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Schlagwort »Nachkriegsmoderne«
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Adventskalender Tag 20: Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding

Fassade des Diesterweg-Gymnasiums

Fassade des Diesterweg-Gymnasiums

Knallorange leuchtet das Gebäude des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums in Berlin-Wedding, dunkelgrüne Details setzten markante Akzente. Neben der Farbe sind abgerundete Fassadenelemente auffällig: soft-edge-Nachkriegsmoderne, leider von Verfall und Abriss bedroht. Die Schule entstand Mitte der 1970er Jahre im Sanierungsgebiet Brunnenviertel auf einem Baublock zwischen der Putbusser und der Swinemünder Straße.

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Neu: Baukunst der Nachkriegsmoderne – Architekturführer Berlin 1949-1979

 

Innenansicht ICC

Denkmal oder Abrisskandidat – hier das ICC Berlin. Die Nachkriegsmoderne ist umstritten. Mit dem Architekturführer Berlin 1949-1979 bekommt der Diskurs neue Basislektüre.

Mit dem Titel „Baukunst der Nachkriegsmoderne“ erscheint nun der Architekturführer Berlin 1949-1979. Unter der Herausgeberschaft von Adrian von Buttlar, Kerstin Wittmann-Englert und Gabi Dolff-Bonekämper stellt die Arbeitsgemeinschaft denkmal!moderne an der Technischen Universität Berlin 262 herausragende Einzelbauwerke, Siedlungen und Ensembles der West- und Ost-Berliner Nachkriegsmoderne vor,

ein Architekturerbe, das vielfach von Abriss oder Entstellung bedroht ist. Die Autoren und Autorinnen … vermitteln auf der Basis neuer Architekturforschungen den hohen künstlerischen und sozialen Anspruch dieser Baukunst und ihre Bedeutung in der Zeit des Kalten Krieges. Das kongenial bebilderte Handbuch lädt dazu ein, eine Epoche wiederzuentdecken, die die Identität der Stadt noch heute prägt, auch wenn sie inzwischen der Geschichte angehört. (Klappentext)

Einen Blick ins Buch werfen kann man bei der Buchvorstellung am kommenden Freitag, 25. Oktober 2013 um 18 Uhr in der Akademie der Künste im Hanseatenweg. Die Präsentation findet statt im Rahmen der Pensionierung eines der Herausgeber, Adrian von Buttlar, (TU Berlin, Professor für Kunstgeschichte und Dekan der Fakultät I Geisteswissenschaften 2005-2012). Das Programm von Buchvorstellung und Laudatio für von Buttlar kann hier heruntergeladen werden.

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Einladung zum Stadtentdecken

Abb. 2

Putzen und Benutzen – Sommer 2012. Foto: C. Moneke.

Die Kulturgruppe Werkstatt Baukultur gründete sich 2011 am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Hervorgehend aus der „Initiative Beethovenhalle“, die durch ihr Engagement mit viel Liebe und Sachverstand letztendlich den Abriss dieses bedeutenden Bauwerks verhindern konnte, setzt sich die Werkstatt Baukultur auch weiterhin für die ungeliebten Denkmale der Stadt Bonn ein. Die Besonderheit der Werkstatt Baukultur zeichnet sich durch ihre kreative Öffentlichkeitsarbeit aus, mit der sie den direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern durch Aktionen im öffentlichen Raum oder durch Führungen in den jeweiligen Gebäuden sucht. Mit der Aktion „Putzen und Benutzen“ wollte die Werkstatt beispielsweise auf den schlechten Pflegezustand des Bonner Lochs hinweisen. Ab dem 16.02.2013 geht es wieder jeden Samstag zu kostenlosen Führungen mit einem spannenden Programm. Das Video der Studentin Inga Höglund, die sich im Sommer 2012 mit Werkstattmitglied Constanze Moneke auf eine ganz besondere Stadtführung durch Bonn begeben hat, gibt einen Vorgeschmack auf die Führungen und die Begeisterung, die durch die Werkstattmitglieder ausgestrahlt wird. Schön auch, dass sich der Denkmaltag 2013 mit dem Thema „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“ auseinandersetzen wird.

