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Schlagwort »Musik«
Kunst & Kultur →

Fassadendialog

Lorenzo Kárász hat das Projekt stadt:klang in Wien initiiert, in dem er gemeinsam mit Mitstreitern den öffentlichen Raum zum Instrument verwandelt. Die unterschiedlichen Klänge der gebauten Umwelt werden dazu genutzt, die Stadt musikalisch zu interpretieren. So klingt ein Neubau anders als ein Gründerzeitbau, eine Betonwand anders als ein Mauerwerk.

Die Stadt fungiert als Ansammlung vieler „Resonanzkörper“ wobei der Mensch, als zentrales Element unserer Arbeit, seiner unmittelbar umgebenden gebauten Umwelt unterschiedliche Klänge/Töne entlockt. Der urbane Raum wird so zum Experimentierfeld, im Rahmen dessen wir ausgewählte Objekte/Elemente (Fassaden, Stadtmöbel, Bodenbeläge etc.) mithilfe unseres gesamten Körpers „bespielen“ und auf spezifische Eigenschaften wie Materialität, Akustik, Haptik usw. eingehen.

Dank an Karol für den Tipp!

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Die Netzspinne als Musikinstrument

Netzspinnen von ÖPNV-Systemen gibt es als Flyer, an Plakatwänden, statisch und interaktiv Netz (bspw. hier sehr schön). Doch sind sie alle recht (k)eintönig. Diesen Missstand begegnet nun Alexander Chen mit seinem Projekt »Conductor: mta.me«.
Er hat die New Yorker Netzspinne aus dem Jahr 1972 von Massimo Vignellis nun zum Musikinstrument werden lassen. Jede Minute startet eine U-Bahn an einem Linienendpunkt. Immer dort, wo sie eine andere Linie trifft, wird ein bestimmter Sound abgespielt. Die Linien sind dabei eine Art Zupfinstrument. So entsteht ein kleines Musikstück.

The piece follows some rules. Every minute, it checks for new trains launched from their end stations. The train then moves towards the end of the line, with its speed set by the schedule’s estimated trip duration. Some decisions were made for musical, aesthetic, and technical reasons, such as fading out routes over time, the gradual time acceleration, and limiting the number of concurrent trains. Also, I used the weekday schedule. Some of these limitations result in subtle variations, as different trains are chosen during each 24-hour loop.

Das ganze gibt es dann auch noch interaktiv zum selber Musik machen: http://www.mta.me
Toll!

via Transport Nation

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Projekt Warszawiak: Wiederentdeckte Warschauer Straßenlieder

Das »Projekt Warszawiak« hat sich zum Ziel gesetzt, alte polnische Straßenlieder wiederzuentdecken. Die Initiative, die aus jungen polnischen Künstlern besteht, „modernisiert“ die Songs mit zeitgenössischen Beats und Samples. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte der Stadt Warschau, die von der Gruppe wie folgt beschrieben wird:

„Warschau ist eine Stadt mit einem gebrochenen Rückgrat, zerstört und hässlich mit einem lieblosen Charakter, die aber dennoch Respekt verdient. Nur wenig authentische Spuren der Geschichte sind verblieben. Diese zu entdecken ist aber um so wertvoller und muss mit anderen geteilt werden.“

Mit ihrer Arbeit will die Initiative den Vorkriegs-Straßenkünstlern Tribut zollen, die den Charakter Warschaus maßgeblich mitgeprägt haben.

Der Song oben basiert auf einem Text von Albert Harris. Im Video tritt der Darsteller als diverse überzeichnete Stereotypen auf – bis hin zur Seejungfer, also dem Stadtwappen Warschaus, als Prostituierte.

Eine alte Fassung des Textes als Volkslied von Stanislaw Grzesiuk gibt es hier.

Weitere gecoverte Songs von Projekt Warszawiak finden sich auf ihrem MySpace-Profil.

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Stadtmusikplanung

Stadtplanung kann manchmal ganz schön dröge sein. Mal wieder ein bisschen B-Planung für irgendeine Kleistgemeinde? Die Akteure verworren, die Verwaltung überfordert und die Bezahlung ist auch nicht so dolle?
Schluss damit! Stadtplanung kann mehr! Sie kann auch Musik machen!
Wie das? Mit Isle of Tune: Man lege ein Straßennetz, platziere Bäume, Straßenlaternen, Häuser und Büsche, die allesamt einen eigenen Sound haben und lasse Autos entlang der Straßen fahren.
Und wer glaubt, damit liesse sich nicht richtige Musik machen, der möge bei „Beat it“ von Michael Jackson reinhören!
Isle of Tune gibt es bald auch für Unterwegs für iPod, iPhone und iPad.

via Spreeblick

Video, Film & Fotografie →

Impressionen von Berlin

Ein schönes ruhiges Video, das ein Konzert von Yann Tiersen mit den guten Lonksi & Classen, aber auch ganz viele Eindrücke von Berlin zeigt. Für diejenigen, die bei dieser Kälte zuhause bleiben und einen Tee im Warmen trinken und dabei Berlin betrachten möchten.

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