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Schlagwort »öffentlicher Raum«
Kunst & Kultur →

Roadsworth – Die Fahrbahnmarkierung als Leinwand

© Roadsworth, http://roadsworth.com

© Roadsworth, http://roadsworth.com

Seit 2001 ergänzt der kanadische Künstler ROADSWORTH Fahrbahnmarkierungen, Schatten von Stadtmöbeln oder andere urbane Gegenstände im öffentlichen Raum mit seinen Stencils oder Bemalung und lässt so profane Dinge wie einen Zebrastreifen zu einem spielerischen Kunstwerk werden. Anfangs ging es ROADSWORTH in seinen Werken darum, die Auto-fixierte Planung des öffentlichen Raumes anzuprangern. Seit seiner Verhaftung und Anklage über 53 Fällen von Sachbeschädigung und Vandalismus im Jahre 2004, hat ROADSWORTH eine Vielzahl an Aufträgen erhalten.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

B_Tour Festival 2014: Open Call

Wie auch schon im letzten Jahr, wird dieses Jahr von 08. – 10. August wieder das B_Tour Festival in Berlin stattfinden, bei dem durch geführte Touren neue Zugänge zur Stadt ermöglicht werden sollen. Dabei stehen vor allem diejenigen Methoden im Zentrum, die bisher Unentdecktes hervorbringen und gewohnte Strukturen in Frage stellen. Das Gehen soll dabei als gesellschaftspolitischer Akt verstanden werden.

Für die Programmgestaltung läuft aktuell ein Open Call, auf den wir gerne hinweisen. Potenzielle Interessierte können noch bis zum 15.03. einen Vorschlag für eine Tour einreichen, der sich an den Guidelines und dem Konzept orientieren soll. Viel Erfolg allen Einreichern und gutes Gelingen für das Festival. Wir werden weiter berichten!

Urbane Mobilität →

Groningen – The World’s Cycling City

Vor gut zwei Jahren haben wir euch an dieser Stelle bereits die Grünphase für alle in Groningen vorgestellt. Jetzt haben die Leute von Streetfilms das niederländische Groningen etwas ausführlicher portraitiert als The World’s Cycling City. Bereits Anfang der 1970er wurde hier die Mobilitätspolitik der Stadt drastisch geändert und auf das Fahrrad gesetzt.

Die besagte Grünphase ist dabei nur eine von zahlreichen Maßnahmen, die ergriffen wurden. Es zeigt sich – und das wird in dem Film auch explizit gesagt – dass ein paar Radstreifen hier und eine paar Fahrradständer dort nicht zu einem Umdenken führen, sondern ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig ist.

Sei es die radfreundliche Verkehrsführung in der Groninger City oder die Fahrradparkhäuser (Mehrzahl!) an der Hoofdstation (Hauptbahnhof) mit insgesamt über 10.000 Stellplätzen, es ist einfach beeindruckend, was hier alles möglich ist. Selbst der dortige IKEA-Markt hat mietbare Lastenfahrräder, die den Filmemachern zufolge vor allem von den 50.000 Studierenden genutzt werden.

Nicht alles, was gezeigt wird, ist extrem neu und innovativ, aber die Bandbreite und konsequente Durchführung beeindruckt ungemein und kann gerne in der ein oder anderen Stadt als Vorlage dienen. Schön wäre es!

Kunst & Kultur →

Reminder: mikromakrowelt Spaziergangswettbewerb 2013 endet in fünf Tagen

MMW Logo

(english version below) Beeilung, Beeilung! Der Spaziergangswettbewerb 2013 endet in fünf Tagen (31.10.2013), weswegen wir euch nochmal an die Teilnahme erinnern wollen.

Alle Infos zur Einreichung und zur Jurierung findet ihr hier. Für Rückfragen stehen wir unter der Mailadresse  wettbewerb(bei)mikromakrowelt(punkt)de gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und Weiterleitungen über eure Verteiler
Karsten Michael Drohsel, Eva Maria Epple, Werner Pregler, Andrea Respondek und Aline Löw

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(english) Hurry, hurry! The mikromakrowelt walking competition will end in five days (31.10.2013), so we want to remind you, if you are interested to send us a walk.

Here you will find the whole informations on the competition. if you have questions, please ask: wettbewerb(aet)mikromakrowelt(dot)de

please post this reminder on your own plattforms

looking forward to your texts, pictures, soundfiles…
karsten michael drohsel, eva maria epple, werner pregler, andrea respondek and aline löw

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Webseite: http://www.mikromakrowelt.de

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Filmvorschau – The Human Scale

Eine Vielzahl der modernen Städte hat die Dimension für das Menschliche verloren. Der Dokumentarfilm „The Human Scale“ von Andreas M. Dalsgaard porträtiert diese Entwicklung und setzt ihr die Arbeit des dänischen Architekten Jan Gehl entgegen, der in seinem Schaffen für eine Rückbesinnung auf die menschlichen Bedürfnisse im Städtebau plädiert: Intimität, Gemeinwohl, Inklusion und soziale Interaktion. Das Metropolitan Laboratory zeigt den Film vorab, bevor er ab ab 31. Okober in den deutschen Kinos anläuft. Der Eintritt ist frei.

By 2050 80% of the world’s population will live in urban areas. Life in a mega city is both enchanting and problematic. Today we face peak oil, climate change, loneliness and severe health issues due to our way of life. But why? The Danish architect and professor Jan Gehl has studied human behavior in cities through 40 years. He has documented how modern cities repel human interaction, and argues that we can build cities in a way, which takes human needs for inclusion and intimacy into account. The Human Scale meets thinkers, architects and urban planners across the globe. It questions our assumptions about modernity, exploring what happens when we put people into the center of our planning.

 

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Alle Infos zur Filmvorführung findet ihr hier. Einen Trailer zum Film gibt es hier.

Programm
Welcome: Hans-Jürgen Commerell, Director ANCB, The Metropolitan Laboratory
Screening: The Human Scale by Andreas M. Dalsgaard
Language: English with German subtitles
Length: 83 min

Zeit und Ort
Mittwoch, 23. Oktober 2013, 19 Uhr
ANCB, The Metropolitan Laboratory, Christinenstr. 18-19 (Pfefferberg), 10119 Berlin

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