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Schlagwort »Medienfassaden«
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YEKPARE – Die Geschichte Istanbuls als Fassadenprojektion

Istanbul, Konstantinopel, ein Ort mit eine langen, bewegten Geschichte. Diese 8.500 Jahre lange Geschichte wurde vom Projekt “Yekpare” erzählt, das im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 entstand. Das Besondere an diesem Projekt war jedoch, dass die Geschichte in einer Fassadenprojektion erzählt wurde. Und projiziert wurde auf einen ebenfalls sehr geschichtsträchtigen Ort: Den Bahnhof Haydarpasa, direkt am Bosporus gelegen, einst als Ausgangspunkt der Bagdad-Bahn in Wilhelminischem Stil gebaut.

“Yekpare” is a storyteller which narrates the 8500 year story of Istanbul. The story embraces symbols from Pagans to Roman Empire, from Byzantine Empire to Latin Empire, and finally from Ottoman Empire to Istanbul at the present day.

Haydarpa?a Train Station, with its brilliant architectural forms, is the building on which the story is projected. The connection between middle east to west has been provided by Istanbul and Haydarpa?a since 1906.

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Die erste interaktive Sitzbank der Welt

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Die dänischen Architekten MAPT haben eine Sitzbank entwickelt, die komplett interaktiv bespielt werden kann. Sie sieht aus wie alle Bänke im öffentlichen Raum Kopenhagens, doch ähnlich wie Medienfassaden kann auf die Oberfläche der Bank digitaler Content projiziert werden. Dazu hat sich MAPT drei Spiele für jung und alt ausgedacht: Ein Malspiel ermöglicht es, die Bank nach dem eigenen Geschmack zu bemalen. Beim zweiten Spiel leuchtet ein Barcode auf der Oberfläche auf, je nachdem, wie schnell man an der Bank vorbeigerannt ist. Und das dritte Spiel ist eher etwas für die ältere Generation: Wenn man ganz ruhig auf der Bank sitzt, kommen einem Lichtpartikel immer näher, die, wenn man sie berührt, hell aufleuchten.

Die Bank steht seit kurzem im öffentlichen Raum Kopenhagens.

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Für ungeschickte Touristen: Der verknitterte Stadtplan

Praktisch: Die Crumpled City Map

Wer kennt das nicht: Man ist als Tourist in einer fremden Stadt, faltet umständlich den Stadtplan auf, um nach ein-zwei Windböen und ein paar Mal die Karte hin und her drehen nicht mehr zu wissen, wie man sie eigentlich zusammenfaltet. Mit jedem Mal Ausfalten wird die Karte immer knitteriger und fängt womöglich auch noch an zu reißen.
Dieses Problem behebt nun endlich die Crumpled City Map von Emanuele Pizzolorusso.

Here is the map you’ve always wanted: it is soft, extra-light, beautiful to look at and doesn’t mind being ill-treated. It is truly indestructible.

Wenn man sein Ziel gefunden hat, stopft man die nur 20 Gramm leichte und wasserfeste Karte einfach in den dazugehörigen Beutel.
Bislang gibt es Karten zu den üblichen Verdächtigen, also Berlin, New York, London, Paris und Rom. Mit 12 Euro pro Stück sind sie auch kaum teuerer als ihre unfreiwillig verknitterten Geschwister.

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QR Codes statt Werbetafeln

Die Fassaden in Großstädten werden mehr und mehr von Werbetafeln zugepflastert. Durch immer neuere Anzeigetechnologien wird das Stadtbild zunehmend unruhig und verwirrend. Die Architektur der Fassaden kann kaum noch wahrgenommen werden.
Diese Entwicklung haben teradadesign und Qosmo zum Anlass genommen, in Tokio die Fassade des Geschäftshauses »N Building« als einen einzigen, großen QR-Code zu gestalten. Sobald ein Passant mit seinem internetfähigen Handy ein Foto von der Fassade schießt, erhält er alle Informationen zu den Geschäften im Gebäude. Mehr noch: In Echtzeit werden die Twitter-Tweets der Personen im Gebäude per Augmented Reality auf dem Display des Handy an der passenden Stelle der Fassade anzeigt.

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Wenn ein Haus träumt

Eine wunderschöne Installation an der von O. M. Ungers erbauten Galerie der Gegenwart fand haben Urbanscreen realisiert. Unter dem Titel “How it would be, if a house was dreaming” schafften sie wohl eine der tollsten Fassadenbespielungen der letzten Zeit.

The conception of this project consistently derives from its underlying architecture – the theoretic conception and visual pattern of the Hamburg Kunsthalle. The Basic idea of narration was to dissolve and break through the strict architecture of O. M. Ungers “Galerie der Gegenwart”. (freshome.com)

Zurücklehnen und anschauen.

[Danke an Vincent für den Hinweis]

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