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	<title>URBANOPHIL &#187; öffentlicher Raum</title>
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	<description>Netzwerk für urbane Kultur e.V.</description>
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		<title>Buchrezension: “Leben zwischen Häusern &#8211; Konzepte für den öffentlichen Raum”, von Jan Gehl</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[urbanoREVIEW]]></category>
		<category><![CDATA[Jan Gehl]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gestaltung von öffentlichen Außenräumen geht uns alle an. In diesen Räumen begegnen wir uns. Integration beginnt mit Kommunikation, sie wird durch die Gestaltung dieser Räume ermöglicht oder vereitelt. Das Buch „Leben zwischen Häusern“ von Jan Gehl nimmt diese Aspekte auf und plädiert für einen humanistischen Städtebau, der das Menschenmaß wieder als wichtigen Parameter der Planung definiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.jovis.de/index.php?idcatside=3315&amp;lang=1" target="_blank"><img class="wp-image-19316 " title="leben zwischen häusern" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/Gehl9783868591460GROSS.jpg" alt="" width="150" /></a><p class="wp-caption-text">Abb.: Jovis Verlag</p></div>
<p>Genaugenommen ist das Buch “Leben zwischen Häusern“ ein Manifest. Ein Manifest gegen die unbedachte Modernisierung der Städte, die Ideologien folgt, jedoch bei all den neuen Erkenntnissen über zeitgemäßes Wohnen die Bewohner vergisst. Architektur und Planung, das wird bei Jan Gehl deutlich, haben nicht nur einen Auftrag, sondern auch Verantwortung. Und genau um diese geht es ihm.</p>
<p>Der dänische Architekt und Planer beschäftigt sich in seiner Arbeit besonders mit den grundlegenden Bedürfnissen der Menschen an die Planung von Stadträumen. Dabei legt er den Fokus auf den Fuß- und Radverkehr, der eine zentrale Rolle in der Gestaltung kommunikativer Räume einnimmt. Er fordert lebendige Straßen in aufgelockerten Wohngebieten, die Kommunikation ermöglichen, Situationen schaffen und zur Teilhabe einladen. Dies gilt sowohl für Kinder, als auch Erwachsene.</p>
<p><span id="more-19314"></span></p>
<p>Das reich bebilderte und mit vielen Grafiken versehene Buch ist eine überarbeitete und aktualisierte Übersetzung des Klassikers, den Gehl schon vor 40 Jahren geschrieben hat. Nicht nur das Thema, sondern vor allem auch die Bilder erinnern u.a. an Jobst Wolf Siedlers „Die gemordete Stadt“ und die Grafiken haben sicher viele Stadtplaner durch die Ausbildung begleitet. Das weist natürlich stark auf eine bestimmte Zeit der großflächigen Modernisierung europäischer Städte ab den 1970er Jahren hin, wo eine wahre Aufräum- und räumliche Aufarbeitungswut die Planung regierte.</p>
<p>Gepaart mit Visionen über den modernen Menschen, dem die Architektur dienen, ihn nicht behausen soll, in dem die Städte als Maschinen für die Bedürfnisse der schnelllebigen Zeit aufgerüstet wurden und jegliches Sentiment der alten Zeit sukzessive verbannt wurde, ging nicht nur diese unwiederbringlich verloren, sondern auch die natürlich gewachsene Struktur sowohl der räumlichen Anordnung, als auch der Kommunikation, der Kontakte, der Spontanität. Die Perspektive der Planungstätigkeit wurde nach oben, in die sog.  Gottesperspektive verlagert, das Menschenmaß spielte eine den baulichen Visionen, wie Gesellschaft sein könnte/sollte, untergeordnete Rolle. Die natürliche Geschwindigkeit des Langsamverkehrs, wie die Schweizer romanitisierend den Fuß- und Radverkehr nennen, wurde erhöht auf die Geschwindigkeit der fortschreitenden Individual-Motorisierung an die auch historische Strukturen angepasst wurden.</p>
<p>Das Ergebnis ist nun heute das Problem: die Autofreundlichkeit der Städte verhindert die Anpassung der Zentren an den wachsenden Anteil des Langsamverkehrs, den menschenfreundlichen Ausbau von zentralen Bereichen mit Einzelhandel, Dienstleistung und Freizeitangeboten und Entwicklungen, die Dynamiken in den Segmenten Wohnen, Arbeit und Freizeitgestaltung aufnehmen können.</p>
<p>Sicher ist dieser Sachverhalt vielen professionellen Planerinnen und Planern hinlänglich bekannt und löst keine Euphorie mehr aus. Die damals von Jan Gehl getätigten Beobachtungen und vermuteten Ausblicke sind zwischenzeitlich ausreichend bekannt, untersucht und Generationen von Planenden haben derzeit damit zu kämpfen.</p>
<p>Das Buch selbst ist, wie eingangs schon erwähnt, die überarbeitete Fassung des Originals aus den 1970er Jahren. Die meisten Abbildungen und Grafiken stammen aus dieser Zeit, neuere wurden diskret eingefügt, was an manchen Stellen verwirrend ist. Ebenso finde ich die Aktualisierungen der Texte nicht gelungen, da sich alter und neuer Text nicht fließend ergänzen, sondern zwischen den einzelnen Teilen teilweise unnachvollziehbare Sprünge entstehen. Manche Effekte, zum Beispiel die der Verlagerungen von Tätigkeiten in Privaträume und auf alternative Kommunikationsplattformen (Stichwort Internet und „Social Media“) und die veränderten Dichteverhältnisse in den Quartieren sind nicht abschließend durchdacht, was aber einer Aktualisierung gut getan hätte.</p>
