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Schlagwort »öffentlicher Raum«
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Buchrezension: “Prayer in the City” von Patrick A. Desplat und Dorothea Schulz

Abb. transcript-Verlag

In der heutigen Stadtplanung spielen heilige Orte nur eine untergeordnete Rolle und wirken maximal am Rande noch als (gesamt-)gesellschaftliche Räume des Transzendenten. Nichtsdestotrotz bleiben sie für bestimmte Gemeinschaften in ihrer Bedeutung bestehen und werden durch Nutzung und symbolische Zuschreibung zusätzlich in ihrer Funktion gefestigt. Dies gilt in unterschiedlicher Weise sicherlich für viele religiöse und lokale Zusammenhänge weltweit. Wie sich dies im Falle der muslimischen Glaubensgruppen darstellt und inwiefern dadurch neue Zugänge oder sogar neue Orte an sich herausbilden, wird in der Publikation „Prayer in the City – The Making of Muslim Sacred Places and Urban Life“ von Patrick A. Desplat und Dorothea E. Schulz dargestellt.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Social Life of Small Urban Spaces

http://vimeo.com/6821934

In den späten 1970er-Jahren hat William H. Whyte seine Arbeit beim Fortune Magazine unterbrochen, um sich seinem Lieblingsthema anzunehmen: Der Stadt.
Sein erstes Untersuchungsobjekt waren öffentliche Plätze. In New York wurden zu dieser Zeit zunehmend öffentliche Plätze durch private Investoren gebaut, um der Bevölkerung eine Kompensation für die immer weiter zunehmende Verdichtung zu geben. Whyte untersucht in diesem Video, welche Plätze funktionieren und welche nicht. Daraus entstand das Buch „The Social Life of Small Urban Spaces“ und der gleichnamige, ca. einstündige Film.

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2nd hand Spaces | Konferenz und Buch

    

Die Zwischenzeitzentrale hat ein relevantes und ästhetisch gelungenes Buch herausgegeben, bei dem es um Räume geht, die auf der Basis von Zwischennutzungen entstehen.

Second hand spaces schöpfen an vakanten Orten aus der Atmosphäre, den Spuren, den Überbleibseln und der Geschichte der vorherigen Nutzung. Ihre Akteure entwickeln aus dem Ort heraus eine eigene Ästhetik, die durch Einfachheit und Improvisationen gekennzeichnet ist. Neue Ideen werden ausprobiert und Überraschungsmomente in der Stadt geschaffen.

Die 4 Zwischenzeitler haben vielfache Erfahrungen mit Zwischnutzungen, wie etwa der tollen TentstationauFauF oder dem Sproutbau gemacht. Von diesen berichten sie in dem Buch, und haben wie viele weitere wichtige Akteure eingeladen um sich diesem Phänomen zu nähern.

Um die wichtige Diskussion fortzusetzen und die partizipativen und involvierenden Möglichkeiten dieser 2nd hand spaces zu untersuchen, gibt es gleich noch einen zweitägigen Kongress dazu. „2nd hand spaces – die Nutzung vakanter Orte als partizipative Praktik“ findet am 28. und 29. Juni in Bremen statt. Hingehen!

Wer es nicht schaffen sollte, für den verlosen wir die spannende und aufschlussreiche Lektüre! Wer das Buch gewinnen möchte, schickt bitte eine Mail mit dem Stichwort „2nd hand spaces“ an: s.hoeffken(at)urbanophil.net. Wie immer wird der/die GewinnerIn in den Kommentaren bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Viel Erfolg!

 

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Buchrezension: “Leben zwischen Häusern – Konzepte für den öffentlichen Raum”, von Jan Gehl

Abb.: Jovis Verlag

Genaugenommen ist das Buch “Leben zwischen Häusern“ ein Manifest. Ein Manifest gegen die unbedachte Modernisierung der Städte, die Ideologien folgt, jedoch bei all den neuen Erkenntnissen über zeitgemäßes Wohnen die Bewohner vergisst. Architektur und Planung, das wird bei Jan Gehl deutlich, haben nicht nur einen Auftrag, sondern auch Verantwortung. Und genau um diese geht es ihm.

Der dänische Architekt und Planer beschäftigt sich in seiner Arbeit besonders mit den grundlegenden Bedürfnissen der Menschen an die Planung von Stadträumen. Dabei legt er den Fokus auf den Fuß- und Radverkehr, der eine zentrale Rolle in der Gestaltung kommunikativer Räume einnimmt. Er fordert lebendige Straßen in aufgelockerten Wohngebieten, die Kommunikation ermöglichen, Situationen schaffen und zur Teilhabe einladen. Dies gilt sowohl für Kinder, als auch Erwachsene.

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Citizen Art Days Spot – Anmeldungen freigeschaltet

Nach dem großen Erfolg der Citizen Art Days im März findet nächsten Mittwoch im Rahmen des 12. Bundeskongress Politische Bildung auf dem Alexanderplatz ein Citizen Art Days Spot zu kooperativen Kunststrategien und Beteiligungspotentiale im öffentlichen Raum statt.

„Der öffentliche Raum ist der Raum für soziale Kommunikation, es ist der Raum, in dem wir Citizens uns begegnen können. Der zu erlebenden Renaissance des Öffentlichen in Berlin stehen ebenso viele Problemfelder gegenüber: die Privatisierung des Stadtraums, Segregation und das Auseinanderdriften von Milieus in Teilöffentlichkeiten. Der Überzeugung folgend, dass künstlerische Zugänge einen geeigneten Ansatz bilden, negativen Entwicklungen im öffentlichen Raum kreativ entgegenzutreten, stehen bei den angebotenen Workshops der Citizen Art Days auf dem Alexanderplatz drei Schwerpunkte im Vordergrund: Nachhaltigkeit, Ökonomie und Miteinander.“

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