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Straße Nummer Eins – Die Rathauspassagen im Film

Quelle: Architektenkammer Berlin

Am Sonntag, 28.10.2012, zeigt die Architektenkammer Berlin in ihrer Veranstaltungsreihe „Architektur im Film“ den Film „Straße Nummer Eins“. Regisseur Oliver Päßler blickt in seinem Dokumentarfilm „Straße Nummer Eins“ aus dem Jahr 2006 hinter die Kulissen der Rathauspassagen am Alexanderplatz nach ihrem Umbau zu Beginn des letzten Jahrzehnts. Dabei kommen Bewohner, Touristen, Architekten, der damalige Senatsbaudirektor Stimmann und einige mehr zu Wort. Als Wohn- und Geschäftshaus weist das Gebäude äußerst spannende Facetten auf, denen der Film nachspürt.

Anschließend werden eine Stadt- und  eine Gebäudeführung angeboten. Kinoeintritt und Teilnahme an den Führungen sind kostenfrei.

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Die rosa Röhren von Berlin // Pink pipes of Berlin

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Rosa Röhre in der Revaler Straße (c) Christine Preiser

Kürzlich machte ein schöner Blog- und Foto-Beitrag die Runde durch die Social Media-Welt der urbanen Stadt- und Berlin-Liebhaber: The fancy pipes of Berlin. Unveiling a mystery [Aktualisierung Okt. 2016: Sowohl Beitrag, als auch Blog sind mittlerweile leider nicht mehr auffindbar]. Inhalt des Beitrages und Hauptdarsteller der schönen Fotoserie waren die rosa Röhren, die die meisten Berlin-Bewohner (und wohl auch viele Besucher) aus dem Berliner Straßenbild kennen.

Und als wenn das nicht schon genug wäre, hat Berlin sogar ein architektonisches Highlight in Form einer richtig dicken rosa Röhre zu bieten. Aber dazu mehr am Ende des Artikels.

Über die rosa Röhren im Straßenbild wurde bislang jedenfalls noch nicht so viel geschrieben und auch Gesprächsthema sind die Röhren – zumindest aus subjektiver Sicht – eher selten gewesen. Das ist ab nun anders, denn der Autor schreibt:

Some say Berlin is young, hip and artsy. I say it’s funny because it’s got pink pipes.

Der Autor des Blog-Beitrags hat nicht nur schöne Fotos von den Röhren gemacht (die man auch kaufen kann), sondern auch deren Funktion recherchiert und vor allem per Google Earth deren Lagerstätte identifiziert [Anmerkung Okt 2016: auch dieser Beitrag ist leider nicht mehr verfügbar, vielleicht wird es Zeit, dass jemand nochmals intensiver recherchiert?].

Rosa Röhe (C) Andy Tarrant

Rosa Röhre (C) Andy Tarrant

Baustellen als Grund für die rosa Röhren

Mit den Röhren wird übrigens Wasser in die Spree geleitet, in der Regel sind Baustellen der Grund. Eigentlich sind sie aber eine Dauereinrichtung, da in Berlin eigentlich immer irgendwo zehntausend Baustellen sind und diese auch noch sehr lange dauern oder auch niemals enden – man möche jetzt gar nicht den Berliner Flughafen oder die S-Bahn erwähnen, denn da wird ja schon genug drüber geschrieben [Anmerkung Okt 2016: Es ist schon lustig und traurig gleichzeitig zu lesen und immer wieder zu realisieren, WIE langsam sich die Dinge in Berlin verändern. Vielleicht wird es Zeit, die Berliner Situation als Normalzustand zu begreifen? „…immer zu werden und niemals sein…“ – da gab es doch so ein Zitat…]

Die richtig dicke rosa Röhre der TU Berlin: der TUB Umlaufkanal, ein architektonisches Highlight

Wenn man dann erst einmal angefangen hat, über rosa Röhren nachzudenken, dann fällt es einem quasi wie Schuppen von den Augen: Berlin hat nämlich noch eine weitere rosa Röhre

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