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Schlagwort »Radverkehr«
Urbane Mobilität →

Welche Aufteilung von öffentlichem Raum ist gerecht? – urbanophil macht mobil #III

„Welche Aufteilung von begrenztem öffentlichem Raum ist in innerstädtischen Verkehrssystemen gerecht?“ oder „Weniger Straße = Mehr Leben?“, wie wir im vorherigen Beitrag zu den beeindruckenden Bildern des Künstlers David Yoon gefragt haben, sind entscheidende und wichtige, aber auch sehr konfliktträchtige Fragen für zukünftige Diskussionen über urbane Mobilität, denn Kriterien wie ‚hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität‘ werden zunehmend wichtig im (inter)nationalen Städte-Konkurrenzkampf um gut ausgebildete Arbeitskräfte und anspruchsvolle Bewohner.

Städte werden zukünftig deutlichere Antworten auf diese Frage finden müssen als bisher. Manche Städte haben diese Frage in den letzten Jahren zunehmend offensiv so beantwortet, dass Kfz-Stellplätze z.B. durch Stationen der neu eingeführten öffentlichen Fahrradverleihsysteme ersetzt wurden – Paris z.B. im Fall von Velib´, Barcelona für Bicing und nun auch London für sein Ende Juli startendes System. Sind nicht SECHS

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Urbane Mobilität →

urbanophil macht mobil, Teil II – der Umstieg auf Elektromobilität

Im zweiten Beitrag unserer kleinen ‚urbanophil macht mobil‘ – Beitragsreihe wird es u.a. um die Notwendigkeit gehen, auf elektrische Antriebe umzustellen (Autoindustrie), bzw. um die neuen Möglichkeiten, die elektrische Antriebe bieten (Fahrradindustrie). Dieser Umstieg wird allerdings nur dann „postfossil“ werden, wenn die Energieerzeugung auf regenerative Energien umgestellt wird. Ausschlaggebend hierfür ist eine dringend notwendige Wende in der Energiepolitik, deren Möglichkeiten in dem herausragenden Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ ausführlich und inspirierend behandelt werden.

Der Film läuft aktuell auch (wieder) in mehreren Berliner Kinos und sei hiermit jedem Leser ans Herz gelegt. Das Video ist ein ausführlicher Trailer zum Film, in dem auch die Verantwortung von Architekten und Stadtplanern

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

The Copenhagen Wheel – Ein Fahrrad, das Umweltdaten sammelt

Das Copenhagen Wheel ist ein Fahrrad (oder „Hybrid E-Bike“, wie die Projektbeschreibung heißt), das neben eines Beitrags zur umweltgerechten Mobilität (bspw. Akku mit Energierückgewinnung durch Bremsen) auch permanent Umweltdaten von der Umgebung sammelt. So werden die NOX- oder CO2-Belastungen gemessen, aber auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Darüber hinaus erfasst das Fahrrad auch Staus und die Straßenverhältnisse. Diese Daten werden anschließend in einer Karte dargestellt, so dass der Nutzer dieses Rades sich zukünftig seine Lieblingsroute auswählen kann. Diese Informationen können zudem online auf einer Plattform allen Radfahrern zur Verfügung gestellt werden und können somit auch zu einem interessanten Tool für die Stadtverwaltung in Fragen der Stadt- und Verkehrsentwicklung werden.

Der besondere Reiz dieses Projekts ist, dass anders als andere Lifestyle-E-Bikes, das Copenhagen Wheel im Prinzip an jedem Fahrrad durch den Tausch des Hinterrades installiert werden kann und somit massentauglich sein könnte. Man darf also hoffen, dass dieses Projekt (sofern es Marktreife erreicht) nicht nur auf Kopenhagen begrenzt bleibt.

via Digital Urban

Urbane Mobilität →

Neue Kategorien in der Verkehrsmittelwahl?

Ein Fahrradparkverbot sollte in Zukunft verboten sein (Foto von Ponte112)

Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Bereich der innerstädtischen Mobilität müssen die Klassiker ÖPNV und MIV um eine dritte Kategorie ergänzt werden: den MÖIV, der motorisierte öffentliche Individualverkehr. Vorreiter des MÖIV wäre das System Car2Go, das seit einiger Zeit in Ulm mit großem Erfolg betrieben wird. Im Prinzip handelt es sich dabei um flexibles CarSharing ohne monatliche Grundgebühren, bei dem die Benutzung im Minutentakt abgerechnet wird. Bleibt natürlich die Frage, ob ein solches System mit einem Elektroauto mit hoher Zulademöglichkeit nicht sinnvoller wäre.

Optimal wäre ein solches Angebot, wenn man mit einer Karte zwischen vielen verschiedenen Fahrzeugen – passend zum Zweck der Fahrt – wählen könnte, wer würde nicht gerne mal das eSpire Bike fahren, das mit seinem Elektromotor eine neue From der Mobilität ermöglicht.

[Beitrag von Oliver Hahn]

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Google Maps mit Fahrradrouten

Google hat zur Routenplanung bei Google Maps nun auch Fahrradrouten hinzugefügt. In unterschiedlichen Farben wird die Art der Straße bzw. die Menge des Verkehrs und das Verfügbarkeit von Fahrradspuren angezeigt.
Das Angebot ist zunächst auf die USA begrenzt, so dass wir uns in Deutschland wohl noch etwas gedulden müssen. Für alle Berliner sei solange BBBike empfohlen!

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