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Schlagwort »Peking«
Kunst & Kultur →

Flammable – Hochhauskerzen

© Naihanli&Co

© Naihanli&Co

Die chinesische Designerin und Künstlerin Jingjing Naihan Li hat einige der bekanntesten Hochhäuser und Türme der Welt als Kerzen nachgestaltet. Die Kerzen sind detailliert und maßstabgetreu gestaltet und sind eine kritische Auseinandersetzung mit der Veränderung der Stadtsilhouette durch die emporschießenden Wolkenkratzer.

For someone who is not entirely comfortable with the intrusion of modern skyscrapers into their civic space, watching them burn down can be truly satisfying.
-Naihan Li

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Der 7. Ring Pekings

Das chinesische Wirtschaftswachstum basiert heutzutage beileibe nicht mehr nur aus Exporten. Auch der Binnenkonsum ist ein wichtiger Faktor. Doch wo konsumiert wird, fällt auch Müll an. Viel Müll. So viel, dass im Umland Pekings mittlerweile eine Vielzahl an Mülldeponien entstanden sind. Und es müssen immer neue Müllverbrennungsanlagen errichtet werden, nur um einigermaßen mit den Müllbergen zurecht zu kommen.
Der Fotograf Wang Jiuliang hat die Umlandgemeinden, die besonders stark unter Pekings Müll zu leiden haben dokumentiert. „Beijing Besieged by Garbage“ heißt seine Fotoserie, denn wie der Doktorand der University of California Shih-yang Kao in seinem Fotoessay hervorhebt, bilden die Mülldeponien mittlerweile den siebenten Ring um Peking. Die übrigen sechs sind Ringstraßen.

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Die Auto-Tramfähre

Insbesondere in Schwellenländern ist der rasant zunehmende Autoverkehr eines der Hauptprobleme in den Städten. Die Luftqualität ist so katastrophal, dass die Menschen nur noch mit Mund- und Nasenschutz vor die Tür gehen. Die Straßen sind bis zum Horizont zugestaut und der öffentliche Personennahverkehr kommt ebenfalls nicht voran. Der Bau neuer U-Bahnlinien ist kaum zu finanzieren und zudem mit langen Planungs- und Bauzeiten verbunden.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Wohnen in China – Abriss und Neuentdeckung der Hutongs

Hutongs in Peking (Bild von curiousgeoff)

Die Hutongs – die tradionelle Wohnbebauung in China – sind vielfach für olympische Bauten und neue Wohnprojekte abgerissen worden. In Peking beherbergen sie noch etwa die Hälfte der Bevölkerung, verschwinden aber zunehmend aus dem Stadtbild – insbesondere in der Innenstadt (hierzu eine tolle Bilderreihe).

Wo letztes Mal noch ein Altstadtviertel war, stehen jetzt Bürotürme, Einkaufszentren oder mehrspurige Autobahnen. Nirgends auf der Welt verändern Städte ihr Gesicht so schnell wie in China. (Quelle: drs.ch)

Mit dem zunehmenden Verschwinden der traditionellen Strukturen wächst gleichzeitig ein Bewusstsein für diese Bauform und deren kulturellen Bedeutung. Mit jedem Neubau verschwindet auch ein Stück des alten Chinas. Aus diesem Bewusstsein heraus gründetete das Beijing Cultural Heritage Protection Center (CHP) das Netzwerk Friends of old Beijing, welches sich um die Bewahrung der alten Baustrukturen kümmert. Über die Aktivitäten des Netzwerks und die den Wandel berichtet das Schweizer Radio DRS in dem Beitrag „Hofhaus zum Hochhaus – Wohnen in China“, den es online zu hören gibt.

Kunst & Kultur →

Städte aus Eiern und Bechern

Der Metapher „the city as an egg“ ist den meisten Architekten während ihres Studiums zur Genüge begegnet. Hier ist die Stadt aus Eiern. Den Grundriss des Stadtmodells des chinesischen Künstlers Weng Fen, das den Untertitel „the beautiful new world“ trägt, bildet ein 50-Yuan-Geldschein. Die Arbeit könnte als Antwort zu dem zwei Jahre früher entstandenen Werk „Urban Landscape Beijing“ gesehen werden. Gestapeltes silber-glänzendes Küchengeschirr nutzte Zhan Wang hier für die nach gebaute Skyline Pekings. Ob es jedoch wirklich einen Zusammenhang zwischen den Arbeiten gibt, wissen wir allerdings nicht.

(Quellen: Yahoo Groups, Williams College Museum)

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