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Schlagwort »öffentlicher Raum«
urbanoFILMS →

urbanoFILMS #6: Die Wiederentdeckung des öffentlichen Raumes als politische Sphäre!??

urbanoFILMS#6 findet wie letztes Mal in der Zurmoebelfabrik (ZMF) in Mitte statt. Wir zeigen den Film „Reverend Billy and the church of stop shopping“. Reverend Billy ist der Künstlername von Bill Talen, einem politischen Aktivisten in San Fransisco, der den öffentlichen Raum als Bühne für seine Gesellschafts- und Konsumkritik nutzt. Zusammen mit Studenten und dem Chor der Church of Stop Shopping sind die Ziele seiner Aktionen große Konzerne, welche wichtige Orte besetzen und so die Gesichter vieler Städte schleichend verändern.

In letzter Zeit lässt sich beobachten, dass der öffentliche Raum wieder verstärkt für politische Aktionen, Freizeitaktivitäten, illegale Parties, Frühstücksrunden und subversive Kunst genutzt wird. Als Gäste haben wir daher Monty Cantsin und Karen Eliot von der Hedonistischen Internationalen, einer in ihren Ansätzen und Zielen verwandten Gruppe aus Berlin, sowie den Regisseur des Films Dietmar Post und die Produzentin Lucia Palacios eingeladen. Mit ihnen wollen wir folgende Fragen diskutieren: Ist der öffentliche Raum noch der richtige Ort für öffentliche Meinungsbildung und Proteste? Können heutzutage andere Medien diese Aufgabe effektiver erfüllen? Wie viel Spaß und Spontanität braucht eine Protestbewegung? Welche Chancen für die Stadt liegen auch in eher „spaßorientierten“ Aktionen?

UrbanoFILMS#6 – Reverend Billy and the church of stop shopping
ZMF – Brunnenstr. 10/ HH
Eintritt: frei!

Kunst & Kultur →

take a piss! Toilette mit einem Zuschauer

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(Quellen: s. links)

„Kunst im Öffentlichen Raum“ wird aus der letzten Ecke wieder zunehmend in die erste Reihe gebracht. Die Kugel „Triole Down […]“ aus geschredderten city-marketing- Bären/-Wasserträgern/-Pferden von Andreas Siekmann hofiert im Palais Erbdrostenhof Münster. Unter dem benachbarten Domplatz wurde eine öffentliche Toillette skulptural aufgewertet – „SkulpturProjekte“, deren Sinn sich den Stadtbewohnern und Fachleuten nicht sofort erschließt.

Deutlicher erlebbar sind die Rotterdamer Skulpturen „City in Bloom“ (West8) auf dem zentralen Schouwburg-Platz, deren Blumen nach dem Abbau unter’s Volk verteilt wurden (partizipativer geht`s nicht), sowie die einseitig verspiegelte öffentliche Toilette „Don’t miss a sec“ auf einer zentralen Einkaufsstraße.

Weitere Beispiele erlebbarer Kunst im öffentlichen Raum gerne im Kommentar…

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Sechs, sitzen!

Wie schon in dem Artikel über Skateboarden und Stadt erwähnt, ist der öffentliche Raum voll mit kleinen, fein entworfenen Objekten, welche uns zu verschiedenen Aktionen verleiten oder von diesen abhalten sollen. Auf Usemenow.com findet sich ein kleines Fotoarchiv mit den verschiedenen Möglichkeiten, Menschen vom Hinsetzen abzuhalten. Mein Lieblingsbild diesbezüglich handelt allerdings vom gelegentlichen Scheitern dieses Kontrollwahns und findet sich bei fulminate//Architecture of Control:

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