Follow us on: Facebook · Twitter · RSS
 
Schlagwort »öffentlicher Raum«
Urbane Mobilität →

Die unendliche Geschichte der Berliner Fahrradverleihsysteme

Fahrräder verschiedener Berliner Fahrradverleihsysteme vor der Technischen Universität

Seit Jahren prägen sie mehr oder weniger das Berliner Stadtbild: die beiden Fahrradverleihsysteme Call a Bike (mittlerweile Lidl-Bike) und der Konkurrent nextbike. Doch wer aufmerksam durch die Stadt läuft, bemerkt aktuell einen großen Umbruch. Denn Verleihräder neuer Systeme mit klangvollen Namen wie „mobike“ oder „obike“ tauchen plötzlich vermehrt auf Berliner Gehsteigen auf. Doch warum tut sich Berlin eigentlich so schwer mit einer funktionierenden, einheitlichen Fahrrad-Ausleihstruktur, wie sie in vielen anderen internationalen Großstädten existiert? Ein Erklärungsversuch.

Um die aktuelle Situation zu bewerten lohnt sich ein Blick auf die Geschichte der Berliner Fahrradverleihysteme. In den frühen 2000er Jahren startete Call a Bike in Berlin, ein Angebot der Bahn-Tochter DB Rent. Die Räder konnten flexibel ausgeliehen und wieder abgestellt werden, das System war somit stationsungebunden. Aus dieser Zeit stammt auch der Name des Angebots, denn Nutzer*innen riefen tatsächlich eine Telefonnummer an, um ein Fahhrad zu entleihen. Im Jahr 2011 dann der Umbruch: Call a Bike wurde auf ein stationsgebundenes System umgestellt, die Räder waren fortan nur noch an Stationen im Berliner Stadtgebiet zu finden, wo die Ausleihe und Rückgabe möglich war. Die treuen Fans der freien Entleihe und Rückgabe waren verstimmt, jedoch wurde im Laufe der Jahre trotzdem expandiert und immer mehr Stadtteile erhielten Call a Bike Stationen mit den legendär formlosen Betonblöcken. Anders als in Hamburg beispielsweise, wo das dortige erfolgreiche StadtRAD Hamburg ebenfalls von der DB Rent betrieben wird, fasste Call a Bike in Berlin jedoch nie so richtig Fuß. Insbesondere die täglichen Ausleihhäufigkeit pro Fahrrad blieb in Berlin sehr niedrig.

weiterlesen →

Digitale Stadt →

Print Your City-Mobiliar

Die Sitzbank aus dem 3D-Drucker

Ein tolles Projekt, welches nicht nur Stadtmöbel produziert, sondern auch Bewusstseinsbildung für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen fördern will ist Print your City. Das vom Designüro The New Raw initiierte Projekt setzt auf 3D-Priting, um neues Stadtmobiliar aus Plastik herzustellen. Erstes Projekt ist die xxx-Bank:

XXX is our first prototype designed for the city of Amsterdam. It is a bench made out of the same amount of plastic waste two Amsterdammer produces every year.

 

[via: goodimpact]

Kunst & Kultur →

Lulu dans ma rue – Kann ein Kiosk die Nachbarschaft zusammenhalten?

Der erste Kiosk im Marais-Viertel

Der erste Kiosk im Marais-Viertel © Bettina Kaps / Deutschlandfunk

Wenn eine Freundin, die gleich um die Ecke wohnt, in den Urlaub fährt, gieße ich bei ihr die Blumen und checke ihren Briefkasten regelmäßig. Sie macht das gleiche für mich, wenn ich mal nicht da bin. Diese kleinen gegenseitigen Hilfen machen das Großstadtleben leichter. Nicht nur für die, die keine Freunde in der Nachbarschaft haben, oder sie nicht fragen wollen, gibt es im Pariser Stadtteil Marais den Verein „Lulu dans ma rue“ (Lulu in meiner Straße), der all die kleinen ‚haushaltsbezogenen‘ Dienstleistungen vermittelt.

