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Schlagwort »Partizipation«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

bring your own visions! bericht vom stattutopie festival in Basel

Visionen, Ideen und Projektansätze für die Stadt der Zukunft sammeln und die Möglichkeiten der Zukunft feiern – das war Ziel des stattutopie festivals in Basel. Im Rahmen der Diplomarbeit von Livia Matthäus am Institut Hyperwerk for Postindustrial Design an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der FHNW wurde in der Alten Markthalle Basel darüber diskutiert, wie wir in Zukunft in unseren Städten zusammenleben können und wollen.

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Die Markthalle Basel bietet frei gestaltbare Räume zum Mieten. – Eigene Fotos

»Weil morgen auch mal heute ist«

Die Markthalle, ein 1929 errichteter Stahlbeton-Kuppelbau – zu seiner Erbauung der drittgrößte Bau seiner Art weltweit – befindet sich am Rande der Basler Innenstadt. Nach dem Verkauf an einen Investor 2009 entstanden hochpreisige Ladenflächen, allerdings scheiterte aufgrund mangelnder Kundschaft das Konzept. Mit dem auf Umnutzungen spezialisierten Büro »in situ« wird die Markthalle neu belebt: Der große Innenraum unter der Kuppel wird von Street Food-Ständen genutzt, die ehemaligen Ladenflächen dienen nun als mietbare Projekträume. Als besonders spannend hat sich die Akustik beim Öffnen einer Dose in der Mitte der wirklich riesigen Kuppel herausgestellt.

In einem dieser Räume fand das stattutopie festival seinen Mittelpunkt: Eine offene Lounge mit Sofas und Sesseln verknüpfte den gastronomischen Bereich mit dem Innenraum des Festivals, eine Fotobox und eine Mitmachwand boten den bis zu 500 Besucherinnen und Besuchern der Markthalle niedrigschwellige interaktive Möglichkeiten, die auch rege genutzt wurden.

URBANOPHIL →

urbanophil auf der re:publica 2015

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Stolz dürfen wir an dieser Stelle verkünden, dass bei der mittlerweile 9. re:publica auch urbanophil mit zwei Sessions vertreten ist. Wie es sich für einen Blog zu Themen rund um die Stadt gehört, sind wir mit unseren Beiträgen Teil der Subkonferenz zum Wissenschaftsjahr Zukunftsstadt des BMBF. Hier nun einige zusätzliche Infos zu unseren Sessions:

Digitale Stadt →

Karten für re:publica zu gewinnen

Urbanophil_re-publicaWieder steht die bekannte und wichtige Konferenz re:publica vor der Tür. Vom 05.-07. Mai wird es spannende Vorträge und Workshops geben. Das ohnehin schon reichhaltige Programm wird für alle Urbanophilen und Stadtinteressierten durch die Sub-Konferenz  „Zukunftsstadt„, die im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 zu eben diesem Thema läuft, erweitert. Datenschutz in der Smart City, Beleuchtungskonzepte, Ernährungssystemplanung oder die Digitalisierung der Favelas – vielerlei stadtplanerische Vorträge und Themen erwarten euch.

Urbanophil ist auch dabei – und zwar mit dem Workshop zum Thema der „User-generated-City„, in dem wir die Potentiale der Digitalisierung für bottom-up Initiativen und neue Formen der Beteiligung beleuchten wollen. Für Input und als Dikussionspartner haben wir Sarah Osswald (Leerstandsmelder), Yannick Haan (Hack your City) und Stephan Landau (Stadtmacher) eingeladen.

Wir haben 2 Freikarten bekommen, die wir unter unseren Lesern verlosen. Um zu gewinnen. solltet ihr uns eine Frage zum Thema „User-Generated-City“, die ihr gerne vom Podium beantwortet wissen wollt, zuschicken. Das Ganze bitte mit dem Betreff „Karten re:publica“ per Mail an s.hoeffken (at) urbanophil.net senden. Die Gewinner werden von uns ausgelost und am Dienstag nächste Woche benachrichtigt.

 

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Riskieren Sie das Scheitern!

Franziska Mucha ist seit Oktober 2013 als wissenschaftliche Volontärin im historischen museum frankfurt tätig. Im Bereich „Frankfurt Jetzt!“ arbeitet ein kleines Team an einer neuen Dauerausstellung, die das gegenwärtige Frankfurt zum Thema hat. Mit partizipativer Museumsarbeit und künstlerischer Stadtforschung wird implizites Wissen über Frankfurt, seine Menschen und Geschichten gesammelt. Dabei bewegt sich das Projekt zwischen den Disziplinen und freut sich über den Austausch mit anderen Urbanophilen. Ab 2017 können die Fundstücke, Meinungen und Ideen im neuen Museumsgebäude besucht werden.

 

Was eine Stadt ist, wird durch die Alltagspraktiken der Städter*innen dynamisch inszeniert. Kollektiv wird ein Netz an Bedeutungen gestrickt, das sinn- und identitätsstiftend ist und damit die gefühlte Stadt manifestiert und repräsentiert. Dieses Wissensnetz ist die Grundlage des städtischen Selbstverständnisses und damit ein verheißungsvoller How-To-Wissensschatz für Museen. Besonders Stadtmuseen haben mit diesem flüchtigen Untersuchungsgegenstand zu kämpfen und entwickeln unterschiedliche Strategien im Umgang mit den performativen Akten der Sinngenerierung. Dabei stehen sie einer Vielzahl neuer urbaner Artikulationsformen und Akteur*innen gegenüber, die zunehmend als wichtige „Quellen“ erkannt werden.

Partizipation ist in dieser Konstellation ein Schlüsselbegriff in doppelter Hinsicht, da das Phänomen der städtischen Selbstorganisation nach kreativer Teilhabe strebt und Museen zunehmend an diesem Punkt ansetzen.

urbanoREVIEW →

Rezension „Wir sind die Stadt! Urbanes Leben in der Digitalmoderne“

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Quelle: Suhrkamp Verlag

Mittlerweile beginnt nahezu jeder Text über Stadtentwicklung – sei er akademisch oder populärwissenschaftlich – mit der Feststellung, dass seit einigen Jahren mehr Menschen in den Städten leben als auf dem Land. Das ist in „Wir sind die Stadt!“ glücklicherweise nicht so: Die Feststellung folgt erst auf der dritten Textseite.

Trotz dieser anfänglichen Ernüchterung hat der Journalist und Kunst-, Stadt- und Architekturkritiker Hanno Rauterberg ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Sprachlich äußerst gewandt greift er nahezu alle zeitgenössischen Phänomene urbaner Kultur auf und setzt sie fast schon spielerisch wie ein Tausend-Teile-Puzzle zusammen. Die Liste der Themen ist lang: Occupy und Urban Gardening, Parkour und Flashmobs, Facebook-Partys und Geocaching, Adbusting und Restaurant Day – und vieles, vieles mehr. Dabei ist es keine bloße Aufzählung, sondern eine schnell lesbare Abhandlung, die wie eine Führung durch unsere Städte erscheint.

  • Terminkalender

    Okt
    1
    Do
    16:00 Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Bürgersprechstunde zu Fragen run... @ IGA-Markthalle
    Okt 1 @ 16:00 – 18:00
    An jedem ersten Donnerstag im Monat beantwortet das IGA-Team Fragen rund um die Internationale Gartenausstellung im persönlichen Gespräch. Im Gegensatz zu den vielfältigen Informationsveranstaltungen werden bei dieser Veranstaltung keine Themen aktiv vorgestellt. Vielmehr steht die[...]

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