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Schlagwort »ÖPNV«
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Whoever you are: Emotionales Marketing für öffentlichen Verkehr

Ein schönes Video das deutlich macht: Gutes Marketing für Mobilitätsthemen können auch norwegische Bus-Unternehmen. Nettbuss setzt hier mit perfektem Marketing voll auf Emotionen und Geschichten. Eine Methode, die insbesondere Autohersteller zur Perfektion getrieben haben.

Wie auch der Blog Muenchenierung feststellt, ist eines der zentralen Themen des Videos die soziale Interaktion. Das wird sogar so weit getrieben, dass es in dem Video nicht nur um öffentlichen Verkehr geht, sondern auch um ziemlich privaten. Was zur Folge hat, dass dieses Video eine kleine Premiere darstellt: Die erste Sex-Szene und nackte Brüste auf urbanophil, wer hätte das für möglich gehalten?

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Nebenan: Polski-Berlin

(c) www.polskiberlin.eu (Klick öffnet die Karte als PDF)

Studierende der Uni Potsdam haben die Netzspinne der BVG ins Polnische übersetzt. Alle Stationsnamen wurden wörtlich übersetzt.

“Warschau, Mailand, Lissabon – schon immer wurden Ortsnamen übersetzt”, erklärt Georg Jähnig, Hauptautor den Übersetzungen. “Und so sind nun ‘Plac Aleksandra’, ‘Ogród Zoologiczny’ und ‘Slubice’ entstanden. Uns ging es vor allem darum, dass die Übersetzungen ‘passen’ und in die Alltagssprache der Berliner Polen eingehen. Für viele Polen ist Berlin schon lange eine geografische Heimat, nun soll sie auch eine sprachliche werden können.”

Und so hier mal ein paar Stationsnnamen zum Mitraten:

  • Brama Chociebuska
  • Jorska
  • Szczygiel Ratusz
  • Dworzec Wschodni
  • Plac Kurta Szewca

Übrigens vormerken: Im Rahmen des Jubiläumsjahres 20. Jahre Deutsch-Polnischer Nachbarschaftsvertrag gibt es einige spannende Veranstaltungen zum Thema Stadtplanung, Denkmalpflege und Architektur! Z. B. „Die Werke großer Meister deutscher modernistischer Architektur in Polen“ oder „Städte im Bau: Berlin – Warschau“.

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Wo ist meine S-Bahn?

Ja, diese Frage musste man sich in den vergangenen 2 Jahren in Berlin ziemlich häufig stellen. Doch Antworten gab es leider in der Regel keine. Und ob die Bahn pünktlich ist schon gar nicht. Zwar gibt es ein Handy-Ticket und eine Online-Fahrplanauskunft, bei Echtzeitdaten gehen aber bei vielen deutschen Nahverkehrsunternehmen immer noch die Scheuklappen hoch. In den USA ist ein Echtzeit-Tracking von ÖPNV-Fahrten schon längst per General Transit Feed Specification Standard.
Doch jetzt gibt es auch in Deutschland endlich einen Pionier, der diese absurde Geheimniskrämerei beendet. Bei der S-Bahn München kann man ab sofort alle Fahrten in Echtzeit auf einer Google Maps-Karte ansehen, inklusive der Angabe, ob und wenn ja, wie viel die Bahn verspätet ist.
Hoffentlich nehmen sich die anderen Unternehmen ein Vorbild daran!

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MAPNIFICENT – ÖPNV-Livetracking und Geolokalisierung

Stefan Wehrmeyer, Student der Uni Potsdam hat ein sehr interessantes Web-Tool zur Geolokalisierung von ÖPNV-Angeboten in Großstädten programmiert. MAPIFICENT kann auf Basis von Echtzeitdaten von ÖPNV-Betreibern anzeigen, wie weit man von einem Standort in einer definierten Zeit kommt. So kann man sehr eindrucksvoll sehen, wie gut eine Stadt mit dem ÖPNV erschlossen ist. Im Falle von Berlin kann man innerhalb der Innenstadt jeden Ort in maximal 30 Minuten erreichen, in die Großwohnsiedlungen am Stadtrand können es aber dann auch mal leicht 50 Minuten werden.
Leider ist die Berliner Karte nicht mit Echtzeitinformationen hinterlegt, da sich die BVG und VBB weigern, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind die Angaben rein theoretische Werte, die bei verpassten Anschlüssen auch mal schnell deutlich mehr werden können. Ganz anders in anderen Städten, wie New York, wo die Schnittstellen der MTA frei verfügbar sind, so dass hier wirklich brauchbare Aussagen getroffen werden können.
Dass in Berlin die Daten nicht zugänglich sind ist doppelt schade, da Wehrmeyer auch eine sehr schöne anzuschauende Ansicht von den Bewegungen der ÖPNV-Verkehrsmittel erstellt hat. Leider auch hier nicht in Echtzeit.

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Neue Single und Video von R.E.M.: ÜBerlin

Gestern ist R.E.M.’s neues Album „Collapse Into Now“ erschienen, das in Berlin aufgenommen wurde. Auf der Platte findet sich auch der Song „ÜBerlin“, dessen Text in diesem Video entlang einer Netzspinne zum Mitsingen erscheint, die der Spinne von Berlin entlehnt ist.
Über ein ähnliches Video von der Band Creeping Charlies haben wir vor einiger Zeit berichtet.

Dank an Marcel für den Hinweis!

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