<p>Dennoch ist das Buch eine Empfehlung wert. Jan Gehl leitet in den insgesamt vier Kapiteln aus der gewachsenen Struktur der Städte einen humanistischen Städtebau ab, den er mit vielen Beispielen als erstrebenswert einführt. Besonders gefällt mir hierbei die Idee nicht einen historischen Bestand einfrieren zu wollen, sondern Stadt und öffentlichen Raum nicht als Ergebnis, sondern als Prozess zu betrachten, der immer wieder neu bewertet und definiert werden, ergo auch immer an die neuen Bedürfnisse angepasst werden muss, aber auch kann. Hierfür benötigt es Grundkenntnisse über Verhaltensweisen und die Wirkung von räumlichen Situationen auf diese. Erst nach diesem Verständnis kommt die Planung ins Spiel. Eine Planung, die sensibel genug ist die intendierten Nutzungen von den natürlichen zu trennen und nur in den Stadtkörper einzugreifen, wo es notwendig ist; mit Mitteln, die den Ort eben anpassen, nicht zerstören. Hierfür gibt er im letzten Kapitel einige Ideen und Grundsätze an die Hand die mit vielen Abbildungen und Skizzen illustriert sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Leben zwischen Häusern &#8211; Konzepte für den öffentlichen Raum </strong></p>
<p>Autor und Herausgeber: Jan Gehl<br />
DEUTSCH<br />
200 Seiten<br />
mit 320 s/w Abbildungen<br />
Euro 28.00  sFr 38.00<br />
ISBN 978-3-86859-146-0</p>
<p><a href="http://www.jovis.de/index.php?lang=1&amp;idcatside=3396" target="_blank">» Webseite des Verlags</a><br />
<a href="http://www.jovis.de/media/pdf/Leben%20zwischen%20Haeusern.pdf" target="_blank">» Leseprobe</a></p>
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		<title>Citizen Art Days Spot &#8211; Anmeldungen freigeschaltet</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/citizen-art-days-spot-anmeldungen-freigeschaltet/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Michael Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Citizen Art Day]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anmeldung für der Citizen Art Days ist freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem großen Erfolg der <a href="http://www.urbanophil.net/?p=17974" target="_blank">Citizen Art Days im März</a> findet nächsten Mittwoch im Rahmen des <a href="http://www.bundeskongress-partizipation.de" target="_blank">12. Bundeskongress Politische Bildung</a> auf dem Alexanderplatz ein <strong>Citizen Art Days Spot</strong> zu kooperativen Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum statt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der öffentliche Raum ist der Raum für soziale Kommunikation, es ist der Raum, in dem wir Citizens uns begegnen können. Der zu erlebenden Renaissance des Öffentlichen in Berlin stehen ebenso viele Problemfelder gegenüber: die Privatisierung des Stadtraums, Segregation und das Auseinanderdriften von Milieus in Teilöffentlichkeiten. Der Überzeugung folgend, dass künstlerische Zugänge einen geeigneten Ansatz bilden, negativen Entwicklungen im öffentlichen Raum kreativ entgegenzutreten, stehen bei den angebotenen Workshops der Citizen Art Days auf dem Alexanderplatz drei Schwerpunkte im Vordergrund: Nachhaltigkeit, Ökonomie und Miteinander.&#8221;</p></blockquote>
<p><span id="more-19326"></span></p>
<p>Am Vormittag werden mehrere <a href="http://www.citizenartdays.de/workshop_shelleysacks.html" target="_blank">Earth Foren</a> angeboten und am Nachmittag finden <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#stadtexkursion" target="_blank">eine Stadtexkursion</a>, <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#kleingeld" target="_blank">zwei Workshops</a> <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#superconstellation" target="_blank">eine Aufstellung</a> und <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html#schwarzarbeiter" target="_blank">ein Kunstprojekt</a> statt. Zu deren Teilnahme werden explizit Bürger und Bürgerinnen aufgerufen die Interesse haben zusammen mit renomierten Künstler/inne/n und Wissenschaftler/innen (u.a. Juliane Wedell, Julia Kapelle und Stephanie Hanna, Superconstellation, Maria Linares und Karsten Michael Drohsel), öffentliche Räume um den Alexanderplatz in Berlin zu untersuchen.</p>
<p>Am späteren Nachmittag habt ihr die Gelegenheit im <a href="http://chorverband.posterous.com/ich-kann-nicht-singen-workshop" target="_blank">»Ich kann nicht singen-Chor«</a> von Michael Betzner-Brandt mitzusingen. Der Chorleiter nimmt alle vermeintlichen Nicht-Sänger von Anfang an bis zum Ende mit: Aufwärmübungen, sich locker durch den Raum bewegen, dann erst einmal Stimmengeräusche machen &#8230; und am Ende den Ort klanglich thematisieren. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/aus-frust-mach-lust-berliner-beschwerdechor-mit-der-parole-noergeln/4613206.html" target="_blank">»Beschwerdechor«</a> von Salam Yousry statt.</p>
<div id="attachment_19327" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-19327" title="Cad Spot" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/05/Bild-1-500x273.png" alt="" width="500" height="273" /><p class="wp-caption-text">Die Abbildung ist der Ankündigung des CAD Spots entnommen</p></div>
