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Schlagwort »Nachkriegsmoderne«
Kunst & Kultur →

Hannover und die weite Welt

Uwe Stelter: Eine Stadt (Klick für größer)

Hannover gilt als nicht wirklich schön, einige meinen gar, sie sei eine der häßlichsten Städte Deutschlands. Womöglich stimmt das auch, was aber nicht vergessen lassen sollte, dass in Hannover – wie nur in wenigen anderen Fällen – ein konsequenter nachkriegsmodernistischer Städtebau unter der Leitung von Rudolph Hillebrecht umgesetzt wurde.
Um auf dieses städtebauliche und architektonische Erbe der Stadt aufmerksam zu machen, hat der Künstler Uwe Stelter in den Jahren 2002, 2003 und 2004 die Kampagne „Eine Stadt“ gestaltet. Im öffentlichen Raum und auf Werbetafeln wurde jeweils ein Foto einer herausragenden Architektur in Hannover gezeigt, immer übertitelt mit dem Namen einer anderen Stadt, für die der Stil des Bauwerks mehrheitlich assoziiert wird.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung im doppelten Berlin

Am Donnerstag, 29.9., startet die spannende sechsteilige Vortragsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Im 50. Jahr des Baus der Mauer und 20 Jahre nach ihrem Fall soll sie einen nüchternen Blick auf die städtebauliche Entwicklung Berlins während der Zeit der Teilung richten, denn…

…ein solcher Blick zeigt eine Reihe von Parallelitäten und Gemeinsamkeiten – ungeachtet der konträren politischen Systeme und der in beiden Teilstädten gültigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konstellationen.

Je zwei Zeitzeugen beleuchten verschiedene Facetten der Stadtentwicklung Berlins. Hierzu zählen die Planung der beiden Berliner Zentren, Strategien der Stadterneuerung, Verkehrsplanungskonzepte und der Umgang mit Bürgerprotesten. Ergänzt werden die Vorträge durch Kommentare junger Stadtforscher – auch Mitglieder von Urbanophil werden ihre Sicht auf die Ergebnisse der Planungen im geteilten Berlin verdeutlichen. Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der Stiftung Berliner Mauer und der TU Berlin – Urbanophil freut sich, diese Vortragsreihe mit präsentieren zu können.

Termine & Ort:

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Urbane Mobilität →

Tausendfüßler ade?


Bilder via Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V.

Den Verkehrsbauten der Nachkriegsmoderne, insbesondere den auf Stelzen geführten Autostraßen, geht es allernortens an den Kragen: In Halle, Hannover, Düsseldorf und weiteren Städten stehen die Schnellverbindungen mit ihrer eigenartigen, oftmals rauhen Formensprache zur Diskussion. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander, in Halle beispielsweise hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die sich für den Abriss der Hochstraße einsetzt. Dabei konnte man im Mai 2010 sehr schön erleben, wie bei der HOCH-ZEIT die Hallenser Hochstraße neue Eindrücke von und Ausblicke auf die Stadt geben konnte.

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Städtebau & Architektur →

Metropolar Aktionstage: Ostmoderne in Potsdam

Freundschaftsinsel Potsdam, Metropolar

Freundschaftsinsel Potsdam, Metropolar

Potsdam wird nicht unbedingt mit der Architektur der Ostmoderne in Verbindung gebracht – das wird sich hoffentlich nach dem kommenden Wochenende ändern! Unsere Blog-Kollegen von Metropolar aus Potsdam haben ein spannendes Programm zusammengestellt, das ein ganzes Wochenende die Bedeutung der Ostmoderne für Potdam beleuchtet. Stadtspaziergänge, Filme, Diskussionen und Angebote für Kinder ermöglichen neue Perspektiven auf meist wenig beachtete Bauten und Freiräume. Wie wär´s zum Beispiel mit einem Frühstück unter freiem Himmel am Sonntag mit anschließender Filmvorführung?

Metropolar Aktionstage. Absolut empfehlenswert!
Freitag, 15. Juli – Sonntag 17. Juli 2011 im Kunsthaus „sans titre“ in der Französischen Straße 18, Potdam

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Streitobjekt Bonner Stadthaus


Bonner Stadthaus im Abendsonnenlicht (Foto: C. Moneke)

Die Auftaktveranstaltung der Diskussionsreihe zu streitbaren Objekten im Bonner Raum, die von der Werkstatt Baukultur Bonn am gestrigen Mittwochabend organisiert wurde, hat eine große Resonanz bekommen. Streitbares Objekt war diesmal das Bonner Stadthaus, Mitte der 1970er Jahre gebaut, wie eine Treppe aufsteigend aus der Bonner Altstadt. Für viele ein Dorn im Auge, für einige aber auch ein Zeitzeuge der Nachkriegsmoderne, ein Wahrzeichen Bonns, welches

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