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Schlagwort »Mapping«
Urbane Mobilität →

Wo ist meine S-Bahn?

Ja, diese Frage musste man sich in den vergangenen 2 Jahren in Berlin ziemlich häufig stellen. Doch Antworten gab es leider in der Regel keine. Und ob die Bahn pünktlich ist schon gar nicht. Zwar gibt es ein Handy-Ticket und eine Online-Fahrplanauskunft, bei Echtzeitdaten gehen aber bei vielen deutschen Nahverkehrsunternehmen immer noch die Scheuklappen hoch. In den USA ist ein Echtzeit-Tracking von ÖPNV-Fahrten schon längst per General Transit Feed Specification Standard.
Doch jetzt gibt es auch in Deutschland endlich einen Pionier, der diese absurde Geheimniskrämerei beendet. Bei der S-Bahn München kann man ab sofort alle Fahrten in Echtzeit auf einer Google Maps-Karte ansehen, inklusive der Angabe, ob und wenn ja, wie viel die Bahn verspätet ist.
Hoffentlich nehmen sich die anderen Unternehmen ein Vorbild daran!

Städtebau & Architektur →

Wo ist die nächste Tischtennisplatte?

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Einen kurzen Moment mal bitte träumen: Es strahlt die Sonne, man hat frei und möchte entspannt ein paar Pingpong-Bälle hin- und herspielen. Oder aber man sucht die geeignete Location für eine intensive Runde China (Rundlauf).
Irgendwie gibt es überall im Stadtgebiet verteilt Tischtennisplatten, aber wann merkt man sich schon beim Vorbeigehen den genauen Ort? Was tun? Durch den Kiez irren? Doch wohin die Freunde bestellen?
Es gibt Abhilfe! Das Projekt Open Ping Pong hat eine Platform ins Netz gestellt, in die jedermann die Tischtennisplatten seiner Umgebung eintragen kann. Das ganze findet sich dann in einer praktischen Google Maps-Karte wieder, mit der man sich bequem orientieren kann.
Gestartet ist das Projekt in München, doch die Macher wünschen sich ein „Überschwappen“ auf andere Städte. Also: Mach mit!

Dank an Jan für den Hinweis!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Wenn die gesamte Weltbevölkerung in einer einzigen Stadt leben würde…

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Volle Größe per Klick auf das Bild

…würde diese Stadt ziemlich viel Fläche benötigen. Wie viel haben die Kollegen von „Per Square Mile“ eindrucksvoll illustriert. So würde die Stadt bei einer Einwohnerdichte wie Paris etwa drei US-Bundesstaaten füllen, bei einer Dichte von Houston würde diese Multimegastadt mehr als die Hälfte der Fläche der USA füllen.

Urbane Mobilität →

Wo joggt die Stadt?

Jogging ist wohl die Sportart, die zuletzt die stärksten Wachstumsraten im urbanen Raum erfahren hat. Selbst auf Restgrünflächen wird gelaufen, große Parks haben sich zu wahren Laufbahnen entwickelt. Doch wo genau und wie intensiv werden städtische Räume von Joggern genutzt?
Die schöne neue Welt der freiwilligen Selbstüberwachung liefert hier als zufälliges Nebenprodukt intessante Daten: Wer das passende Add-On zu seinem iPhone von einem großen Sportausstatter kauft, wird mit detaillieren Daten zu der eigenen Laufperformance versorgt. Da die Daten zu Durchschnittsgeschwindigkeit, Herzfrequenz und Laufweite mit dem GPS-Empfänger gekoppelt sind, kann die Laufroute exakt nachvollzogen werden.
Cooper Smith hat nun 1.000 Datensätze aus New York ausgewertet und diese visualisiert. Das Ergebnis ist hübsch anzuschauen und gibt interessante Aufschlüsse, wo in der Stadt Sportinfrastruktur besonders stark benötigt wird.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Digitale Städte | Beiträge in StadtBauwelt

Nicht nur das Web 2.0 und Blogs sind eine relevante Entwicklung, die sich langfristig auf unsere Städte und unser Leben dort auswirken werden. Bereits heute beeinflussen Technologien, wie Handy und Navi unser Leben. Oder wie es zur neuen Ausgabe der StadtBauwelt heisst:

“Das Web 2.0 wird zum Geo-Web, der Stadtplan zur interakti­ven Karte, das Smartphone zum Fenster in den virtuellen öffentlichen Raum. Wie neue Medien die Stadt transformieren – und wie Planer davon profitieren können” (Bauwelt).

Dementsprechend gibt es eine Ausgabe der >Stadtbauwelt, die sich ganz dem Thema der Virtuellen Stadt widmet. Und gleich zwei Urbanophile sind dabei. Anknüpfend an unsere Konferenz hat Verena Pfeiffer einen Artikel zur „digitalen Urbanität“ verfasst. Und Stefan Höffken beschreibt in „Die Kartierungs-Revolution“ die Möglichkeiten des GeoWeb und Smartphones für Planer, von ortsbezogener Suche bis hin zu mobiler Partizipation.

Mit weiteren spannenden Beiträgen zu Augmented Reality, Senseable Cities und Urban Gaming.

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