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Schlagwort »Ostmoderne«
Städtebau & Architektur →

Offener Brief zum Erhalt des Experimentalbaus „Pylonen-Hängedach“ am Chemnitzer Busbahnhof

Omnibusbahnhof Chemnitz, August 2019 (Foto: Ernesto Uhlmann)

Mit Sorge beobachtet die Initiative Kerberos die Planungen zur substanzgefährdenden Translokation des denkmalgeschützten Busbahnhofs in Chemnitz.

Sie hat daher einen offenen Brief an

Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern
Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator
Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz
Michael Stötzer, Baubürgermeister der Stadt Chemnitz 
Thomas Morgenstern, Leiter Untere Denkmalschutzbehörde Chemnitz
Mathias Frey, Vorsitzender des Aufsichtsrates Regionalverkehr Erzgebirge
Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz

geschrieben. Zahlreiche Expert*innen aus Wissenschaft und Denkmalpflege haben als Erstunterzeichner*innen mitgezeichnet. Im Kern des Briefes steht die Anregung, die Planungen zum Busbahnhof Chemnitz nochmals intensiv zu prüfen.

urbanophil veröffentlicht hier den kompletten Wortlaut des Briefes. Als PDF kann der Brief hier heruntergeladen werden.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin

Der Neptunbrunnen (Reinhold Begas, 1891) vor dem Roten Rathaus und der "Wasserklops" (Weltkugelbrunnen, Joachim Schmettau, 1983) vor dem Europa Center. Fotos: Verena Pfeiffer-Kloss

Der Neptunbrunnen (Reinhold Begas, 1891) vor dem Roten Rathaus und der „Wasserklops“ (Weltkugelbrunnen, Joachim Schmettau, 1983) vor dem Europa Center. Fotos: Verena Pfeiffer-Kloss

Hansaviertel und Karl-Marx-Allee, Axel-Springer-Haus und Leipziger Straße, Haus der Kulturen der Welt und bcc, Zentrum West und Zentrum Ost, Gärten der Welt und BUGA Britz …

In der architektonischen Doppelung Berlins wird die Entwicklung von einer geteilten, über eine gedoppelte, hin zu einer vereinigten Stadt plastisch erfahrbar. Seit der Wiedervereinigung wurde die Dopplung des kulturellen Erbes, das sich in seinen Bauten und architektonischen Manifestationen materialisiert aber zunehmend unsichtbar.

Die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin widmet sich nun diesem Thema. Sie möchte für diese Berliner Besonderheit sensibilisieren, die Sichtbarkeit des Doppelten Berlin erhalten und einen Antrag zur Aufnahme in die Nominierungsliste des UNESCO Weltkulturerbes vorbereiten.

In einer interdisziplinären Architektur-Geschichtswerkstatt und diversen Veranstaltungen soll die Kampagne zur Nominierung während der für September 2012 geplanten Ausstellung Between Walls and Windows. Architektur und Ideologie im Haus der Kulturen der Welt gestartet werden. Die Vorstellung der Initiative beginnt am 1. September mit der Eröffnung der Ausstellung, dem Kongress Weltkulturerbe Doppeltes Berlin und der Einweihung des temporären Initiative-Büros, welches im September 2012 ebenfalls im Haus der Kulturen der Welt eingerichtet sein wird. Über eine Website können sich Interessierte an der Initiative beteiligen und ihre Vorschläge und Anregungen zur Unterschutzstellung des doppelten Berlin einbringen.

Die Initiative Weltkulturerbe Doppeltes Berlin geht zurück auf das Netzwerk Akademie c/o mit den Architekten, Stadtplanern und Kulturtheoretikern Arno Brandlhuber, Tobias Hönig und Christian Posthofen. Die Akademie c/o setzt sich seit mehreren Jahren mit der architektonischen Gegenwart und der baulichen Zukunft Berlins auseinander. Urbanophil wird über Neuigkeiten der Initiative berichten.

Mit dem Thema der Stadtentwicklung im Doppelten Berlin hat sich auch urbanophil bereits beschäftigt. Die Stiftung Berliner Mauer in Kooperation mit dem Institut für Soziologie und dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin und mit der Unterstützung von urbanophil hat sich dem Thema in der Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Städtebauliche Entwicklung im doppelten Berlin“ im Winter 2011/12 gewidmet (urbanophil berichtete).

 

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Hingehen, sehen lernen! – Interview zum Rathausforum

Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage. Foto: Verena Pfeiffer-Kloss

Der Platz ohne Namen, das sog. Rathausforum in Berlins Mitte, ist ein Ort der Debatten und Kontroversen um die zukünftige Gestaltung, Raum unzähliger Planungen und Entwürfe: Archäologisches Fenster? Rekonstruktion der Altstadt? Grünfläche? Stadtplatz? Ein Interview mit der Urbanophilen Verena, die die urbanen und gestalterischen Qualitäten des Platz ohne Namen – so wie er heute ist – beschreibt, ist bereits vor einigen Tagen in der TAZ erschienen: „Feldzug gegen die Moderne“.

Nun gibt es eine umfangreichere Version des Interviews zum „Platz der Abwesenheit“ auf futureberlin.de: „Hingehen, sehen lernen!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Bei schönem Frühlingswetter unbedingt einen Ausflug in die Stadtmitte machen, den Freiraum mitten in der Stadt genießen und sehen, wie lebendig und vielfältig der Platz ist.

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Metropolar Aktionstage: Ostmoderne in Potsdam

Freundschaftsinsel Potsdam, Metropolar

Freundschaftsinsel Potsdam, Metropolar

Potsdam wird nicht unbedingt mit der Architektur der Ostmoderne in Verbindung gebracht – das wird sich hoffentlich nach dem kommenden Wochenende ändern! Unsere Blog-Kollegen von Metropolar aus Potsdam haben ein spannendes Programm zusammengestellt, das ein ganzes Wochenende die Bedeutung der Ostmoderne für Potdam beleuchtet. Stadtspaziergänge, Filme, Diskussionen und Angebote für Kinder ermöglichen neue Perspektiven auf meist wenig beachtete Bauten und Freiräume. Wie wär´s zum Beispiel mit einem Frühstück unter freiem Himmel am Sonntag mit anschließender Filmvorführung?

Metropolar Aktionstage. Absolut empfehlenswert!
Freitag, 15. Juli – Sonntag 17. Juli 2011 im Kunsthaus „sans titre“ in der Französischen Straße 18, Potdam

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