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Schlagwort »Nachkriegsmoderne«
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Nachkriegsmoderne in Charlottenburg-Wilmersdorf. Ausstellung, Stadtrundgänge, Vorträge

Corbusierhaus Berlin

Quelle: Mila Hacke

Corbusierhaus Berlin

Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf widmet sich aktuell der Architektur der Nachkriegsmoderne. Bis Ende August wird dort die sehenswerte Ausstellung Nachkriegsmoderne. Architektur in Charlottenburg-Wilmersdorf gezeigt. Die Ausstellung, kuratiert von der Architektin und Architekturfotografin Mila Hacke,  stellt in zahlreichen Fotografien herausragende Gebäude der West-Berliner Nachkriegsmoderne im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vor. Das Museum Charlottenburg- Wilmersdorf widmet sich damit einer jungen Epoche seiner über 300-jährigen Stadtteilgeschichte und dokumentiert anschaulich den Wandel der City West. Zu sehen sind sowohl aktuelle Architekturfotos von Mila Hacke (eine kleine Auswahl findet ihr hier im Artikel) und weiteren Fotografen wie Alfred Englert als auch bauzeitliche Fotos aus verschiedenen Archiven, dem Landesarchiv und der Museumssammlung. Ausgestellt ist u.a. auch ein Modell des ICC. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein interessantes Begleitprogramm mit Stadtrundgängen, Gebäudeführungen und Vorträgen. 

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Oster-Verlosung: Baukultur und Denkmalpflege vermitteln. Ein Handbuch des BHU

BHU Baukultur und Denkmalpflege vermitteln

Quelle: BHU

In seiner aktuellen Publikation stellt der Bund für Heimat und Umwelt (BHU) in über 40 Beispielen Initiativen, Methoden und Strategien für die Vermittlung von Baukultur und Denkmalpflege vor. Themen des Buches sind die Anwendung von digitalen und traditionellen audiovisuellen Medien in der Vermittlungsarbeit, die Erschließung neuer Zielgruppen, die Gewinnung von Nachwuchs für Baukultur und Denkmalpflege durch attraktive und adressatenorientierte Vermittlung, konkrete Fallbeispiele sowie die Arbeit einzelner Vereine und Verbände.

Vorgestellt werden beispielweise ein Audio-Walk durch die 1960er Jahre Siedlung Wolfsburg-Detmerode, die noch auf ihren Denkmalstatus hofft, der Masterstudiengang Kulturerbe in Paderborn, die Einbindung des Themas Baukultur in Schulcurricula und Kindergärten oder die “Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland als kulturgeschichtliches Großunternehmen”. Die vorgestellten Objekte reichen von den antiken Funden in der “Nekropole Daudieck” über das technische Baudenkmal Elisabethfehnkanal aus dem 19. Jahrhundert bis zu Bauten aus der Zeit zwischen 1960 und 1980, denen sich die Initiative ACHTUNG – modern widmet. Die Topografie überspannt Kiel-Gaarden bis Kempten und Bonn bis Berlin; institutionell geht es vom Denkmalamt Baden-Württembergs über den Denkmalsalon Schleswig-Holstein bis hin zur Werkstatt Baukultur Bonn oder eben urbanophil. Schön ist in dieser Vielfalt, dass jeder Beitrag nochmals “Kurz und knapp” zusammengefasst ist, sodass jeweils Methodik, Besonderheiten, Praktische Hinweise und Kontakt übersichtlich dargestellt sind.

Da wir das Buch empfehlen möchten und zudem auch darin vertreten sind dürfen wir 5 Exemplare verlosen. Die Preisfrage ist folgende: An welchem, im Buch vorkommenden Ort steht die unten abgebildete Kirche von Alvar Aalto? Bitte Mail mit der richtigen Lösung und Kontaktdaten bis Ostermontag, 12 Uhr an v.pfeiffer-kloss@urbanophil.net Viel Glück!

Wo steht diese Kirche von Alvar Aalto?

Quelle: wikicommons

Wo steht diese Kirche von Alvar Aalto?

