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Schlagwort »Nachkriegsmoderne«
Städtebau & Architektur →

Bierpinsel bald im neuen Gewand

Bierpinsel

…urbanophil war durch seine ausgezeichneten Kontakte natürlich wieder etwas früher informiert, aber nun hat auch die ‚gemeine Presse‘ davon erfahren: Der Bierpinsel wird im kommenden Frühjahr ein neues Gewand erhalten. Drei Streetartkünstler werden die Außenhaut des Bierpinsels temporär neu gestalten. Nachzulesen ist das im Detail bei der Berliner Zeitung…

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26.11.09: urbanoFILMS #11: „Superstudio im Bierpinsel“

urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kultur präsentiert

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urbanoFILMS # 11
Superstudio im Bierpinsel – Megastrukturvisionen der 1970er Jahre
Kurzfilme der Architekturbüros „superstudio“ und „archigram“
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urbanoFILMS # 11 lädt ein in den Bierpinsel, einem auffälligen und in seiner Form einzigartigen Beispiel der 70er Jahre Architektur. Der markante rote Turm über Schloßstraße, Autobahn und U-Bahnhof prägt den Stadtraum, und auch innen bietet er eine ganz eigene Atmosphäre.
urbanoFILMS #11: Superstudio im Bierpinsel
Kurz vor dem Umbau der Innenräume präsentieren wir im 3. Stock des Turmes mehrere Kurzfilme aus den 1970er Jahren zu Visionen der Städte von morgen. Die Architekten von „Archigram“ zeigen in pop-art Ästhetik eine bunte Utopie von beweglichen und modular erweiterbaren Stadtsystemen. Wir präsentieren aber auch die filmischen Beiträge des italienischen Architekturbüros „Superstudio“, die sich kritisch-ironisch mit den Megastrukturvisionen der damaligen Zeit auseinandersetzten. Die Utopie von flexiblen und hochtechnisierten Stadt- und Gesellschaftsstrukturen wird mittels Überspitzung hinterfragt.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wird den Fragen nachgegangen, in welcher Form die Megastrukturidee heute noch Relevanz hat und welchen Einfluss sie auf die Architektur der 1970er Jahre hatte. Im Vordergrund dabei stehen die Bauwerke der Architekten Schüler/Schüler-Witte, die den Bierpinsel und das ICC entwarfen.
Auf dem Podium diskutieren

  • Mila Hacke (Architektin und Fotografin; thematische Schwerpunkte Nachkriegsmoderne und Architektur der 1970er Jahre)
  • Cornelia Escher (Kunsthistorikerin, kuratorische Assistenz „megastructure reloaded“).

Danach gibt es wie immer Musik und die Möglichkeit, bei Gespräch und Getränk einen seltenen Blick auf die Stadt zu genießen.

Wann: 26. Nov 2009, 20:00 Uhr
EINLASS VON 19:30 BIS 20:00 UHR – Kein Nacheinlass!

Wo: Bierpinsel (Schlossstraße 17, U9 Schlossstraße)
Eingang zum Bierpinsel: Ausgang der U9 Richtung Schildhornstraße,
dann direkt unter der Autobahnbrücke (www.schloss-turm.com)

Unkostenbeitrag: 3,- EUR

Mit freundlicher Unterstützung von der Schlossturm GmbH, SRL e.V. und BierBier.

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urbanoFILMS #11 – „Superstudio im Bierpinsel“

urbanoFILMS #11: Superstudio im Bierpinsel

urbanoFILMS #11 zu Megastrukturvisionen der 1970er Jahre des Architekturbüros „superstudio“ mit anschließender Podiumsdiskussion mit Cornelia Escher (Kuratorin der Ausstellung „megastructures re-loaded“ (2008)) und Mila Hacke (Architekturfotografin) zur heutigen Relevanz der Megastrukturidee und zu ihrem Einfluss auf die Architektur.

Beginn: 20 Uhr, Einlass von 19:30 bis 20:00 Uhr

ACHTUNG: KEIN NACHEINLASS!

Unkostenbeitrag: 3€

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Finissage: Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung

ABRISS Berlin lädt zur Finissage, Diskussion und Livemusik in die New Yorck im Bethanien ein. Henri Lefebres „Recht aus Stadt“ zur „Gesellschaftlichen Produktion von Raum“ soll genutzt werden, um eine Diksussion über Raum- und Stadtentwicklung anhand architektonischer Artefakte der Nachkriegsmoderne in Berlin zu entwickeln.

Die Ausstellung Ausstellung „Die gefährdete Moderne“ ist bereits seit Ende Oktober im New Yorck Bethanien zu sehen. Dem Mangel an Anerkennung lassen die Bauten der Nachkriegsmoderne oftmals ins Abseits geraten. Der Fotograf Daniel Sebastian Scheib hat diese Baute in ein schönes Licht gesetzt und zeigt diese Fotografien in der Ausstellung.

Mehr Bilder gibts hier.

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Von Tankstellen und Funktürmen

Tankstellen gehören vielleicht nicht zu den architektonischen Aushängeschildern von Städten – dennoch gibt es auch hier einige Prachtexemplare vergangener Zeiten, die zumindest ein brilliantes Fotomotiv abgeben! Weitere schöne Bilder findet ihr bei Lostplaces oder bei einestages, wo man auch Informationen zur ihrer Geschichte in Deutschland lesen kann.


Tankstelle in Hannover, fotografiert von Galene Haun

Ein Gegenteil zu Tankstellen bilden die Funktürme – galten sie durchaus als architektonisches Highlight und als Stadtbildprägendes Element. Sie sprossen ab Mitte der fünfziger Jahre aber nicht nur zu Funktionszwecken aus den Stadtböden, sondern auch als Reputation für den jeweiligen Bürgermeister. Jahrelang waren sie Anziehungspunkt für Touristen und bekannt für ihre Rundblick-Cafés, doch ihr Glanz scheint getrübt – so zumindest heißt es bei „Deutschland, deine Protzstengel“. Festzustellen ist aber, dass Funktürme und Tankstellen der 50er Jahre durchaus ihren Charme besitzen!

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