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Schlagwort »Radverkehr«
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Groningen – The World’s Cycling City

Vor gut zwei Jahren haben wir euch an dieser Stelle bereits die Grünphase für alle in Groningen vorgestellt. Jetzt haben die Leute von Streetfilms das niederländische Groningen etwas ausführlicher portraitiert als The World’s Cycling City. Bereits Anfang der 1970er wurde hier die Mobilitätspolitik der Stadt drastisch geändert und auf das Fahrrad gesetzt.

Die besagte Grünphase ist dabei nur eine von zahlreichen Maßnahmen, die ergriffen wurden. Es zeigt sich – und das wird in dem Film auch explizit gesagt – dass ein paar Radstreifen hier und eine paar Fahrradständer dort nicht zu einem Umdenken führen, sondern ein ganzes Bündel an Maßnahmen notwendig ist.

Sei es die radfreundliche Verkehrsführung in der Groninger City oder die Fahrradparkhäuser (Mehrzahl!) an der Hoofdstation (Hauptbahnhof) mit insgesamt über 10.000 Stellplätzen, es ist einfach beeindruckend, was hier alles möglich ist. Selbst der dortige IKEA-Markt hat mietbare Lastenfahrräder, die den Filmemachern zufolge vor allem von den 50.000 Studierenden genutzt werden.

Nicht alles, was gezeigt wird, ist extrem neu und innovativ, aber die Bandbreite und konsequente Durchführung beeindruckt ungemein und kann gerne in der ein oder anderen Stadt als Vorlage dienen. Schön wäre es!

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Dringend gesucht: Velophile Crowdfunder für WE ARE TRAFFIC

Alle Fotos © 2012 Björn Lexius & Till Gläser

Alle Fotos © 2012 Björn Lexius & Till Gläser

WE ARE TRAFFIC , das wunderschön anzuschauende Projekt zur Hamburger (und Berliner) Fahrradkultur braucht  dringend velo- und urbanophile Hilfe bei einer Crowdfunding-Aktion. Das erst im vergangenen Oktober 2012 gestartete Projekt hat in der “Fahrrad-Community” rasante Verbreitung und Anerkennung gefunden, über 5.000 Fans bei Facebook sind es mittlerweile, beim Fahrrad-Blog-Ranking des Fahrradjournals hat es auf Anhieb für Platz 4 gereicht. Vollkommen zu Recht, die mittlerweile fast 150 Fotostrecken von Hamburger und Berliner Radfahrern sind ein echter Hingucker und bestes Marketing für die so klare wie einfache Botschaft: Nehmt das Fahrrad endlich als Verkehrsmittel ernst, WE ARE TRAFFIC.

Gestartet haben das Projekt die beiden Fotografen Björn Lexius & Till Gläser. Beide haben seit geraumer Zeit den Plan, die besten Fotos in einem hochwertigen Bildband zu

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leises.berlin.de: Auf dem Weg zu einer neuen Beteiligungskultur?

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog)

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog GmbH & Co. KG)

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die BerlinerInnen zur Diskussion über die Geräusche der Stadt eingeladen. Auf der Internetseite leises.berlin.de konnten sie Anfang 2013 vier Wochen lang ihre Erfahrungen über zu laute Straßen oder Flugrouten mitteilen. Einerseits finde ich die Methodik dieses partizipativen Verfahrens einen Fortschritt für die Berliner Beteiligungskultur, anderseits bezweifle ich die tatsächliche Durchschlagskraft der Ergebnisse in der Umsetzung.

Meine Wohnung ist ein traditioneller Altbau. Vor ein paar Wochen stellte leider das Fenster der inneren Balkontür seinen Dienst ein und dekorierte unseren Boden mit unzähligen Glasstückchen. Für die Reparatur wurde die Tür komplett entfernt. Der Raum war kälter als vorher, der größte Unterschied war jedoch zu hören: Berlins omnipräsenter Schall des Verkehrs.

Als ich den taz-Artikel “Wo darf’s noch etwas leiser sein?” (27.01.2013) durchlas, wurde mir der Umfang des Problems bewusst.

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Es wieder Bike-Shorts-Zeit – mit Verlosung

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Vom 13. – 18. November findet das 28. Interfilm-Festival in Berlin statt und wie im letzten Jahr gibt es wieder eine Ausgabe der Bike-Shorts. Zweimal wird das Programm gezeigt und zwar am:

  • Mi, 15. November, 21 Uhr im Roten Salon
  • So, 18. November, 17 Uhr im Passage Kino 1, Neukölln

Das Programm ist neu zusammengestellt. Nach welchen Kriterien dies geschah, kann im Interview mit Kurator Christoph Schulz nachgelesen werden. Für die weniger fahrradaffinen gibt es beim Interfilm ein eigenes Stadtprogramm zur argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Für die fahrradaffinen Leser haben wir wie im letzten Jahr eine kleine Verlosung: 2 x 2 Tickets gibt es für die Veranstaltung am 18. November in der Passage Neukölln. Die Frage dazu lautet: “Den Verkehr in welcher Stadt thematisiert der einzige Kurzfilm des diesjährigen Programms, der den Namen einer europäischen Stadt im Titel trägt?” - Korrekte Antworten bitte bis Sonntag, den 11. November, 20 Uhr an: t.birkholz@urbanophil.net

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Australische Kampagne gegen Helmpflicht für Radfahrer

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via: hamburgize

Auch in Deutschland wird immer wieder eine Helmpflicht diskutiert, obwohl die Sinnhaftigkeit hoch umstritten ist. Argumentiert wird immer wieder damit, dass eine in Australien eingeführte Helmpflicht für Radfahrer zu einem Absinken der Radverkehrszahlen geführt hat. Die Sicherheit für die verbliebenen Radfahrer hat sich dadurch eher verschlechtert, weil Autofahrer nicht so sehr an Radfahrer gewöhnt sind. Auch die australischen Fahrradverleihsysteme leiden aufgrund der Helmpflicht unter sehr niedrigen Ausleihzahlen. In Australien und Neuseeland ist nun eine sehenswerte Kampagne gestartet, die für die Abschaffung der Helmpflicht wirbt und Erwachsenen die Entscheidungsfreiheit zurückgeben möchte.

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