<p>Die Citizen Art Days sind ein Projekt von <a href="http://www.parallelewelten.info" target="_blank">&#8220;Parallele Welten&#8221;</a> (Stefan Krüskemper, María Linares und Kerstin Polzin) und werden gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Alle Infos findet ihr auf <a href="http://www.citizenartdays.de/" target="_blank">dieser Webseite</a>, die Programmübersicht ist <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p><strong>Zeit: 23. Mai 2012, 9.30–15 Uhr</strong><br />
<strong>Ort: Alexanderplatz</strong><br />
<strong>Teilnahme: kostenlos, Anmeldung <a href="http://www.citizenartdays.de/cad-spot.html" target="_blank">unter diesem Link</a> erforderlich</strong><br />
In der Mittagspause gibt es Suppe vom &#8220;Schwarzarbeiter&#8221;.</p>
<p>Nimm Dir Zeit!<br />
Nimm teil!</p>
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		<title>Tagungsbericht 5 &#124; Die Bedeutung von Räumen &#8211; ob virtuell oder digital</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/tagungsbericht-5-die-bedeutung-von-raumen-ob-virtuell-oder-digital/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 18:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 5 des Tagungsberichts aus Tutzing. Dirk von Gehlen spricht über die Amateurisierung der Welt und die Gründung eines Web-ADAC und Benjamin David macht dem Publikum Angst durch Androhung eines kurzen Schlussworts, das er dann aber tatsächlich einhält...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto: „Da kann ja jeder kommen. Über die Amateurisierung der Welt“, sprach Dirk von Gehlen in seinem Vortrag am Sonntag morgen darüber, wie sich die Welt durch die Demokratisierung der Produktionsmittel und damit verbundene zunehmende Kompetenz von Amateuren verändern wird. Von Gehlen, der Redakteur der Süddeutschen Zeitung ist, wies darauf hin, dass der Begriff vom lat. amare komme und somit „Amateur zu sein heißt, etwas aus Liebe zu tun“ und sprach damit einen fundamentalen Wandel des digitalen Zeitalters an, der auch gerne mit user-driven-innovation beschrieben wird. Aus Begeisterung beschäftigen sich Menschen mit Themen und erlangen, durch ausdauernde Beschäftigung, eine hohe Kompetenz in diesem Bereich. Damit „wächst die Könnerschaft auf allen Ebenen und die Grenze zwischen Profis und Amateuren wird zunehmend dünner“ wie ein Zuhörer anmerkte. Welch gravierenden Wandel dies für die Medien bedeutet, zeigt sich beispielshaft an der Tagesschau. Zwar schaue man diese immer noch, aber man wisse bereits im Vorfeld, was dort die relevanten Themen sein werden. „Die Menschen gehen sozusagen satt ins Restaurant“, was dann natürlich ein neues Geschäftsmodell erfordere. Als Informationslieferant seien die Medien veraltet, stattdessen können sie ein verbindendes (und exkludierendes) Element, indem sich das Lebenskonzept durch den Medienkonsum ausdrückt. Die Lösung ist, das zu nutzen, „was Internet kann: Menschen verbinden und Haltung kommunizieren“.</p>
<p>Allerdings wurde auch die Kehrseite andiskutiert, nämlich die Frage, woran man den Könner vom Scharlatan unterscheiden könne, wenn jeder zu etwas eine Meinung hat und diese im Netz uneingeschränkt publizieren kann. Diese Lücke zu schließen wäre, so der Vorschlag, doch eine gute Möglichkeit bei der Neuausrichtung veralteter Medien. Auch die Schaffung eines Online-ADAC, den Begriff hat von Gehlen vor einem Jahr geprägt, wäre eine sinnvolle Möglichkeit, wie <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internetzugang-lobby-gegen-das-zweiklassennetz-1.57842">hier</a> nachgelesen werden kann.</p>
<div id="attachment_18703" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-18703" title="Foto" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/03/Foto1-500x373.jpg" alt="" width="500" height="373" /><p class="wp-caption-text">Benjamin David von den Urbanauten ließ kurz vor dem Mittagessen alle nochmal erzittern, in dem er androhte ein kurzes Schlusswort zu sprechen...</p></div>
<p><span id="more-18686"></span>Die anschließende Podiumsdiskussion lenkte den Blick dann München und auf die Nutzung des öffentlichen Raum. Spannend war hierbei die Diskussion um die Genehmigung, bzw. das Verbot von Flashmobs anhand des konkreten Beispiels „Stehen – Damit es weiter geht“. Es ging um das Gefährdungspotential durch solche Veranstaltungen, aber auch die Schwierigkeiten der Verwaltung ganz neue Raumnutzungskonzepte (wie urbanes Gärtnern, temporäre Nutzungen von Straßen, etc.) zu genehmigen. Dabei wurde klar, wie relevant hier eine Neudefinition von Nutzungen für den Öffentlichen Raum ist. Denn diese Teilöffentlichkeiten haben eine gesellschaftliche Aufgabe und dienen der Gemeinwohlorientierung (z.B. Lebensmittelproduktion und Verbesserung des Mikroklimas durch urbane Gärten). Auch die Frage nach der Privatisierung des öffentlichen Raumes wurde gestellt und kritisiert. Die vielfach zu beobachtende Enteignung „ist das Schlimmste, denn damit zieht man die Öffentlichkeit raus“. Dementsprechend braucht es eine „verantwortliche Verwaltung, die sich um den Raum kümmert“ wie Siggi Benke von den Münchener Grünen anmahnte.</p>
