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Schlagwort »Partizipation«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

“Bürger an die Front“ – ZDF-Beitrag zu Community Organizing in Berlin

Das ZDF hat in seiner gestrigen heute Journal-Sendung einen kurzen doch interessanten Beitrag zu Community Organizing ausgestrahlt. Der Beitrag mit dem Titel “Bürger an die Front“ (ZDF Mediathek) portraitiert die Arbeit der Bürgerplattform Wedding/Moabit “Wir sind da!“, die seit 2006 sich hauptsächlich den Themen Bildung und öffentlicher Raum widmet.
Community Organizing wurde in den 1940er-Jahren von Saul Alinsky in den Arbeiterslums von Chicago als Bottom-Up-Bürgerbeteiligung entwickelt. Durch die Gründung einer Dachorganisation (Bürgerplattform), in der möglichst alle lokal aktiven Organisationen und Institutionen Mitglied sind, wir die Machtbasis der organisierten Bevölkerung massiv gestärkt, so dass die Verhandlung über die Themen und Probleme des Stadtteils mit der Politik und Verwaltung auf Augenhöhe erfolgen kann.
In Deutschland gibt es bislang drei Bürgerplattformen. Drei weitere sind im Aufbau. (siehe Deutsches Institut für Community Organizing)

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Beethovenhalle: Die Perle am Rhein


Beethovenhalle in Bonn (Foto: Julia Haun)

Nä wat is dat schön! Ein grandios anmutender Anblick, wenn man bei Sonnenschein und blauem Himmel am Rhein entlang fährt und das Massiv erblickt, welches sich vom Ufer aus erhebt und dem Himmel entgegenwächst. Die Rede ist von der Beethovenhalle, die mittlerweile 50 Jahre hier am Rheinufer steht und gerade vor dem Abriss bewahrt wurde.

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Nachkriegsmoderne ade.

Pressebild_Beethovenhalle_1959_Initiative+Beethovenhalle
Die Bonner Beethovenhalle ist vom Abriss bedroht.
(Quelle: © Schafgans Archiv/ Hans Schafgans)

Hach wie schön wars früher noch, als die junge, aufstrebende Bunderepublik mit ihren funktional-ästethischen, schwingenden Gebäuden der kriegsgebeutelten Stadt wieder etwas Leben einhauchte.

Vor allem die Baudetails – fein gegliederte Fassaden, geschwungene Treppen und Handläufe, lichtdurchflutete Eingangshallen, Fenster- und Bodenmosaike, kunstvoll verzierte Türgriffe – geben den Gebäuden aus den 1950er Jahren ein unverwechselbares Gesicht (monumente online).

Die Demokratie verliert vierlerorts ihr Gedächtnis. In Hannover soll der von Oesterlen sensibel in das historische Ensemble eingefügte Plenarsaaltrakt umgebaut oder abgerissen werden, vom historischen Zentrum in Berlin ist Nennenswertes kaum übrig geblieben und in Bonn wurde der alten Plenarsaal von Hans Schwippert bereits 1987 abgerissen.

Auf der Suche nach irgendwas, was bleibt. Die Nachkriegsmoderne erfährt in jüngerer Zeit wieder eine Wertschätzung – und der Abriss all jener Gebäude, die stadtbildprägend und den Menschen ans Herz gewachsen sind, können nicht mehr ohne Widerstand der Bevölkerung vollzogen werden.

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Mediaspree – Gegendemo und Pro-Argumente

Nachdem ja schon die Demo auf der Spree ein Erfolg war, geht es nun in die nächste Runde. Am Samstag den 12.07. findet die Spreeparade statt: „Zu Wasser, zu Lande und in der Luft!“. Dabei sind die HI, MS-Versenken und natürlich viele andere.

Um das Thema aber auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, hier der Hinweis auf einen lesenswertern Artikel aus dem Tagesspiegel: „Der Fluss und die Stadt“.

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Neukölln knallhart? Strategien gegen Jugendgewalt im Stadtquartier

Die ZukunftsWerkStadt 07 der Heinrich Boell Stifting (HBS) nähert sich dem Thema Jugendgewalt aus der Perspektive des Quartiers bzw. des Sozialraumes. Bestimmte Arten der Gealt ballen sich in Kiezen, die sowieso schon von sozialen Problemen gebeutelt sind. Jugendkriminalität ist dabei die öffentlich sichtbare Form der Gewalt, die sich aber in den privaten Räumen oftmals in anderer Form fortsetzt. Es sollen Ursachen der Gewalt diskutiet werden und Wege aufgezeigt werden, wie sich Bewohner erfolgreich engagieren können.
Das vollständige Programm finden Sie auf den Seiten der Heinrich Böll Stiftung.

Veranstaltungsort:
Jugendzentrum Lessinghöhe Neukölln
Mittelweg 30
12053 Berlin
Anmeldung erbeten!

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