses Problem behebt nun endlich die Crumpled City Map von Emanuele Pizzolorusso.

Here is the map you’ve always wanted: it is soft, extra-light, beautiful to look at and doesn’t mind being ill-treated. It is truly indestructible.

Wenn man sein Ziel gefunden hat, stopft man die nur 20 Gramm leichte und wasserfeste Karte einfach in den dazugehörigen Beutel.
Bislang gibt es Karten zu den üblichen Verdächtigen, also Berlin, New York, London, Paris und Rom. Mit 12 Euro pro Stück sind sie auch kaum teuerer als ihre unfreiwillig verknitterten Geschwister.

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Google Maps dekonstruiert

Parkplätze aus Google Maps neu arangiert

Jenny O’Dell hat in sechs Drucken Google Maps-Bild dekonstruiert. So sind auf einem Druck 125 Schwimmbäder neu arangiert, auf einem anderen Getreidesilos und auf wieder einem anderen Schiffe (oder wie oben abgebildet Parkplätze).

» The Satellite Collection

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In einem Stadtplan vor unserer Zeit: Timemap Berlin

Timemap Berlin

Seit vielen Jahren bereits gibt es die Seite alt-berlin.info mit Stadtplänen von Berlin aus vielen Jahren (sie reichen zurück bis 1738!). Nun gibt es eine ähnliche Webseite, die sich etwas moderneren Technologien bedient, um die Benutzung etwas einfacher zu gestalten: Timemap Berlin nennt sich das Projekt, bei dem in einer Art Lupe die Stadtpläne von 1869, 1893, 1926 und 1957 über die aktuelle Karte gelegt werden.

via Spreeblick

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