<p>Den Blick zurück ins Digitale warf dann Patrik Gruber, der die Privatisierung des öffentlichen Raumes auch im digitalen Raum bemängelte. Seiten wie www.muenchen.de ist privatwirtschaftlich betrieben, so dass man dort, möchte man hier was ändern, teilweise Geld zahlen müsste. Auch der Auftritt von München auf Facebook war eine Zeitlang offline. Die Langsamkeit von Seiten der Verwaltung zeugt von fehlendem Bewusstsein für das Internet. Damit wurde klar, dass der Unterscheid zwischen „real“ und virtuell gar nicht so groß ist, wie teilweise formuliert, sondern vielfach die gleichen Diskussionen geführt werden müssten. Damit endete die Tagung mit einem wichtigen Plädoyer für Erhaltung von Freiräumen in all ihren unterschiedlichen Arten und der Anerkennung des Internets als gesellschaftlichen Raum.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagungsbericht 1 &#124; Auftakt der Tagung &#8220;Revolution im Zwischenraum&#8221; als verdichtete Debatte</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/digitale-stadt/auftakt-der-tagung-revolution-im-zwischenraum-als-verdichtete-debatte/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Höffken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Tagung]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Dokumentation des Tagungsauftaktes "Revolution im Zwischenraum"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-18561" title="Haerendel" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/03/Haerendel-500x272.jpg" alt="" width="500" height="272" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man auf der Suche nach neuen Räumen ist, die man für eine politische Auseinandersetzung, für Diskurs und Debatte nutzen und bespielen kann, dann ist das Internet, als sogenannter Zwischenraum ein noch zu entdeckendes und nutzendes Feld. Ein momentan noch „Wilder Westen“, den es zu erobern und anzueignen gilt. Denn es ist klar, dass das Internet nicht nur vielfache gesellschaftliche Veränderungen mit sich gebracht hat und noch bringen wird, aber auf der anderen Seite noch nicht klar darstellbar ist, was dies für das Individuum genau bedeutet und welche Konsequenzen dies für eine (Stadt-)Gesellschaft hat.</p>
<p><span id="more-18560"></span></p>
<p>Im Netz entsteht und passiert eine neue Öffentlichkeit, die Themen in eine virtuelle Späre transferiert und diskutiert. Doch die Frage &#8220;Was hat dies alles mit uns zu tun?“ wie Anja Junghans von den Urbanauten fragte blieb bisher unbeantwortet. Hierauf wurden von den Referenten unterschiedliche häufig euphorische aber auch kritische Töne gefunden: so bemerkte <a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/kult/wir/referatsleitung/kueppers.html" target="_blank">Dr. Küppers, der Kulturreferent der Landeshauptstadt München</a>, in seinem Grußwort, dass es gefährlich ist, die Bewegung der <a href="http://occupywallst.org/" target="_blank">&#8220;Occupy Wallstreet&#8221;</a>-Bewegung mit der <a href="http://szenesprachenwiki.de/definition/arabellion/" target="_blank">Arabellion</a> gleichzusetzen. Vor allem deshalb, da nicht nur Zielrichtung und Motivation anders gelagert sind, sondern auch die Betroffenheit an den Themen und die Gefahr für Leib und Leben, auf die sich die Demonstranten einlassen &#8211; „Nur weil beide die gleichen Medien nutzen, sollte man aufpassen, diese zu gleichzusetzen“ wie <a href="http://www.siegfried-benker.de/" target="_blank">Siegfried Benker</a>, grünes Mitglied des Müncheners Stadtrats zustimmte. Benker, ging mit seinem Vortrag „ Stadtluft macht frei! Urbaner Protest im öffentlichen Raum von 1848 bis 2012“ in die Vergangenheit des lokalen Protests v.a. in München ein und wies auf die erstaunliche Parallelität von Methoden und Forderungen zwischen der Bayerischen Märzrevolution von 1848, der Proteste 1918/1919, den Schwabinger Krawalle 1967 und der Arabellion hin. Zentrale Aussagen waren, da Stadtluft frei macht, entlädt sich in Städten auch zuerst der Wunsch nach einem freien Leben. Städte sind Orte des beschleunigten und verdichteten Lebens und unterstützen durch diese Dichte die Selbstorganisation politischer Strömungen, so dass man sagen kann „Stadtluft macht nicht nur frei, sondern auch rebellisch“. Und da Städte als Ausdruck eines kompakten und freiheitlichen Lebensgefühls gesehen werden können, symbolisieren Proteste das „Gefühl, nicht mehr dermaßen regiert werden zu wollen“.