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Schlagwort »Olympia«
Städtebau & Architektur →

Als Städtebau olympisch war

Eine Silbermedaille in Architektur: Alfréd Hajós; Dezsö Lauber (1936): Plan for a stadium.

Eine Silbermedaille in Architektur: Alfréd Hajós; Dezsö Lauber (1936): Plan for a stadium.

Die olympischen Spiele sind in vollem Gange, es wurde schon viel über den Sport selbst, über weiße Elefanten und die soziale Lage in Brasilien geschrieben. Nur ein Aspekt – ein ziemlich urbanophiler Aspekt! – blieb bislang unbeachtet: 36 Jahre lang war Architektur eine olympische Disziplin, die olympische Kategorie Städtebau gab es 20 Jahre lang.

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Städtebau & Architektur →

Olympia in Ruinen

olympic village berlin

Olympisches Schwimmstadion, Berlin

Auch wenn vorab oft kritisch über die Olympischen Spiele berichtet wird, sind die Spiele erst einmal eröffnet, stehen die Probleme weit im Hintergrund, die sich Städte mit dem Ausrichten der Olympischen Sommer- wie Winterspiele einhandeln. Neben dem fragwürdigen finanziellen Nutzen für die Ausrichter (z.B. Montreal 1976), der Einschränkung von Bürgerrechten und dem härteren Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Street Art (z.B. London) taucht ein Problem immer und immer wieder auf: white elephants – weiße Elefanten – Geschenke, die zur Belastung werden (mit dem Unterschied, dass die Städte sie auch noch selbst bezahlt haben). Die unklare Nachnutzung der Spielstätten spielte auch bei der Hamburger Ablehnung einer Olympia-Bewerbung eine Rolle, selbst viele Wissenschaftler warnten vor einer Bewerbung.

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Video, Film & Fotografie →

Ein andere Sicht auf Olympia

Ganz aktuell haben sich die Bürger von Hamburg gegen die Olympischen Spiele in ihrer Stadt entschieden – und das mit guten Argumenten, wenn man z.B. Martin Müller, der diese in einem lesenswerten Beitrag darlegte, folgt. Eine spannenden Film zu dieser Diskussion am Beispiel London hat die Filmemacherin Marlene Wynants gedreht. Sie reiste

nach London und sprach dort u.a. mit einem Anwohner, der von Zwangsräumungen betroffen war, dem Vorsitzenden der Taxi-Gewerkschaft, dem Vorstand eines Freizeitfußballvereins und einem Professor für Politik- und Staatswissenschaften über steigende Mieten, zerstörte Ökosysteme, zu Parkplätzen asphaltierte Fußballfelder, massive Kostenexplosionen und viele Lügen, die rund um Olympia in London erzählt wurden/werden. (Quelle: NOlympia Hamburg)

Es bleibt spannend, ob und wie in Zukunft Großprojekte stattfinden werden. Hamburg hat sich hinsichtlich Olympia entschieden.

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stimmung für Olympia!

olympia

 

Wo können die Olympischen Spiele neu erfunden werden? In Berlin!

Das Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele 2024 hat begonnen. Der Berliner Senat geht die ersten Schritte Richtung Bewerbung und wird bis zum 31.08. den Fragebogen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Interessenbekundung beantworten – auch Hamburg zeigt Interesse. Der DOSB wird dann im Dezember 2014 entscheiden ob und welche deutsche Stadt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele bemühen darf.

Längst füllen die Debatten und Diskussionen das journalistische Sommerloch der Hauptstadt. Ist der regierende Bürgermeister die ideale Frontfigur und steht er für das Gelingen eines solchen Großprojektes? Ist der reifende Flughafen BER bis zu den Spielen fertiggestellt und ausreichend dimensioniert? Kann mit den Olympischen Spielen der Flughafen Tegel für eine sinnvolle Nachnutzung entwickelt werden? Gibt es mit der Olympia Bewerbung gar neue Bebauungspläne für das Tempelhofer Feld?…

Der Senat hat auf seiner Internetpräsens (zugegeben recht versteckt) eine Stimmungsabfrage gestartet – in Amtssprache: „Befragung zur Grundausrichtung einer möglichen Bewerbung Berlins für Olympische und Paralympische Spiele“.

Dazu die zusammenfassende Pressemeinung: „Prädikat wertlos“ – was hier abgefragt ist kein Ja oder Nein zu Olympischen Spiele in Berlin,

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