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Schlagwort »Nachkriegsmoderne«
Städtebau & Architektur →

Ein Herz für schöne Bausünden

Kaufhaus in Regensburg. Quelle: Karl Seehausen via aspekte.zdf.de

Über Geschmack lässt sich streiten – und auch darüber, was eine Bausünde ist. „Eine gute Bausünde hat einen sehr starken Wiedererkennungswert, hat Mut, greift daneben und sprengt den Kontext“, wie die Architekturhistorikerin Turit Fröbe in einem sehenswerten Beitrag auf dem Themenportal „Die schönsten Bausünden“ der Sendung „aspekte“ formuliert. Auf ihrem Gang durch Bielfelder Einfamilienhaussiedlungen zeigt sich ihr humorvoller Blick auf die Architektur-Skurrilitäten, die es überall zu entdecken gibt.

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Städtebau & Architektur →

Werkstatt@ – Baukultur in Bonn

Veranstaltungsflyer

Ans Herz legen möchten wir allen Bonnerinnen und Bonnern die Veranstaltungsreihe „Werkstatt@“, die sich baukulturellen Fragestellungen in der ehemaligen Hauptstadt widmet und dabei immer aktuelle Diskussionen um umstrittene Bauten aufgreift. Am 03.04. erwacht die Werkstatt@ aus ihrer Winterpause und geht an einen allseits bekannten und beliebten Ort: In das Café Blau, im Foyer des ehemaligen Viktoriabades. Zur Diskussion steht das Filetgrundstück bestehend aus Viktoriabad, Café Blau und kleinteiligen Geschäften, welches einem Einkaufszentrum weichen soll. Ein Stück Gechichte ginge hier verloren, sind doch Generationen von Schulklassen im Viktoriabad zum Schwimmen gewesen oder haben sie hier ihren ersten Milchkaffee getrunken! Und das gerade jetzt, wo der Frühling kommt!

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Call for papers: Post-War Architecture in Europe

Poliklinik Halle

Das Netzwerk 45+ sucht Beiträge für die nächste Konferenz am 7./8. September 2012 in Darmstadt, bei der es hauptsächlich um den „community space“ gehen wird. Einreichungen bis zum 22. April an 45plus@fgstadt.org:

Large housing estates of the post-war era have shaped the face of many cities throughout Europe. In the original plans of the 1950s-1980s they were to amend the urban structure and in many cases they were expected to enable a superior form of communality and urbanity. The estates were built to ease the housing shortage, but were also thought to quite literally become the home for a “new society”, be it under socialist regimes or the democratic welfare state. The reformation of society was linked to plans for a constructed environment and was expected to be supported by the environment of the estates and, most crucially, their community spaces.

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Perspektiven für den Ernst-Reuter-Platz

Der Ernst-Reuter-Platz mit Festivalbeleuchtung

Im Rahmen der ersten Standortkonferenz Ernst-Reuter-Platz, die durch das Regionalmanagement CITY WEST in Kooperation mit dem Campus Charlottenburg am 30.11.2011 an der TU Berlin veranstaltet wird, sollen die Potentiale des Ernst-Reuter-Platzes als Vermächtnis der Nachkriegsmoderne, als Standort von Forschung, Wissenschaft und Bildung angesprochen und durch Projekte befördert werden. Die Konferenz wird als Auftakt gesehen, den Prozess einer Veränderung zu beginnen, ein Entwicklungsimpuls soll 2012 z.B. durch ein städtebauliches Wettbewerbsverfahren gegeben werden.

Es kommt darauf an, für den Ernst-Reuter-Platz ein übergeordnetes Standortkonzept zu entwickeln und die gemeinsamen Interessen mit Hilfe einer abgestimmten Gesamtstrategie zu realisieren. (City West)

Dabei steht auch immer wieder die Denkmalwürdigkeit dieses gelungenen Gesamtensembles aus der Nachkriegszeit zur Diksussion. Ein Kommentar zum Artikel „Der Ernst-Reuter-Platz soll wieder glänzen“ aus der Reihe „Platz da“ im Tagesspiegel lautet: „Für mich ist das kein Platz, sondern einfach nur ein Kreisverkehr.“ Und vielleicht wäre das für den Platz das Beste: ihm nicht die Bürde aufzuzwingen, ein heimeliger Stadtplatz zu werden, dessen Zweck er wohl nie erfüllen kann. Sondern ihn mit Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr als Verkehrsknoten und Verteiler zu belassen, ganz im „Funktionssinne“ des Leitbilds der autogerechten Stadt, lediglich an die heutige Mobilitäts-Bedürfnisse angepasst.

Foto von Michael via flickr

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Neuerscheinung: ICC-Kalender von s.wert design | Verlosung

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Die Produkte von s.wert design lassen das Herz aller Freunde von Großstrukturen der Nachkriegsmoderne (und Nachnachvorpost sowieso) höher schlagen. Ob Lampen, Sofakissen, Geschenkpapier oder Leporellos, immer finden sich stilisierte Architekturikonen im Mittelpunkt der Gestaltung von s.wert design – oft ebensolche, die derzeit nicht die Wertschätzung erfahren, die sie verdient hätten.
Das Internationale Congress Centrum (ICC Berlin) von Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte ist eines dieser verkannten Meisterwerke. Ein Gebäude, das spielend jedes Kriterium des Berliner Denkmalschutzgesetzes erfüllt, um eine Unterschutzstellung zu rechtfertigen, nein, zwingend erforderlich zu machen. Und dennoch nicht unter Schutz gestellt ist.
Und so freut es uns sehr, dass s.wert design sich für 2012 das ICC für seine Kalendergestaltung ausgesucht hat. Jeder Monat zeigt eine andere Sicht auf das ICC.

Der Kalender mit ICC-Motiven im Siebdruck mit Silber auf anthrazit-durchgefärbtem Fotokarton kostet 29 Euro und kann im Laden oder auf der Webseite von eine Mail und beantwortet uns folgende Frage:
Wie heißt der Künstler, der die Lichtplastiken im ICC gestaltet hat?
Unter allen richtigen Einsendungen wird dann gelost. Einsendeschluss ist der 10. Oktober 2011. Viel Glück!

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