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Netzaktivistin Anne Roth (Gründungsmitglied <a href="http://de.indymedia.org/" target="_blank">Indymedia</a>, jetzt u.a. eigener Blog <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">Annalist</a>) nahm dieses auf und zeigte diesen rebellischen Charakter in ihrem Vortrag, in dem sie, entgegen dem Titel &#8220;Urbaner Protest im öffentlichen Raum in Zeiten der digitalisierten Stadt von 2012 bis 2048&#8243;, den Schwerpunkt deutlich auf den virtuellen öffentlichen Raum legte. Sie führte mit einem vertiefenden Blick auf verschiedene Formen des Webaktivismus seit 1995 ein und illustrierte neben ersten sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Demonstration" target="_blank">Online-Demos</a>, über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob" target="_blank">Flash-</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Smart_Mob" target="_blank">Smartmobs</a> und <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;rct=j&amp;q=virtuelle%20sitzblockaden&amp;source=web&amp;cd=5&amp;ved=0CDwQFjAE&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Ffiles%2F6EMX5S.pdf&amp;ei=6rNtT9v7GdDIsgah6qjGDA&amp;usg=AFQjCNFB_UKH9bHbwlTqCzrTx8rvPH33lg&amp;cad=rja" target="_blank">virtuelle Sitzblockaden</a> vor allem aktuelle Entwicklungen wie <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/static/portal_de.html" target="_blank">Demos gegen Vorratsdatenspeicherung</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stasi_2.0" target="_blank">Zensursula</a>, die sie in diesen Kontext einsortierte. Dabei zeigte sie deutlich, dass „der Protest immer konkreten Bezug zum wahren Leben gehabt“ hat und damit nicht nur virtuell blieb, wie immer wieder postuliert wird. Sondern virtueller Protest nur wirksam sein kann, wenn es ein begleitender Protest zu einem real stattfindenden Protest an einem konkreten Ort ist. Sie spürt in Deutschland eine undefinierte Angst vor den neuen Medien und plädierte für ein Vertrauen in die Möglichkeiten des Internets, denn was als gesichert gelten kann, wir stehen an einem „Wendepunkte, da die Politik des Kontrollieren-Wollens“ nicht mehr funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Es zeigt sich also als erstes Ergebnis, und darin waren sich alle der Vortragenden einig, dass der digitale Protest nicht abgekoppelt vom „realen“ Raum stattfinden kann, sondern im öffentlichen Raum vielfach seinen Ausdruck findet, ja unbedingt einen realen Raum braucht: &#8220;Der Aufstand muss auf der Straße stattfinden, denn kein Führer wird gestürzt, weil im Internet einer den Dislike-button drückt“, wie Siegfried Benker zugespitzt formulierte. Ob es nur daran liegt, dass face2face-Kontakte elementar sind, um „Nägel mit Köpfen zu machen, weil es da um das Ganze geht“, wie Küppers sagte, sei dahingestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der digitale Wandel ist rasant und wir sind „in experimentellen Phase“, wie der <a href="http://blog.dieter-janecek.de/" target="_blank">Landesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen in Bayern, Dieter Janecek</a>, sagte. Janecek, der als digiphiler Politiker über die gängigen sozialen Netzwerke täglich direkt mit den Bürgern kommuniziert, wies zudem auf die veränderten Bedingungen des politischen Alltags hin. Zum einen konstatiert er, dass man sich als öffentliche Person immer weniger dem medialen Grundrauschen entziehen kann, gleichzeitig sieht er heutzutage „eine lebendige Demokratie“ aufgrund der Möglichkeit einer digitalen Debatte, deren aktiver Teil er selbst ist, über die er eigene Themen über Blog- und Twitterbeiträge lanciert.</p>
<p style="text-align: justify;">Der öffentliche Zwischenraum kann somit zwischen dem realen, physischen und dem virtuellen diskursiven Raum verortet werden. Er stellt die „verdichtete Debatte“ dar, wie Benker als erste Antwort auf die neue Entwicklung versuchte. Dies wurde von <a href="http://www.evangelische-akademien.de/akteure/akteure?display=pers&amp;id=31" target="_blank">Ulrike Haerendl</a> mit Bezug auf Judith Buttler und Hanna Ahrendt verdeutlicht: sie führte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polis" target="_blank">die antike Polis</a> als Idealbild des Politik-Machens ein, verortet aber den &#8220;wahren Ort der Polis&#8221; im Zwischenraum des Austauschs zwischen den Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der interessanten Einblicke und ersten Versuchen einer Verortung der Themen und des Zwischenraums, blieben allerdings auch viele Fragen offen, die in die Sessions am Samstag hineingenommen werden. Das meiste Interesse galt hierbei den Fragen was dieser Wandel für politische Entscheidungen und Beteiligungsverfahren bedeutet bzw. bedeuten kann, wie weit eine Beteiligung auf beiden Seiten erwünscht ist und vor allem Sinn macht, denn Komplexitätserhöhung und Multiplizierung der Meinungen führt noch nicht zu klaren Entscheidungen, was aber die originäre Aufgabe der Politik ist. Schwarmintelligenz in Crowdsourcingverfahren für planerische Aufgaben, wie z.B. beim <a href="http://www.leerstandsmelder.de/" target="_blank">Leerstandsmelder</a> und <a href="http://openstreetmap.de/" target="_blank">OpenstreetMap</a> kann hilfreich sein und Mehrwert genieren, aber für die politische Wertediskussion wird diese Form der Entscheidungsfindung kritisch gesehen. Auch Fragen der Hoheit über das Internet, Netzneutralität und die praktischen Konsequenzen für den öffentlichen Raum wurden als diskussionswürdig genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p style="text-align: justify;">Urbanophil ist Medienpartner der <a href="http://www.die-urbanauten.de/wordpress/?page_id=1395">Tagung Revolution im Zwischenraum</a> und berichtet während der Konferenz in Form von Tagungsberichten über die dort stattfindenden Diskussionen. Autoren sind Karsten M. Drohsel und Stefan Höffken.</p>
