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Schlagwort »Mobile Partizipation«
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Smartphonegestützte Schlaglocherkennung

Ein sensorgestütztes Crowdsourcing-Projekt ist StreetBump, bei der Nutzer per Smartphone Schlaglöcher erkennen können. Per Beschleunigungssensor im Smartphones werden Erschütterungen erfasst und diese, mittels GPS-Koordinaten verortet, automatisch in die Datenbank hochgeladen. Bei ausreichend Daten können so Unebenheiten und Schlaglöcher auf Straßen erkannt werden. Nutzer tragen auf diese Weise dazu bei, Informationen über den Zustand der Straßen zu sammeln, wodurch die verantwortlichen Behörden im besten Falle bessere Datengrundlagen haben, um Reparaturmaßnahmen einzuleiten. Allerdings sind die Zahlen der erfassten Daten ernüchternd – so wurden in den letzten 3 Jahren gerade mal 549 Strecken zurückgelegt und 0 Schlaglöcher gefüllt (Stand 25.09.2015). Und das, obwohl Stadt Boston selbst an der Entwicklung beteiligt war.

Nun hat Google ein vergleichbare Patent angemeldet, um Schlaglöcher zu erfassen.

Fixing potholes is simple—municipalities and states simply fill them in—but locating them is inefficient, usually relying on people to fill out a form and report them individually. If Google puts this technology into cars, an entire database of road condition would be available to the Department of Transportation, enabling it easily identify and prioritize problem areas. (time)

Bleibt nur zu hoffen, dass es ein ernstgemeinter Ansatz ist – und nicht nur ein „Verhinderungspatent“ wie Golem befürchtet.

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Leerstandsmelder unterstützen

Entstanden im Umfeld des Gängeviertel gibt es die Initiative des Leerstandsmelders bereits in über 20 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine wirklich erstaunliche Entwicklung, die nicht nur die Möglichkeiten und Notwendigkeit dieses Tools aufzeigt, sondern auch das vielfältige damit verbundene Engagement. Nun aber soll die Technik auf den neuesten Stand gebracht werden.

Nach vier Jahren ist die Betaphase vorbei – Leerstandsmelder.de braucht dringend technische Erweiterungen wie eine App und die Integration der zahlreichen Verbesserungsvorschläge. So wollen wir die Nutzerfreundlichkeit erhöhen, noch mehr Leerstände in noch mehr Städten sammeln und die Arbeit lokaler Leerstands-Initiativen unterstützen. Für die Umsetzung fehlt uns allerdings noch die Finanzierung. Daher haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Diese findet ihr auf der Crowdfunding-Plattform kickstarter.

Disclaimer: Der Autor ist als Mitglied der Raumpiraten Mitbetreiber des Leerstandsmelders Kaiserslautern.

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