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Schlagwort »öffentlicher Raum«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Mein Raum, dein Raum!


(Foto von My public space)

Ein Projekt zur Entwicklung des öffentlichen Raumes in Europa läuft gerade am Netherlands Architecture Institute (NAI). In dem Projekt My public space gingen 8 Personen in 8 europäischen Städten – Dublin, Copenhagen, Naples, Barcelona, Rotterdam, Tirana, Brussels und Berlin der Frage nach, wie der öffentliche Raum gestaltet ist und wie er sich entwickelt.

Gespannt darf man auf den „European public index“ sein, der wohl die Veränderungen von Privatheit und Öffentlichkeit als Zahlen und Grafiken darstellen möchte. Zu hoffen ist, dass die Ausstellung auch in Berlin zu sehen sein wird.

Kunst & Kultur →

Punkte statt Pixel – Der Fassadenmaler

Fassaden werden häufig mit Pixeln überzogen, um Zukunft zu symbolisieren, oder auch um werbewirksam den öffentlichen Raum zu „bespielen“. Nun kann man Fassaden (und auch Fenster) wunderbar mit Punkten bemalen. Der Facade Printer und auch der Print Ball machen es möglich. Im Stile einer Paintball-Pistole kann man mit ihnen großformatige Bilder an die Fassaden der Städte werfen (wie im Video – allerdings an einer Glasscheibe – zu sehen). Wir sind gespannt, wann die ersten in Berlin auftauchen. Oder gibt’s die schon?

Gefunden über Stylewalker , bei dem auch nette Mixe zu finden ist.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Urban Breath

Warszawa is the city in the rush. The rush of young ones who try to get on the train of flourishing capitalism, the rush of the older ones who try hard to stay on boards and the rush of all the others who struggle to survive in the urban hustle. It is the city with the biggest number of gated communities in Europe and the city of degenerated and always shrinking public space. Streets are bustling with enormous traffic, crowd of strangers is running. Even though not a global city, Warsaw might be vertiginous and then you really need to catch a breath. Last year an artist Joanna Rajkowska created a place for those who need to be oxygenized.

At first sight an installation seems just a pond, but at the bottom of the pond extra oxygen is created and the dew that is being produced above the pond keeps the volatile oxygen in place. The place has many cool benches around and has been frequented by people of all ages during the day and night of the summer months.
The Oxyganator demonstrated that a friendly public space is as essential to the city as breathing to man.

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urbanoFILMS →

urbanoFILMS #6: Die Wiederentdeckung des öffentlichen Raumes als politische Sphäre!??

urbanoFILMS#6 findet wie letztes Mal in der Zurmoebelfabrik (ZMF) in Mitte statt. Wir zeigen den Film „Reverend Billy and the church of stop shopping“. Reverend Billy ist der Künstlername von Bill Talen, einem politischen Aktivisten in San Fransisco, der den öffentlichen Raum als Bühne für seine Gesellschafts- und Konsumkritik nutzt. Zusammen mit Studenten und dem Chor der Church of Stop Shopping sind die Ziele seiner Aktionen große Konzerne, welche wichtige Orte besetzen und so die Gesichter vieler Städte schleichend verändern.

In letzter Zeit lässt sich beobachten, dass der öffentliche Raum wieder verstärkt für politische Aktionen, Freizeitaktivitäten, illegale Parties, Frühstücksrunden und subversive Kunst genutzt wird. Als Gäste haben wir daher Monty Cantsin und Karen Eliot von der Hedonistischen Internationalen, einer in ihren Ansätzen und Zielen verwandten Gruppe aus Berlin, sowie den Regisseur des Films Dietmar Post und die Produzentin Lucia Palacios eingeladen. Mit ihnen wollen wir folgende Fragen diskutieren: Ist der öffentliche Raum noch der richtige Ort für öffentliche Meinungsbildung und Proteste? Können heutzutage andere Medien diese Aufgabe effektiver erfüllen? Wie viel Spaß und Spontanität braucht eine Protestbewegung? Welche Chancen für die Stadt liegen auch in eher „spaßorientierten“ Aktionen?

UrbanoFILMS#6 – Reverend Billy and the church of stop shopping
ZMF – Brunnenstr. 10/ HH
Eintritt: frei!

Kunst & Kultur →

take a piss! Toilette mit einem Zuschauer

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(Quellen: s. links)

„Kunst im Öffentlichen Raum“ wird aus der letzten Ecke wieder zunehmend in die erste Reihe gebracht. Die Kugel „Triole Down […]“ aus geschredderten city-marketing- Bären/-Wasserträgern/-Pferden von Andreas Siekmann hofiert im Palais Erbdrostenhof Münster. Unter dem benachbarten Domplatz wurde eine öffentliche Toillette skulptural aufgewertet – „SkulpturProjekte“, deren Sinn sich den Stadtbewohnern und Fachleuten nicht sofort erschließt.

Deutlicher erlebbar sind die Rotterdamer Skulpturen „City in Bloom“ (West8) auf dem zentralen Schouwburg-Platz, deren Blumen nach dem Abbau unter’s Volk verteilt wurden (partizipativer geht`s nicht), sowie die einseitig verspiegelte öffentliche Toilette „Don’t miss a sec“ auf einer zentralen Einkaufsstraße.

Weitere Beispiele erlebbarer Kunst im öffentlichen Raum gerne im Kommentar…

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