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		<title>Der U-Schlafwagen</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/der-u-schlafwagen/</link>
		<comments>http://www.urbanophil.net/kunst/der-u-schlafwagen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 19:28:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lukas Foljanty</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[In New York gibt es spätabends einen U-Schlafwagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/kunst/der-u-schlafwagen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Spätabends: Die letzten Fahrgäste kommen müde von der Spätschicht, möchten nur noch ins Bett. Doch die U-Bahnfahrt nach Hause ist hart. Die Sitze sind unbequem und man droht einzunicken und seine Station zu verpassen.</p>
<p>Als &#8220;Service&#8221; hat das Kollektiv <a href="http://improveverywhere.com/" target="_blank">»Improv Everywhere«</a> den &#8220;<a href="http://improveverywhere.com/2012/03/19/the-sleeper-car/ target="_blank">Sleeper Car</a>&#8221; in der New Yorker U-Bahn ins Leben gerufen. Improv Everywhere hat sich zum Ziel gesetzt, Spaß und Chaos in den öffentlichen Raum zu bringen:</p>
<blockquote><p>Improv Everywhere is a New York City-based prank collective that causes scenes of chaos and joy in public places.<br />
<a href="http://improveverywhere.com/" target="_blank">Improv Everywhere</a></p></blockquote>
<p>Der Sleeper Car ist komplett mit Bett, Kissen und Decke ausgestattet. Wer will, bekommt auch einen Pyjama und eine Augenklappe. Und der &#8220;Schaffner&#8221; weckt die Fahrgäste an ihrer Wunschhaltestelle.</p>
]]></content:encoded>
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	<georss:point>40.7143528 -74.0059731</georss:point><geo:lat>40.7143528</geo:lat><geo:long>-74.0059731</geo:long>	</item>
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		<title>Call for papers: Post-War Architecture in Europe</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/staedtebau-architektur/call-for-papers-post-war-architecture-in-europe/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Galene Haun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Städtebau & Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegsmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk 45+]]></category>
		<category><![CDATA[Technikmoderne]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die Nachkriegsmoderne: Das Netzwerk 45+ sucht Beiträge für die nächste Konferenz am 7./8. September 2012 in Darmstadt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_18431" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class=" wp-image-18431 " title="P1050301" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2012/03/P1050301-500x375.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Poliklinik Halle</p></div>
<p>Das Netzwerk 45+ sucht Beiträge für die nächste Konferenz am 7./8. September 2012 in Darmstadt, bei der es hauptsächlich um den &#8220;community space&#8221; gehen wird. Einreichungen bis zum 22. April an 45plus@fgstadt.org:</p>
<p>Large housing estates of the post-war era have shaped the face of many cities throughout Europe. In the original plans of the 1950s-1980s they were to amend the urban structure and in many cases they were expected to enable a superior form of communality and urbanity. The estates were built to ease the housing shortage, but were also thought to quite literally become the home for a “new society”, be it under socialist regimes or the democratic welfare state. The reformation of society was linked to plans for a constructed environment and was expected to be supported by the environment of the estates and, most crucially, their community spaces. <span id="more-18430"></span></p>
<p>By focusing on community spaces, such as community centers, schools, churches, hospitals, shopping districts but also parks, open spaces and sport-grounds, this 45plus conference addresses spaces that were thought to be a particularly important points of identification for the “new societies” these estates were expected to foster. Community spaces were planned in order to hold the housing estates together – as well designed and attractive built environments, as social hubs and especially as symbolic anchors. Quite often, they boasted prominent design features, intended to serve as recognisable markers of the estates and their programmatic subtexts. While planners and politicians conceptualized community spaces with their potential to shape identification in view, communities tended to appropriate such spaces in different ways and to reinterpret their meanings. In short, local inhabitants – as well as the broader public – possibly identified with community spaces, their individual features and with the ideas and practices they associated with them in significantly different ways than originally intended. Today, the continuing tension between intention and appropriation of community spaces can be understood as an indicator of identification processes and appears to be one of the major challenges in the redevelopment of large housing estates, but might also provide unexpected opportunities.</p>