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Adventskalender Tag 24: Die Bonner Beethovenhalle

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Quelle: © Schafgans Archiv / Hans Schafgans

Die Beethovenhalle, Blick vom Rhein (1959/60)

Die Bonner Beethovenhalle: Ein Festspielhaus zu Ehren Beethovens

Als am 2. Januar 1954 der „Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für die neue Beethovenhalle in Bonn“ ausgeschrieben wurde, ahnte wohl niemand, welch erstaunlichen Ausgang dieser nehmen würde. Aufgefordert waren „Architekten und Architekturstudenten des Bundesgebietes, der Ostzone und von Ost- und Westberlin sowie des Saarlandes“. Insgesamt 109 Einreichungen hatte das Preisgericht unter dem Vorsitz des berühmten Kirchenbauers Otto Bartning zu sichten. Aus den drei Tagen Beratungszeit ging der gerade 29 Jahre alte Architekt Siegfried Wolske (1925-2005) als Erstplatzierter hervor. In Berlin geboren, war dieser damals in Köln bei dem Architekten Hans Schilling angestellt. Die Beethovenhalle stellt seinen ersten großen Entwurf und seine erste Beteiligung an einem Wettbewerb dar.

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Adventskalender Tag 20: Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding

Fassade des Diesterweg-Gymnasiums

Quelle: Christian Kloss

Fassade des Diesterweg-Gymnasiums

Knallorange leuchtet das Gebäude des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin-Wedding, dunkelgrüne Details setzten markante Akzente. Neben der Farbe sind abgerundete Fassadenelemente auffällig: soft-edge-Nachkriegsmoderne, leider von Verfall und Abriss bedroht. Die Schule entstand Mitte der 1970er Jahre im Sanierungsgebiet Brunnenviertel auf einem Baublock zwischen der Putbusser und der Swinemünder Straße.

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Neu: Baukunst der Nachkriegsmoderne – Architekturführer Berlin 1949-1979

 

Innenansicht ICC

Quelle: C.Kloss urbanophil

Denkmal oder Abrisskandidat – hier das ICC Berlin. Die Nachkriegsmoderne ist umstritten. Mit dem Architekturführer Berlin 1949-1979 bekommt der Diskurs neue Basislektüre.

Mit dem Titel “Baukunst der Nachkriegsmoderne” erscheint nun der Architekturführer Berlin 1949-1979. Unter der Herausgeberschaft von Adrian von Buttlar, Kerstin Wittmann-Englert und Gabi Dolff-Bonekämper stellt die Arbeitsgemeinschaft denkmal!moderne an der Technischen Universität Berlin 262 herausragende Einzelbauwerke, Siedlungen und Ensembles der West- und Ost-Berliner Nachkriegsmoderne vor,

ein Architekturerbe, das vielfach von Abriss oder Entstellung bedroht ist. Die Autoren und Autorinnen … vermitteln auf der Basis neuer Architekturforschungen den hohen künstlerischen und sozialen Anspruch dieser Baukunst und ihre Bedeutung in der Zeit des Kalten Krieges. Das kongenial bebilderte Handbuch lädt dazu ein, eine Epoche wiederzuentdecken, die die Identität der Stadt noch heute prägt, auch wenn sie inzwischen der Geschichte angehört. (Klappentext)

Einen Blick ins Buch werfen kann man bei der Buchvorstellung am kommenden Freitag, 25. Oktober 2013 um 18 Uhr in der Akademie der Künste im Hanseatenweg. Die Präsentation findet statt im Rahmen der Pensionierung eines der Herausgeber, Adrian von Buttlar, (TU Berlin, Professor für Kunstgeschichte und Dekan der Fakultät I Geisteswissenschaften 2005-2012). Das Programm von Buchvorstellung und Laudatio für von Buttlar kann hier heruntergeladen werden.

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    West:Berlin! Ausstellung im Stad... @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais
    Nov 14 – Jun 28 all-day
    West:Berlin! Ausstellung im Stadtmuseum @ Stadtmuseum Berlin Ephraim Palais | Berlin | Berlin | Deutschland
    Mit der Vereinigung Deutschlands 1990 ist nicht nur die DDR als Name und Staat von der Landkarte verschwunden sondern auch das Gebilde "West-Berlin", "Berlin (West)", "Westberlin". Nachdem jahrelang insbesondere die DDR im Interesse von Forschungen,[...]
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    09:30 Tagung: Baupolitik und Planung i... @ Leibniz­ Gemeinschaft
    Tagung: Baupolitik und Planung i... @ Leibniz­ Gemeinschaft
    Dez 12 @ 09:30 – 19:30
    Das IRS widmet dem Wirken und Werken des Institut für Städtebau und Architektur der Bauakademie der DDR eine Tagung: Als Teil der wichtigsten Behörde, Forschungsreinrichtung und Gelehrtengesellschaft der DDR auf dem Gebiet von Bauwe­sen und[...]

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