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Schlagwort »Open Data«
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Street Dudes

streetdudes

Ein kleines, aber feines Projekt, welches die offene Daten der Stadt Ulm nutzt, ist StreetDudes. Entstanden bei dem Hacking-Event CodeWeek2014 hat es zum Ziel, zu zeigen, „wie viele Plätze und Straßen eigentlich schon nach Männern benannt sind, und wie viele nach Frauen“.

Quelle war das Straßenverzeichnis der Stadt Ulm, das momentan händisch männlichen und weiblichen Namensgeber_innen zugeordnet wurde. Die Namen und Hintergrundinformationen über die weiblichen Namensgeberinnen wurden uns über ein Buch als Abschlussbericht des Arbeitskreis Frauengeschichte des ZAWiW an der Uni Ulm zur Verfügung gestellt (Danke! :D). Die Straßenzüge wurden daraufhin mit QGIS aus der Openstreetmap extrahiert (StreetDudes)

 

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Offene Daten – verschlossene Wege

Screenshot von netaction.github.io/disabled-railway/

Berlin und seine Bahnhöfe – wenn man ohne Rollstuhl unterwegs ist

Ein schönes Projekt im Rahmen der neu gestarteten Initiative Code for Germany hat Thomas Schmidt auf Basis von OpenStreetMap realisiert. Das Projekt Disabled Railway zeigt im direkten Vergleich die Erreichbarkeit von Bahnhöfen mit und ohne Rollstuhl. Interessant dabei auch, wie schlecht Paris abschneidet:

In Berlin sind nur kleinere U-Bahn-Linien betroffen. Ganz anders sieht die Situation in Paris aus: Es können nur noch ein paar Seilbahnen oder der Fernverkehr genutzt werden. (Netaction)

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Tagungsbericht 3 | Von Open-Data, Schwarmfinanzierung und Stammtischrevolution

Nachmittags ging es dann stärker um technische Aspekte und Stadtplanung. Top-Down als übergreifendes Thema traf die Inhalte der Vorträge nicht wirklich, denn es wurden das Projekt Mogdy, aber auch Open-Data-initiativen und daraus resultierende Maßnahmen von Seiten der Community vorgestellt. Auch die Crowdfunding-Plattform Startnext arbeitet vielfach mit der Crowd und damit stark mit bottom-up-Prozessen.

Thomas Pfeiffer präsentiert den Offenen Haushalt München.

Thomas Pfeiffer zeigte wie anhand des Pilotprojektes Mogdy (für Munich Open Government Day), „wie eine Öffnung der Verwaltung Nutzen für Bürgerinnen und Bürger schaffen kann“ (Mogdy). Das von der Community und der Verwaltung München durchgeführte Projekt war ein wichtiger Schritt in Richtung einer Open-Data-Kultur. Für die Veranstaltung kamen Bürger, Community und Politiker zusammen um Ideen zu entwicklen, zu deren Realisierung ein Programmierwettbewerb ausgelobt wurde. Aus der Diskussion und Abstimmung entwickelten sich unterschiedliche Ideen, wie etwa die Forderung „Geodaten freigeben“ oder die Entwicklung einer Münchner Fixmystreet Plattform sowie anderer mobiler Anliegenmangements. Aus diesen Entwicklungen entstand auch das Projekt Offener Haushalt München, der die Webtechnologie nutzt, um „die komplexen Daten des Haushalts zu erschließen und graphisch aufbereitet für breitere Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen“. Als beispielhafte Umsetzung wird damit Transparenz geschaffen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie von städtischer Seite bereitgestellte Daten, durch die Community für eine bessere Information der Bürger genutzt werden können. Open-Data und deren konfliktfreie Nutzung stehen aber erst am Beginn, wie Lizenzierungsfragen etwa bei dem Projekt Open-RIS (RIS= Ratsinformationssystem) verdeutlicht. Dabei stellt sich auch die Frage, wie die der entstehende Rücklauf in den Verwaltungsablauf integriert werden kann und am Ende belastbare Ergebnisse stehen. Es wurde aber klar, dass das Potential von Open-Data erst in Ansätzen für die Verwaltungsmodernisierung genutzt wird.

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Open Data in Berlin

Berlin hat ja schon im September 2011 seine Seite „Berlin Open Data“ online gestellt. Hier finden sich Radwege, Standorte von Altglascontainern, Einwohnerstatistiken und Verwaltungsgrenzen. Damit ist Berlin einen wichtigen ersten Schritt für einen offeneren Umgang mit Daten gegangen.

Nun gibt es hierzu eine Studie, die vom Fraunhofer Fokus im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung veröffentlicht wurde und die zukünftige Berliner Open Data Strategie erläutert.

Die Studie bedeutet einen wichtigen Schritt und kann als Blaupause für andere Städte und Bundesländer sowie den Bund dienen. Ausführlich wird sich in dem Werk dem Open Data und Open Government-Prinzip, rechtlichen Fragen und technologischen Aspekten gewidmet. (Quelle: netzpolitik)

Eine äußerst positive Entwicklung, die sich in Berlin in Bezug auf Open Data abzeichnet.

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