weiterlesen →

Kunst & Kultur →

Ach Du schöne Alltagsästhetik! Am 13.12.: Schaltkästen

hier einer, den Tobias Rehberger in Münster bearbeitet hat:

© Roman Mensing / The moon in Alabama (Tobias Rehberger)

© Roman Mensing / The moon in Alabama (Tobias Rehberger)

Am 13.12.2016 widmet sich die Bundesstiftung Baukultur in ihrem Baukultursalon in Potsdam den „Schaltkästen“ als Gestaltungselement im öffentlichen Raum. An der Diskussion nimmt auch der Künstler Thomas Rehberger teil, der unter dem Titel „The Moon in Alabama“ Schaltkästen im Bahnhofsviertel von Münster umgebaut hat. Hier kann man auch noch ein paar nette Schaltkästen anschauen (und eigene Fotos hinsenden).

Die Veranstaltung findet am 13.12.2016 um 19 Uhr in der fabrik Potsdam, Schiffbauergasse 10 statt. Weitere Infos zum Programm gibt es hier.

 

aktuelle Termine →

10 Jahre URBANOPHIL

am 14. und 15 Oktober feiern wir 10 Jahre Netzwerk für urbane Kultur.

Am 14. und 15 Oktober feiern wir 10 Jahre Netzwerk für urbane Kultur.

Runde Geburtstage werden auch bei URBANOPHIL groß gefeiert. Am 15.10. (ab 19 Uhr) steigt unsere große Geburtstagsfeier in der Bar „Moritz am Park“. Die Moritz-Crew hat dafür sogar einen eigenen urbanoDRINK entwickelt. Probieren ausdrücklich erwünscht! Doch schon davor wird es viele urbanophile Veranstaltungen geben. Mit der richtigen Mischung aus Diskutieren und Feiern begehen wir unser Jubiläum:

10 Jahre URBANOPHIL – 10 Jahre Netzwerk für urbane Kultur – 10 Jahre Berichte, Events und Debatten rund um Urban Art, Stadtentwicklung und Digitale Stadt.

Bereits am Freitag (14.10.; 18 Uhr) starten wir mit dem urbanoSALON #8 im Moritz am Park (Dreysestraße 17,10559 Berlin), bei dem Autorin Michaela Schmidt mit Praktiker*innen aus der Planung über ihr neu erschienenes Buch „Im Inneren der Bauverwaltung“ diskutieren wird.

 

Am Samstag (15.10.) erwartet euch ein vollgepackter urbanophiler Tag:

11 Uhr: Newcomer-Frühstück – Mitessen und Mitmachen

//für alle, die so richtig urbanophil werden wollen

//Kaffee A.Horn (Carl-Herz-Ufer 9, 10961 B-Kreuzberg)

 

13 Uhr: urbanoTOURS #1 – Wohnen zwischen Glas und rosa Rosen

//Radtour zu Bauten der Architekten Baller & Baller

//Treffpunkt: Lietzenburger Straße / Ecke Knesebeckstraße

 

16 Uhr: urbanoTOURS #2 – Farbwelten über und unter der Erde

//Tour zu U-Bahnhöfen Rainer Rümmlers

//Treffpunkt: U-Bahnhof Berliner Straße, Glaspavillon

 

16 Uhr: urbanoTOURS #3 – Kosmos Kurfürstenstraße

//interaktive Tour von articipate! und St. Urban

//Treffpunkt: Olof-Palme-Platz, Kurfürstenstraße / Ecke Budapester Straße (S+U Zoo)

 

19 Uhr: GEBURTSTAGSPARTY „10 Jahre URBANOPHIL“ mit

// Eröffnung der urbanophilen Ausstellung „Vermessung des Urbanen“ // Miniposium Eurer schönsten & schlimmsten Bauwerke // urbanophilen Getränken // urbanophilen Gästen aus Berlin & der Welt

//danach Musik, Tanz und (noch mehr) urbanophile Getränke

//Bar Moritz am Park (Dreysestraße 17, 10559 B-Moabit)

nach oben ↑
Themen