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Schlagwort »öffentlicher Raum«
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urbanoFILMS #34: Eine andere Welt ist pflanzbar! Teil 5 (26.07.16)

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Berlinpremiere! Eine andere Welt ist pflanzbar,  Teil 5 – Gemeinschaftsgärten in Deutschland (von Ella von der Haide)

Über 500 Gemeinschaftsgärten sind in den letzten Jahren in Deutschland entstanden, Tendenz steigend! Die einzelnen Gartenprojekte sind so unterschiedlich wie ihre Gärtner*innen und die Städte, in denen sie sich befinden. Der neuen Film von Ella von der Haide ist eine Reise zu sieben Gemeinschaftsgärten. Die Betrachter*innen lernen die Projekte in ihrer städtischen Umgebung kennen und begleiten sie über ein Jahr hinweg durch die vier Jahreszeiten: vom Säen über das Ernten bis zur Winterarbeit.

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Planetizens Top-10-Websites 2015

Urbanophobe StreetDie US-amerikanische Stadtplanungs- und Städtebau-Website Planetizen hat wie auch schon letztes Jahr ihre Top 10 der besten Websites veröffentlicht, die sich mit Städtebau, Stadtentwicklung und Stadtplanung auseinandersetzen. Die Autoren schreiben, dass die Liste nicht unbedingt die allerneuesten Möglichkeiten von Online Tools und Crowsdoursing darstellt, sondern um gut ausgesuchte Verknüpfungen von zahlreichen denkbaren Möglichkeiten.

Urbanophils absoluter Favorit ist das Tool Streetmix (siehe Abbildungen), bei dem Straßenquerschnitt nach Belieben zusammengestellt werden können. Zwar lässt sich das Ergebnis nicht in AutoCAD oder InDesign übertragen, trotzdem ist die Gefahr groß, sich als urbanophiler Mensch hier „festzuspielen“.

Auch die anderen Webseiten der Liste können sich sehen lassen: von Fußgänger-CrowdSourcing in Denver bis zu einem Simulationstool des steigenden Meeresspiegels für US-amerikanische Großstädte. Es lohnt sich ein Besuch!

Urbanophil Street

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Justicia Urbana

Justicia Urbana (von Fabian Todorovic, Chile)

Justicia Urbana (von Fabian Todorovic, Chile)

Ein Bild, das nachdenklich macht, wurde Anfang Dezember als Gewninnerbild der Urban October Design Competition gewählt, die von UN HABITAT im Rahmen des Urban October durchgeführt wurde. Justicia Urbana von Fabian Todorovic.

The 2015 Urban October Design competition’s aim is to highlight and recognize designs and designers that best depict the state of our towns and cities today. […] The competition run during Urban October, the month dedicated to raise awareness, promote participation, generate knowledge and engage the international community towards a New Urban Agenda.

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Rezension „Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne“

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Quelle: Suhrkamp Verlag

Mittlerweile beginnt nahezu jeder Text über Stadtentwicklung – sei er akademisch oder populärwissenschaftlich – mit der Feststellung, dass seit einigen Jahren mehr Menschen in den Städten leben als auf dem Land. Das ist in „Wir sind die Stadt!“ glücklicherweise nicht so: Die Feststellung folgt erst auf der dritten Textseite.

Trotz dieser anfänglichen Ernüchterung hat der Journalist und Kunst-, Stadt- und Architekturkritiker Hanno Rauterberg ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Sprachlich äußerst gewandt greift er nahezu alle zeitgenössischen Phänomene urbaner Kultur auf und setzt sie fast schon spielerisch wie ein Tausend-Teile-Puzzle zusammen. Die Liste der Themen ist lang: Occupy und Urban Gardening, Parkour und Flashmobs, Facebook-Partys und Geocaching, Adbusting und Restaurant Day – und vieles, vieles mehr. Dabei ist es keine bloße Aufzählung, sondern eine schnell lesbare Abhandlung, die wie eine Führung durch unsere Städte erscheint.

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Rezension „Bodies in Urban Spaces“ von Willi Dorner

Zehn Jahre ist es nun schon her, dass Willi Dorner erstmals unter dem Titel „bodies“ Installationen und Performances konzipierte, in denen er die Dimensionen von Wohnungen und Wohnräumen in Bezug zu menschlichen Körpern setzte.

Was er seinerzeit im Rahmen der Recherchephase in der Wiener Wohnanlage „Hängende Gärten“ begann, ist mittlerweile ein sehr erfolgreiches Projekt, das in den Außenraum von Städten rund um den Globus expandiert ist.

Abb.: Cover "Bodies in Urban Spaces" Willi Dorner, Hatje Cantz Verlag

Abb.: Cover „Bodies in Urban Spaces“ Willi Dorner, Hatje Cantz Verlag

Auf sympathische Art kann Willi Dorner den Erfolg selbst kaum fassen, denn zum einen scheiterte das Projekt am Anfang beinahe: Beim ersten Anlauf fehlte es an ausreichend Darsteller und Darstellerinnen, um die ursprüngliche Choreographie zu realisieren, beim zweiten Anlauf fehlte es an geduldigem Publikum, das unter einer choreographierten Körperperformance schlicht etwas anderes erwartet hatte als für Minuten erstarrte menschliche Skulpturen im urbanen Raum. Es sah sogar so schlecht für eine Fortsetzung aus, dass, so meine ich herauszulesen, selbst Dorner nicht mehr so recht an eine Weiterentwicklung glauben wollte. Wenn da nicht eine wohlwollende Seele dem Projekt einen Rahmen gegeben hätte, der wie ein Katalysator wirkte und letztlich dazu führte, dass „bodies“ by accident nicht nur das erfolgreichste Projekt Dorners, sondern auch Ausgangspunkt für viele neue Fragestellungen und weitere Projekte wurde.

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