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Schlagwort »Neukölln«
Kunst & Kultur →

Kurzfilme „6 x Gropiusstadt“ am 17. Oktober 2018

„Allet janz entspannt hier – Wohnen, Leben, Arbeiten, Vergnügen und Bauikonen in Gropiusstadt“ – Filme über die Großwohnsiedlung in Neukölln

Das Urbanfilmlab e.V. präsentiert am 17. Oktober 2018 um 18.30 Uhr – zusammen mit URBANOPHIL und dem Quartiersmanagement Gropiusstadt – sechs experimentelle Kurzfilme, die das Leben dieser Berliner Siedlung und ihrer Bewohner/innen zeigen.



„Die Gropiusstadt, eine Berliner Siedlung der Moderne:
1967 noch die wahr gewordene Wohnutopie am grünen Stadtrand. 1987 hingegen eine stigmatisierte, unbeliebte Großsiedlung. 1997 dann ein Stadtteil, der für seine Zukunft kämpft. Und 2007 ein Quartier, dass zaghafte Pflänzchen des Wandels zum Blühen bringt. Endlich 2017 ein begehrter Wohnort.
Und dennoch – die Gropiusstadt leidet noch immer unter einem schlechten Ruf. Die Kurzfilmserie „Allet janz entspannt hier“ tritt nun an, die besten Seiten der Gropiusstadt vor Augen zu führen. Jeweils zwei komprimierte Filmminuten lang spüren die Filmemacher des Urbanfilmlab e.V. die verkannten Seiten der Gropiusstadt auf. In den Filmen Kinderarbeit, Landleben, Co-Living, Nestwärme, Besser Wissen und Steilvorlagen zeigen Gropiusstädter ihre Welt, wie sie wirklich ist. Mit Augenzwinkern und Tiefenschärfe führen Stories und Protagonisten durch ein lebenswertes Quartier, in dem der Imagewandel und das Engagement vielfältiger Initiativen vor Ort ein buntes und tolerantes Zusammenleben gestalten.
Das experimentelle Kurzfilmformat wurde in partizipativen Verfahren mit Stadtteilbewohnern umgesetzt, in enger Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Gropiusstadt.“ (urbanfilmlab e.V.)

Termin: Mittwoch 17. Oktober, 18.30 Uhr
Ort: Kleiner Saal Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin (U7 Lipschitzallee)
Der Eintritt ist ist frei.

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Parking Day – Welcome to the Jungle

Das Konzept des Parking Day haben wir auf unseren urbanoFILMS in einem Filmbeitrag vorgestellt, den es auch auf Architekturclips zu sehen gibt. Nun findet in der Wrangelstraße in Berlin Kreuzberg erneut eine Aktion statt. Unsere geschätzten Kollegen Inés Aubert und Rubén Jodar veranstalten die Aktion „Welcome to the Jungle“.

Ort ist die Wrangelstr. am 16.09. ab 20 Uhr. Viel Spaß

 

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Einen fliegenden Kaffee, bitte!

Dass man mit Genuss auch Gutes tun kann, zeigt das Projekt Quartiermeister. Nun kann man den Menschen in seinem Quartier beglücken und einen Kaffee ausgeben. Denn unserer Kollege Maik von der Nachhaltigkeitsguerilla hat zusammen mit Freunden die Idee des Fliegenden Kaffee realisiert.

Der „Fliegende Kaffee“ ist ein solidarisches Projekt zwischen Cafébetreibern und seinen Gästen. Deshalb bietet das Café den „Fliegende Kaffee“ auch preiswerter an, als zwei einzelne Kaffees. Das Café unterstützt so aktiv das Projekt frei nach dem Motto: Unser Café steht auch Menschen zur Verfügung, die weniger Geld haben!

In Kreuzberg und Neukölln sind auch schon einige Cafés dabei. Also raus und einen Kaffee trinken. Oder auch zwei!

 

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Angry Angry Pioneer

Kneipen sind häufig die Pioniere der Gentrifizierung. Und so sieht sich das Freie Neukölln als Initiator der Gentrifizierung von Nord-Neukölln und ist zutiefst unglücklich über diesen Umstand. Und den Ärger über die Veränderung ihres Kiezes lassen sie in diesem Video freien Lauf.
Satire? Ernst? Präzise Beobachtungen? Selbstgefälligkeit? Urteilt selbst.

