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Schlagwort »Partizipation«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Stadtentwicklung im doppelten Berlin: Widerstand gegen Verfall und Abriss

Seit September läuft die Veranstaltungsreihe „Teilung und Mauer – Stadtentwicklung im doppelten Berlin“. Morgen, 8.12. geht sie leider zu Ende – alle Abende waren äußerst spannend und bereichernd. Letzte Chance also! Diesmal wird der Widerstand gegen Verfall und Abriss von Gebäuden und die damit verbundene Zerstörung sozialer Strukturen in den Kiezen in Ost- und West-Berlin diskutiert.

Kreuzberg SO 36 und Prenzlauer Berg – Widerstand gegen Verfall und Abriss
Donnerstag, der 8.12.2011, 19.30 Uhr,
Besucherzentrum der Stiftung Berliner Mauer
Beiträge:Wolfgang Kil (Publizist), Wulf Eichstädt (Architekt/Stadtplaner)
Kommentar: Tobias Meier (Stadtforscher)
Moderation: Gabi Dolff-Bonekämper (Kunsthistorikerin/Denkmalpflegerin)

Flyer der Vortragsreihe (pdf)

Kunst & Kultur →

Stadtlabor WiSe 2011/2012

Diesen Mittwoch eröffnen Eszter B. Gantner und Carolin Genz das neue Semester im Stadtlabor. Das Stadtlabor ist Bestandteil des Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin und widmet sich primär der Stadtforschung: „Wir verstehen Städte als Gesellschaftslabore der Moderne und Spätmoderne, in denen soziale und kulturelle Entwicklungen in Gang gesetzt und verdichtet werden. […] Neben den Methoden der ethnografischen Stadtforschung beschäftigt sich das Labor Stadtanthropolgie auch mit Fragen des Städtevergleichs, in denen Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Verflechtungen von Städten heraus gearbeitet werden.“

Die erste von insgesamt sechs Sitzungen widmet sich der Notwendigkeit und Problematik der Übersetzung von Lefebvres Werken: „Nicht nur die Übersetzung der „Produktion des Raums“, sondern auch andere, frühere Texte von Lefebvre sowie die Transposition von der Theorie in die Praxis des Feldes stehen im Mittelpunkt der Laborsitzung.“ Referentinnen sind Elisa T. Bertuzzo und Nina Häckler.

Galene Haun, Luise Flade und Karsten Michael Drohsel von Urbanophil sind am 11. Januar 2012 zu Gast und berichten über urbanes Bloggen und Interventionsmöglichkeiten durch urbane Blogs am Beispiel von Urbanophil.

Weitere Termine sind:

Mittwoch, 16. November 2011 -> „Urban Bugs“ – A Street Art Documentary Filmvorstellung und Diskussionsrunde mit dem Regisseur Aykut Alp Ersoy, Istanbul

Mittwoch, 7. Dezember 2011 -> IEPE – “Painting Reality” – The Artist´s Reflection mit Iepe Rubingh, Berlin

Mittwoch, 11. Januar 2012 -> Urbanophil.net – Netzwerk für urbane Kulturen e.V. mit Karsten M. Drohsel, Luise Flade und Galene Haun, Berlin

Mittwoch, 18. Januar 2012 -> Stadt und Partizipation mit Dr. Sylvia Necker, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg (FZH)

Mittwoch, 1. Februar 2012 -> Urban Street Games mit Sebastian Quack

Das Forschungslabor Stadtanthropologie findet zu den angegebenen Terminen immer Mittwochs zwischen 16-18 Uhr statt. Es befindet sich im Gebäude Mohrenstraße 40/41, Laborraum 107a, 10117 Berlin (nahe U Stadtmitte und U Hausvogteiplatz). Weitere Infos unter stadtlabor@hu-berlin.de und über die Webseite des Instituts

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Volksspree – Neue Idee für einen alten Konflikt

Mediaspree – Mediaspree versenken – Spreeufer für alle! – Megaspree – Spreepiraten u.s.w. Man weiß sofort worum es geht, wenn man diese Schlagworte hört. Aber man hat lange nichts mehr über die Prozesse an der Spree zwischen Jannowitz- und Elsenbrücke gehört. Über den Konflikt zwischen den Investorenplanungen und dem Gegenentwurf des Bürgerentscheides ist es stiller geworden. Gelöst ist er damit nicht.

Nach wie vor fehlt diesem Spreebereich ein integriertes Konzept, das die Belange aller Nutzerinnen und Nutzer des Gebietes aufnimmt und dem Bereich eine neue Identität jenseits des profitorientierten Mediaspree-Images gibt.

Zu diesem Zweck hat eine Gruppe von drei Masterstudierenden der TU Berlin im Sommersemester 2011 das Konzept Volksspree – Berlin ans Wasser entwickelt.

In der Definition heißt es:

Die Volksspree zeichnet sich durch vielfältige Nutzungsangebote aus. Alle Kreise der Bevölkerung sollen zu jeder Jahreszeit genügend Raum und Gelegenheit zum Aufenthalt an der Volksspree haben. Hier sollen sie sich mit Spiel und Sport ausleben können, aber auch Raum zu beschaulichem Ausruhen finden. Statt „Zierwert“ soll die Volksspree über einen hohen „Nutzwert“ verfügen. (zitiert nach SenStadt 2011)

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BMWGuggenheimLab in New York eröffnet

Nachdenken über die Stadt von Morgen – letzte Woche Dienstag wurde im Herzen der New Yorker Lower East Side das BMWGuggenheimLab eröffnet und der Öffentlichkeit als Workplace, Community Center, Bühne, Spielplatz etc. zu Verfügung gestellt. Direkt an der Houston Street, einer der breiten New Yorker Verbindungsstraßen, in einem bunt gemischten Umfeld zwischen Obdachlosenasyl, kleinteiliger Clubkultur und hochpreisigen Hotels ist ein brachliegendes Grundstück in einen Garten mit Café und Pavillon verwandelt worden.

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Handbuch Partizipation


Handbuch Partizipation (Foto: via SenStadt)

Der Wettbewerb „Tatort Stadt“ für die junge Planergeneration fragt nach neuen, innovativen Konzepten zur Beteiligung von Bürgern. Die öffentlichen Diskussionen um Groß- und Kleinprojekte zeigen, dass zumindest ein Teil der Bevölkerung ein großes Bedürfnis an Mitwirkung und Mitbestimmung hegt, aber auch, dass bestimmte Bevölkerungsgruppe von gängigen Verfahren ausgeschlossen sind. Hier müssen Beteiligungsformate auch als Anregung zum Mitmachen verstanden werden.

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