<p>For the conference we are seeking papers on community spaces in large-scale housing estates of the 1950s-1980s that either explore the original conceptualization or the subsequent appropriation in their relevance for the development of and especially the identification with the estates. We specifically encourage contributions that compare and contrast intended and actual processes of identification and appropriation. As an interdisciplinary endeavor, the conference aims to draw together architectural analyses of individual buildings, public spaces, the morphology of the estates and their urban design on the one hand and research on the conception, the public perception, and the use of individual features as well as complete ensembles of community spaces from historical, sociological and political backgrounds on the other hand.</p>
<p>The organizing committee:</p>
<p>Maren Harnack, FH Frankfurt am Main; Sebastian Haumann, TU Darmstadt; Mario Tvrtkovic, TU Darmstadt; Tobias Michael Wolf, Landesamt für Denkmalpflege Hessen</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Underconstructios &#124; Call for projects</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/underconstructios-call-for-projects/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 10:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Höffken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Aufruf]]></category>
		<category><![CDATA[Bottom-up]]></category>
		<category><![CDATA[Call for Papers]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Platzgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Kollegen von Wonderland, EFAP und Cité de l’Architecture et du Patrimoine, haben sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank für europäische Projekte, die außerhalb der klassischen Architekturpraxis liegen, zu erstellen. Das ambitionierte Projekt beginnt mit einem Projektaufruf an alle Stadtplaner und Architekten, Projekte einzureichen, die dann in dieser Datenbank gespeichtert werden. When facing ecological, economic [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://www.wonderland.cx/media/news/underconstr.jpg" alt="" width="400" height="39" /></p>
<p>Unsere Kollegen von <a href="http://www.wonderland.cx">Wonderland</a>, <a href="http://www.efap-fepa.eu/">EFAP </a>und <a href="http://www.citechaillot.fr/">Cité de l’Architecture et du Patrimoine</a>, haben sich zum Ziel gesetzt, eine Datenbank für europäische Projekte, die außerhalb der klassischen Architekturpraxis liegen, zu erstellen. Das ambitionierte Projekt beginnt mit einem Projektaufruf an alle Stadtplaner und Architekten, Projekte einzureichen, die dann in dieser Datenbank gespeichtert werden.</p>
<blockquote><p>When facing ecological, economic and social stakes, Europe urgently needs to imagine new ways to be creative and sustainable. Meanwhile, a multitude of citizen-based micro-initiatives are emerging and constitute a laboratory for the future European city; these initiatives ought to be known and shared.</p>
<p>Underconstructions is a unique opportunity to promote innovation in the fields of architecture and urban planning within Europe.</p></blockquote>
<p>Wer also Teil dieser euopaweiten Aktion sein möchte, und sich für &#8220;better spaces in Europe!&#8221; einsetzen möchte, der nehme an dem Aufruf teil. Die Deadline ist der 25.11.2011 und Informationen finden sich auf der Webseite <a title="underconstructions" href="http://www.underconstructions.eu/">www.underconstructions.eu. </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Städtische Vertigos</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/video-film-fotografie/stadtische-vertigos/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 13:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Höffken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video, Film & Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Vogelperspektive]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen spannenden Blick, auf lebendige, aber doch nicht-existente Plätze schaffte der Künstler Adam Magyar in seiner Serie squares, für die er 3 Jahre Metropolen dieser Welt bereiste. Aus der Vogelperspektive lässt uns Adam Magyar mit seinem Objektiv tief in das vitale Leben der Städte eintauchen, die symbolisch für unsere Vorstellung von Metropolen stehen. Die gezeigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Adam Magyar" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2011/09/Adam-Magyar-1.jpg" alt="" width="443" height="297" /></p>
<p>Einen spannenden Blick, auf lebendige, aber doch nicht-existente Plätze schaffte der Künstler <a title="Adan Magyar" href="http://www.magyaradam.com/" target="_blank">Adam Magyar</a> in seiner Serie squares, für die er 3 Jahre Metropolen dieser Welt bereiste.</p>
<blockquote><p>Aus der Vogelperspektive lässt uns Adam Magyar mit seinem Objektiv tief in das vitale Leben der Städte eintauchen, die symbolisch für unsere Vorstellung von Metropolen stehen. Die gezeigten Plätze sind städtische Vertigos. Künstlich geschaffen. Aus drei, vier  Metern Entfernung sind einzelne Personen eingefangen um aus dutzenden von Bildern das Kollektiv zu setzen und zu formen. (Quelle: <a title="iGNANT" href="http://www.ignant.de/2011/09/02/adam-magyar/#more-26128" target="_blank">ignant</a>)</p></blockquote>