Freies Neukölln, Weserstr, Berlin-Neukölln. Gentrification in Berlin’s former problem borrough. The Creative Class marches in and the founders of the first szene-pub in this corner feel unwell, guilty and overrunned. That’s why this speech on their own account is necessary, long overdue and probably still too friendly.

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Nicht nichts sondern großartig: Brachland


Brachland in der Neuköllner Oper (Foto via Neuköllner Oper)

Sie sagte zu mir: Dieses Theaterstück sollte eine Pflichtveranstaltung für alle Architekten und Stadtplaner sein. Und nach meinem sonntag-abendlichen „Selbstversuch“ muss ich ihr völlig Recht geben: Was die Schauspielerinnen dort auf die Bühne bringen ist großartig. Hinreißend und voller Inbrunst nehmen sie den gemeinen Stadtplaner auf die Schippe und ein wenig fühlt man sich doch an sich selbst erinnert. „Nicht-Leere“ braucht „Leere“ um „Nicht-Leere“ zu sein, ebenso braucht „Etwas“ „Nichts“, um „Etwas“ zu sein. Warum also aus allem „Nichts“ „Etwas“ machen und nicht einfach als „Nichts“ bewahren? Die Schauspielerinnen begeben sich auf das Land um Ruhe und das wahre Ich zu suchen und stellen doch fest, dass selbst die Natur mit Füchsen und Wildschweinen in die Stadt flüchtet, um der Leere und Öde des Landes zu entkommen. Unbedingt hingehen!

Letzte Veranstaltungstermine: 16. bis 19. September 2010

Veranstaltungsort: Neuköllner Oper, Karl-Marx-Straße 131-133, Höhe U-Bahnhof Karl-Marx-Straße

—- mehr zum Stück —

Geschichten vom Nichts
von Matthias Rebstock, Tilman Rammstedt und Michael Emanuel Bauer mit dem Ensemble „leitundlause“

Während in Berlins Mitte die letzten Brachflächen zugebaut werden und den Luftschlössern eines neuen, aufgeräumten Berlins Platz machen müssen, schrumpfen drum herum die Städte und lassen riesige urbane Brachflächen entstehen, werden ganze Dörfer von der Außenwelt abgehängt oder verschwinden ganz von der Landkarte. Die Ideologie des permanenten Wachstums weicht einer Kunst des Schrumpfens.

Im Zentrum des Abends steht der kleine Treck unerschrockener „Raumpioniere“, die der Stadt den Rücken kehren, um auf dem Land ihre Projekte zu verwirklichen. Sie denken urban, sind global vernetzt – und bringen die Bio-Produkte mit dem Auto aufs Land, weil es die dort nicht zu kaufen gibt. Die acht Performerinnen von „leitundlause“ schlüpfen in unterschiedlichste Rollen, preisen als Maklerinnen Wohnprojekte an, agieren als Experten für Stadtplanung und ländliche Entwicklung, beschäftigen sich mit den Problemen der creatio ex nihilo, üben sich in Langeweile und Müßiggang, erfinden Projekte über Projekte und begeben sich so auf die Suche nach dem Modell für ein neues Leben.

Die Musik setzt an der romantischen Naturauffassung, die schon immer eine Projektion der Städter war, an und spannt von hier aus einen weiten Bogen, vom Pionierhaften in der Musik von Charles Ives und Morton Feldman über die musikalische Rhetorik des Neuen, etwa in der ‚Sinfonie aus der Neuen Welt’ oder der Werbemusik der 60er Jahre, bis hin zur Musik deutscher Westernfilme und neu arrangierter Songs.

Nach „Geschichten aus dem Plänterwald“ und „Referentinnen. Geschichten aus der zweiten Reihe“ bringen das Ensemble „leitundlause“ und die Neuköllner Oper das Schlussstück ihrer gemeinsamen Berlin-Trilogie heraus, das diesmal die Entwicklung von Stadt und Land und das Leben nach dem Ende der Wachstumsgesellschaft unter die musiktheatrale Lupe nimmt.

Das Projekt entsteht als Koproduktion mit der Stiftung Bauhaus Dessau und in Kooperation mit der IBA Stadtumbau 2010.
Mit: Kathrin Diele, Philipp Gropper, Sabine Hilscher, Irmtraud Horstkotte, Herdís Anna Jónasdóttir, Uli Kempendorff, Deborah Klein, Ursula Renneke, Lydia Starkulla, Janni Struzyk und Mariel Jana Supka

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