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Schlagwort »öffentlicher Raum«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

19. Juli: Urbanophil Filmabend zum Thema „Gehen in der Stadt“

Im Rahmen des am Wochenende stattfindenden Spaziergangswochenendes werden wir in Kooperation mit dem jungen Berliner Spaziergangslabel mikromakrowelt am Freitag den 19. Juli einen Filmabend zum Thema „Gehen in der Stadt veranstalten. Im M.I.N.T. grünen Klassenzimmer auf dem Tempelhofer Feld zeigen wir ab 20:30 Uhr die im Rahmen der Kölner Architektur Biennale „Plan 08“ entstandene Dokumentation En passant von Sybille Petrausch, welche die jeweiligen Positionen und Projekte von vier Protagonisten einer neuen Schule der Stadtwahrnehmung vorstellt.

In dieser Dokumentation werden u.a. Bertram Weisshaar, Markus Ambach, Christian von Wissel und Boris Sieverts vorgestellt und ihre Arbeit anhand von jeweils einem konkreten, in Köln stattgefundenen Projekt erläutert. Im Anschluss gibt es Möglichkeit zum Austausch oder zum Beobachten des Sonnenuntergangs in einmaliger innerstädtischer Kulisse. Bitte achtet darauf, dass es vor Ort keinen Getränkeverkauf gibt.

Wer am Nachmittag schon Zeit und Lust hat, ist herzlich eingeladen mit Sebastian Strombach einen Spaziergang „Auf der Schwelle von Benjamin“ durch den Kiez um York-, Potsdamer- und Kurfürstenstraße zu unternehmen. Treffpunkt ist am Eingang „Yorkstraße“ zum Park am Gleisdreieck, Nahe S2, M19 und U7. Das gesamte Programm des Spaziergangswochenendes findet ihr hier, weitere Infos hier.

Die Aufführungsrechte für die Videodokumentation En Passant von Sybille Petrausch wurden uns freundlicherweise von Kay von Keitz und Sabine Voggenreiter zur Verfügung gestellt. Der Film ist Teil der Dokumentation der Kölner Architekturbiennale Plan 08 und liegt dem Band „En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung“, erschienen im Jovis Verlag Berlin, als DVD bei. Siehe auch die Rezension des Buches auf diesem Blog.

Medienpartner:
Bauwelt und Urbanophil

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Rezension »En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung« herausgegeben von Kay von Keitz und Sabine Voggenreiter

Neue Herangehensweisen an die Wahrnehmung von urbanen Räumen haben momentan Konjunktur. Begründet liegt dies in einem gesteigerten Interesse an urbanen Prozessen und den individuellen Lebensumwelten, die über unterschiedliche Formate bewusst gemacht und erlebt werden können.

Das Buch »En passant – Reisen durch urbane Räume: Perspektiven einer anderen Art der Stadtwahrnehmung«, das aus der Stadterfahrungsreihe der Kölner Architektur-biennale »Plan« im Jahr 2008 hervorgegangen ist, greift vier unterschiedliche Positionen zur Stadtwahrnehmung auf und präsentiert diese in Form einer erweiterten Dokumentation der zugrundeliegenden Spaziergänge.

Abb. Cover des Buches "En passant", Jovis Verlag Berlin

Abb. Cover des Buches „En passant“, Jovis Verlag Berlin

Die vier Protagonisten, die von den Herausgebern und Andreas Denk, dem Chefredakteur der Zeitschrift »der Architekt«, eingeladen wurden Spaziergänge durch die Kölner Innenstadt zu entwickeln, praktizierten diese im Rahmen der Veranstaltung und reflektieren diese in ihren Texten, die im Buch versammelt sind. Mit Markus Ambach, Bertram Weisshaar, Boris Sieverts und Cristian von Wissel konnten zugleich vier der aktivsten Protagonisten der Stadtwahrnehmungsszene gewonnen werden, die Einblicke in ihre Sicht-, Denk- und Vorgehensweise gaben.

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Rezension »New York« ein Fotoband mit Fotografien von Thomas Hoepker

New York übt schon schon seit Generationen eine besondere Anziehungskraft aus und bietet eine Projektionsfläche für die Sehnsucht nach Freiheit, Geschwindigkeit und einer lebendigen Urbanität. Derzeit erlebt die Stadt eine große Renaissance, was sich in vielen just erschienenen Publikationen widerspiegelt. Auf vielfältige Weise wird versucht einzufangen, was diese Stadt zu einem einzigartigen Sehnsuchtsort macht.

© New York by Thomas Hoepker, View of Times Square and Broadway at rush hour, 1983, published by teNeues, www.teneues.com. Photo © 2013 Thomas Hoepker/Magnum Photos

© New York by Thomas Hoepker, View of Times Square and Broadway at rush hour, 1983, published by teNeues, www.teneues.com. Photo © 2013 Thomas Hoepker/Magnum Photos

Dieses Gefühl ist aber in ständiger Gefahr vereinnahmt zu werden, denn die Bilder, die diese Stadt produziert, sind häufig Sinnbilder, denen eine gewichtige Bedeutung beigemessen wird. Alltägliche Szenen, Zwischenmenschlichkeiten, Ereignisse haben immer eine Metaebene, die vergleichbare Bilder aus anderen Städten nicht hätten. So bewegt sich ein Fotograf in New York immer im Spannungsfeld zwischen Kunst und Sehnsuchtsprojektion, zwischen Zeugnis und Inszenierung, zwischen Alltag und Kitsch.

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Buchvorstellung „Kontrolle öffentlicher Räume“ am 22.05.2013

Eine weitere Buchvorstellung erwartet uns am Mittwoch, 22. Mai 2013 zum Thema „Kontrolle öffentlicher Räume. Unterstützen Unterdrücken Unterhalten Unterwandern“, das von Eliza Bertuzzo, Eszter Gantner, Jörg Niewöhner und Heike Oevermann herausgegeben wurde und im LIT-Verlag erscheint.

Flyer Kontroller öffentlicher Räume

Flyer Kontroller öffentlicher Räume

Begleitet wird die Vorstellung des Buchs durch eine Tape-Art Performace, ein Screening, kuratiert von Viktor Neumann, und beschwingtem Elektroswing. Nicht fehlen darf natürlich eine Gesprächsrunde der Herausgeber_Innen mit einigen Autor_Innen, in der die Ausübung von Kontrolle über den gestalteten Raum – ob in Form von Werbung oder städtebaulichen Maßnahmen – thematisiert wird, die alternative Nutzungen negiert und erschwert. Eine Buchrezension folgt dann in kurzer Zeit auf diesem Kanal.

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Moderne Geisterstädte

Auf die schnelle noch ein besonderer Tipp für heute Abend: Mit dem Vortrag „Moderne Geisterstädte“ beschließt Brigitte Schulz, Redakteurin der Bauwelt, die Veranstaltungsreihe „Wem gehört die Stadt?“ (wir berichteten über die Reihe und über den Vortrag).

Architekturwoche_2013

In ihrem Vortrag spricht Brigitte Schulz zu weltweiten Geisterstädten unter der Fragestellung der Veranstaltungsreihe. Besonderes Augenmerk wird sie darauf richten, wie sich die Frage nach den „Besitzern“ einer Stadt verhält, wenn eine Stadt stirbt. Sie richtet den Fokus auf die Eigenlogik von Städten, auf Machtverhältnisse, Emotionen und Erinnerungen.

Der Vortrag beginnt 19 Uhr im Orangelab der TU Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Eintritt ist frei. Weitere Infos hier, den Flyer bekommt ihr hier

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