<p>Und wer neugierig geworden ist, kann auf der <a href="http://www.magyaradam.com/">Webseite des Künstlers</a> die Menschen per Lupenfunktion genauer betrachten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine &#8220;kollaborative Stop Motion Skulptur&#8221;</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/kunst/eine-kollaborative-stop-motion-skulptur/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 15:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Höffken</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt Möbius der Design Firma Eness entstand mittels 21 Elementen, die in vielen Arbeitsschritten immer neu angeordnet wurden. Das Ergebnis ist eine &#8220;collaborative stop motion sculpture&#8221;, wie Macher ihr Projekt bezeichnen. Verdammt viel Arbeit, aber ein sehr schönes Ergebnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.urbanophil.net/kunst/eine-kollaborative-stop-motion-skulptur/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Das Projekt <a title="Möbius" href="http://www.eness.com/?r=Project&amp;p=21" target="_blank">Möbius</a> der Design Firma <a title="Eness" href="http://www.eness.com" target="_blank">Eness</a> entstand mittels 21 Elementen, die in vielen Arbeitsschritten immer neu angeordnet wurden. Das Ergebnis ist eine &#8220;collaborative stop motion sculpture&#8221;, wie Macher ihr Projekt bezeichnen. Verdammt viel Arbeit, aber ein sehr schönes Ergebnis.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Wert des Plastikstuhls</title>
		<link>http://www.urbanophil.net/stadtentwicklung-stadtpolitik/der-wert-des-plastikstuhls/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 07:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Kloss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Stadtpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[arch+]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Plastik]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Raum]]></category>

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		<description><![CDATA[Spätestens mit Beginn der Freiluftsaison bevölkern sie wieder Gehwege, Imbissbudenvorplätze, Schrebergartenlokale und Terrassen von Restaurants: Plastikstühle, offiziell Monoblock. Um ihren Wert für Berlin geht es unter anderem in der neuen ARCH+. Sie ist Berlin, seinen Entwicklungslinien der Vergangenheit und möglichen Perspektiven für die nahe und ferne Zukunft gewidmet. Das beeindruckend breite Themenspektrum der Artikel regt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10811" class="wp-caption aligncenter" style="width: 470px"><img class="size-large wp-image-10811" title="Plastikstuhl_IMG_8089" src="http://www.urbanophil.net/wp-content/uploads/2011/04/IMG_8089-460x307.jpg" alt="" width="460" height="307" /><p class="wp-caption-text">Foto: Christian Kloss</p></div>
<p>Spätestens mit Beginn der Freiluftsaison bevölkern sie wieder Gehwege, Imbissbudenvorplätze, Schrebergartenlokale und Terrassen von Restaurants: Plastikstühle, offiziell Monoblock. Um ihren Wert für Berlin geht es unter anderem in der neuen ARCH+. Sie ist Berlin, seinen Entwicklungslinien der Vergangenheit und möglichen Perspektiven für die nahe und ferne Zukunft gewidmet. Das beeindruckend breite Themenspektrum der Artikel regt zur Reflexion über urbane Phänomene, Chancen und Realitäten Berlins und innovative Stadtentwicklungsprozesse an. Sehr lohnenswerte Lektüre!<span id="more-10806"></span></p>
<p>Im Beitrag <a href="http://www.archplus.net/home/archiv/artikel/46,3589,1,0.html" target="_blank">„Berlin ist hässlich – und das ist gut so! Der Wert des Hässlichen für den Urbanitätsdiskurs“</a> von Jürgen Krusche geht es unter anderem auch um die Bedeutung von Plastikstühlen für die Wahrnehmung und Profilierung von Stadt. Er befasst sich in seinem Artikel mit der Frage nach Verständnis von städtischer Schönheit, Ordnung, Image und Sauberkeit und den damit verbundenen Schlussfolgerungen und Auswirkungen auf Planung, Nutzung und Wahrnehmung städtischer Räume.</p>
<p>Für ihn ist ein besonderes Merkmal Berlins die Freiheit und Unordnung, die sich auch in der häufig anzutreffenden Plastikstuhl-Möblierung widerspiegelt. Städte ohne Plastikstühle sind demnach dann eher durch Perfektionismus, Unfreiheit und wenig Toleranz für das Unfertige geprägt. Für Städte, so Krusche, die großen Wert auf ihr Branding legen, sei dieser Stuhl inakzeptabel, sogar bedrohlich. In diesem Zusammenhang führt der Autor Bern an, seit 2003 die weltweit erste Stadt mit einem Plastikstuhlverbot, andere schweizer Städte sind diesem „Vorbild“ gefolgt.</p>
<p>Mehr zum Wert des Hässlichen in der neuen <a href="http://www.archplus.net/home/archiv/ausgabe/46,200,1,0.html" target="_blank">ARCH+</a> und mehr für Plastikstuhlliebhaber gibts hier: <a href="http://www.plastikstuhl.de/" target="_blank">plastikstuhl.de</a></p>
]]></content:encoded>
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