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Schlagwort »Protest«
Kunst & Kultur →

„Habitat Happy – 300 m², cozy, short term“ – Ausstellung und wandelnde Konferenz

Das Werk "Flowing Roofline", 2018, der französischen Künstlerin Laure Catugier.

Laure Catugier, Flowing Roofline, 2018

In einem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Mieterhöhung, Verdrängung und Entmietung zu immer größer werdenden Ängsten einer breiten Bevölkerungsschicht gehören, entfaltet Kunst ihr unmittelbares Wirkungspotenzial: auf 300m², (nicht ganz so) cozy, (aber) short term in der Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg e.V. Die Besichtigung von HABITAT HAPPY beginnt am Samstag, 15.12.18, 19 Uhr, und zeigt in einer Gruppenausstellung unterschiedliche Perspektiven auf Wohnraum, u.a. aus Mexiko, Korea, Albanien, Brasilien.

Im Rahmenprogramm besteht die Möglichkeit, selbst wohnungskünstlerisch aktiv zu werden: 

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Filmrezension: Wem gehört die Stadt?

Das_Publikum

Abb. Anna Ditges Köln 2014

Wem gehört die Stadt?
Dokumentation über den Kampf um das Kölner Helios-Gelände

Gehört die Stadt den Beamten, die sie verwalten? Den Bauherren, die sie kaufen? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Diesen Fragen geht die Kölner Filmemacherin Anna Ditges in „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ auf den Grund.

Die bewegende 90-minütige Dokumentation, die am 19. Februar in den Kinos startete, zeichnet den Kampf um das Kölner Helios-Gelände nach, einem ehemaligen Industrieareal im Stadtteil Ehrenfeld, dessen alte Werkshallen bisher vorwiegend als Clubs, Ateliers, und Werkshallen genutzt wurden. Bis Investoren und Stadtplaner im Jahr 2009 das knapp vier Hektar große Filetstück am Rande der Innenstadt für sich entdecken und den Bau einer Shopping-Mall planen. Nutzer und Anwohner des Geländes mobilisieren, eine Bürgerinitiative nimmt den Kampf gegen die Vermarktung ihres Freiraums auf und entwirft alternative Nutzungsszenarien.

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„Protestklo-Schwemme“ in Dresden

Ein Protestklo in Dresden (Bild von renephoenix.de)

Ein Protestklo in Dresden (Bild von renephoenix)

Eine kreative Form des Bürgerprotests erlebt gerade Dresden – das Protestklo. Das ist eine alte Kloschüssel, welche mit Blumen bepflanzt im öffentlichen Raum aufgestellt wird und eine Kritik an der gebauten Umwelt darstellt. So geschehen am 01. April und vierfach wiederholt am 01. Mai. Dabei zierten Sprüche wie

„Scheiße gebaut,
Stadt versaut“

die Protestklos. Wurden die ersten Installation noch entfernt, so scheinen die vier neuen stehen zu bleiben, da die Stadtverwaltung diese nun nicht mehr einsammelt. Urheber des Protestes ist ein Fünfer-Kollektiv, welches damit die – aus ihrer Sicht – nicht gelungenen Bauten in Dresden anprangern möchte. Mal sehen, wo sich in Zukunft Nachahmer finden lassen, denn Anlässe gibt es in jeder Stadt. Zwanzigtausend hat bereist Vorschläge gemacht. Weitere sind gerne willkommen.

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Mediaspree – Gegendemo und Pro-Argumente

Nachdem ja schon die Demo auf der Spree ein Erfolg war, geht es nun in die nächste Runde. Am Samstag den 12.07. findet die Spreeparade statt: „Zu Wasser, zu Lande und in der Luft!“. Dabei sind die HI, MS-Versenken und natürlich viele andere.

Um das Thema aber auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, hier der Hinweis auf einen lesenswertern Artikel aus dem Tagesspiegel: „Der Fluss und die Stadt“.

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Investorenjubeln – Demo gegen Media Spree

(Foto von dekstop, via flickr)

„Eine Spreefahrt die ist lustig, eine Spreefahrt die ist schön…“

Und damit sie noch schöner wird und den Teilnehmern der Mediaspree-Werbefahrt des „Berliner Wirtschaftsgespräche e.V.“ in so guter Erinnerung bleibt, dass sie die Großvorhaben an den Ufer aufgeben, demonstriert morgen die Hedonistische Internationale im Yaam. Und die Bar25 ruft zum Investorenjubeln auf.

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