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Schlagwort »Miete«
Kunst & Kultur →

„Habitat Happy – 300 m², cozy, short term“ – Ausstellung und wandelnde Konferenz

Das Werk "Flowing Roofline", 2018, der französischen Künstlerin Laure Catugier.

Laure Catugier, Flowing Roofline, 2018

In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Mieterhöhung, Verdrängung und Entmietung zu immer größer werdenden Ängsten einer breiten Bevölkerungsschicht gehören, entfaltet Kunst ihr unmittelbares Wirkungspotenzial: auf 300m², (nicht ganz so) cozy, (aber) short term in der Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg e.V. Die Besichtigung von HABITAT HAPPY beginnt am Samstag, 15.12.18, 19 Uhr, und zeigt in einer Gruppenausstellung unterschiedliche Perspektiven auf Wohnraum, u.a. aus Mexiko, Korea, Albanien, Brasilien.

Im Rahmenprogramm besteht die Möglichkeit, selbst wohnungskünstlerisch aktiv zu werden: 

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Dialog Extrem 15. April 2015

dialog extrem

dialog extrem

„Miete und andere Missverständnisse“
Es ist Zeit über Miete zu reden!

Die Veranstaltung „1:1 – Dialog Extreme“, verbindet über erzählerische Formate die Diversität verfügbaren Wissens und Positionen. An 40 Tischen sitzen dabei geladene ExpertInnen, die von Ihnen für 25-minütige, persönliche Tischgespräche zu unterschiedlichsten Aspekten des Themas „Miete in Berlin“, gebucht werden können. Führen Sie Gespräche von A wie „Allmende“ bis Z wie „Zwischennutzung“. Dabei sind die Grenzen zwischen ExpertInnen und Publikum fließend.

 

Zeit & Ort:

18.00 bis 21.30Uhr
Strasse des 17. Juni 135
Lichthof – TU Berlin Hauptgebäude
Eintritt frei!

mehr unter:

http://dialog-extrem.strikingly.com/
https://www.facebook.com/events/595938147208883/

Kunst & Kultur →

»The Rent is Too Damn High« – Die Partei gegen hohe Mieten

Wenn Politiker versagen, ist immer noch Verlass auf das Musik-Business: Jimmy McMillan hat die Partei »The Rent is Too Damn High« gegründet, die das Motto hat: „There’s nothing else to talk about!“ Parteiziel ist also ausschließlich die Senkung der Mieten in New York – so wie in diesem Musikvideo gefordert.
Bei der Gouverneurswahl von New York hat die Partei immerhin fast 40.000 Stimmen erhalten (ca. 1 %).

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Proteste gegen Wohnungsnot in Spanien


(foto by Vivienda Digna)

Heute ist Eröffnungsveranstaltung zur der Ausstellung „Horizons of Public Housing„, in der über den öffentlichen Wohnungsbau der letzten 25 Jahre in Madrid berichtet wird. Die Ausstellungsankündigung hört sich sehr positiv an – so ist von „neuen Standards“, „neuen Technologien“ und der „Restaurierung der des historischen Stadtkerns“ die Rede. So sehr hier auch Erfolge zu verzeichnen sind und einige gute und spektakuläre Bauten entstanden, so sehr gibt es auch zunehmend Probleme mit Wohnraum in Madrid. Hiervon ist in der Ankündigung allerdings nicht die Rede. Bleibt zu hoffen, dass dies in der Diskussion thematisiert wird.
Wohnungen sind inzwischen so teuer, dass „48% höhere Preise als in den anderen spanischen Provinzhauptstädten […] 22% der 30 bis 34-jährigen Madrile?±os noch immer bei ihren Eltern wohnen“ lassen (Strasser, DI Gerti, 2005). Der enorme Spekulationsboom, führt zu enormen Preissteigerungen in ganz Spanien – insbesondere aber in den Großstädten Madrid und Barcelona. Dies geht so weit, dass der UN-Berichterstatter Kothari von einer „housing crisis“ in Spanien spricht (vgl. auch www.forum-ue.de).
Als Gegenbewegung gründete sich die Bewegung Vivienda Digna, die sich für einen „würdevollen Wohnraum“ einsetzt und sich gegen Immobilienspekulationen zur Wehr setzt. Hierzu ein Audio-Bericht auf Indymedia, und ein Video auf youtube. Eine vergleichbare Bewegung in Barcelona ist VdeVivienda.
In diesem Rahmen sei auch noch auf die Veranstaltung Wohnungsbesetzungen gegen Wohnungsnot hingewiesen, die sich mit dem gleichen Problem in Paris beschäftigt.

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