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Schlagwort »Radverkehr«
Urbane Mobilität →

So kommt das Bier zum Fußball!

via: Münchenierung

Eine kleine Einstimmung auf den Fußballklassiker gegen die Niederlande. Der Münchenierung-Blog hat mal wieder ein schönes Werbevideo zum Thema „urbane Mobilität“ bzw. „Radverkehr“ entdeckt. Eigentlich geht es um die zwei schönsten Nebensachen der Welt: Bier und Fußball! Nebenbei spielt aber auch das Fahrrad als schnelles und vor allem praktisches Transport-Verkehrsmittel eine entscheidende Rolle. Passt perfekt in den Zeitgeist. Besonders schön ist, dass ein  Helm nur vom Rollerfahrer getragen wird – das gibt es wohl nur in holländischen Video-Clips, wo man dieses Thema deutlich entspannter und undogmatischer betrachtet als in Deutschland. Dafür können es die Deutschen mit dem Fußball besser – hoffentlich jedenfalls…

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Die (urbane) Mobilität der Zukunft fährt Elektrorad!

Dieser Artikel ist Teil 1 eines Doppel-Artikels zum Thema Elektrofahrräder auf urbanophil. Lange Zeit belächelt, entwickeln sich elektrisch unterstützte Zweiräder derzeit zu einem ernst zu nehmenden Verkehrsmittel. Sie eröffnen große Chancen für eine moderne Mobilitätspolitik, verdeutlichen aber gleichzeitig die Schwierigkeiten und Herausforderungen der aktuellen Verkehrspolitik umso deutlicher. Ein guter Grund, einmal genauer hinzuschauen. Teil 1 des Doppel-Artikels stammt aus den Tasten von Gastautor Wasilis von Rauch, der den ausgesprochen lesenswerten Blog e-Rad Hafen betreibt. Teil 2 „Chinas road to e-bike“ ist von unserem urbanophil-China-Experten Nikolas Neubert, der seit 2009 in Shanghai lebt und arbeitet und in seinem Artikel den schon viel länger andauernden Boom von Elektrofahrrädern in China beschreibt. 

Viel Spaß beim Lesen! Wir freuen uns auf Kommentare, Kritik und Anregeungen. Tim Birkholz für urbanophil. 

(E-)Bike und (E-)Auto-Bestand in Deutschland: Elektromobilität boomt...

E-Räder boomen, kaum ein Zweirad-Hersteller oder Medienbericht kommt derzeit noch ohne die Räder mit extra Schwung daher. Das Marktvolumen verkaufter E-Räder steigt seit 2007 jährlich um etwa 50%. Allein im Jahr 2011 wurden laut Zweirad-Industrieverband (ZIV) 310.000 Stück verkauft, schon bald werden in Deutschland mehr als Million E-Räder auf der Straße fahren. Die Entwicklung ist eine große Chance für eine zukünftige moderne Mobilitätspolitik, sie stellt die aktuelle Verkehrspolitik und -planung allerdings auch vor einige Herausforderungen.

E-Auto und E-Rad im Elchtest

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland etwas über 2.000 E-Autos zugelassen, das ist nicht einmal ein Hundertstel der verkauften E-Räder.

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Diese Radfahrer!

via: Rad-Spannerei, Zeichnung: Max Vähling von Dreadful Gate

Wer die Medien in den letzten Tagen verfolgt aufmerksam, dürfte sich vermutlich ebenfalls über die häufig einseitige Berichterstattung zum Thema „Kampfradler“ gewundert haben. Auf urbanophil haben wir das bereits mit einem Gast-Kommentar thematisiert. Eine löbliche Ausnahme bildet z. B. ein Artikel der Süddeutschen Zeitung, in dem es darum geht, dass das Fahrrad zum Kernstück einer neuen Verkehrspolitik werden könnte.

Einen schönen Kommentar zur aktuellen Debatte hat Max Vähling gezeichnet. Ein Bild, dass die gesamte Debatte mit wenigen Worten wunderbar entlarvt. Ein etwas längerer Kommentar vom Zeichner findet sich auf seiner Website Dreadful Gate.

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Der systemische Fehler des Radverkehrs – Gastartikel zur „Kampf-Radler“-Debatte

Es ist Frühling in Deutschland. Das erkennt man unter anderem daran, dass die Aufregung über sogenannte „Kampf-Radler“ insbesondere in den Boulevard-Medien inflationär zunimmt. Schon im zweiten Jahr in Folge wird die Diskussion aber durch jemanden befeuert, der eigentlich für alle Verkehrsteilnehmer zuständig ist und dementsprechend ausgleichend auftreten sollte: Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Aus gegebenem Anlass veröffentlich wir einen Gastartikel von Martin Randelhoff, dem Autor und Betreiber des ausgesprochen lesenswerten Blogs Zukunft Mobilität.

Sehr einseitig: die "Kampf-Radler"-Rhetorik von Peter Ramsauer

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer möchte gegen die sogenannten „Kampf-Radler“ vorgehen. Wieder einmal. Dabei verkennt er allerdings das Grundproblem.

In vielen deutschen Städten und Ländern wächst der Radverkehr. Dieser Effekt ist politisch erwünscht und gewollt. Der Radverkehr ist eine günstige, umweltfreundliche Verkehrsart, die zudem wenig Fläche verbraucht. Daher arbeiten Verkehrsplaner und engagierte Mitarbeiter in Kommunen und anderenorts stetig daran, die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern und diesen zu fördern.

Dies ist auch dringend angebracht. Künftig werden nur jene Städte erfolgreich sein, die ihren Einwohnern eine Wahl lassen. Die Wahl, welches Verkehrsmittel für den jeweiligen Zweck das richtige ist. Mono-Strukturen sind überholt und werden sich in Zukunft selbst abschaffen. Die Abhängigkeit von einem einzigen Werkzeug (in heutigen Zeiten zumeist das Auto) war langfristig noch nie existenzsichernd. Oder gar nachhaltig. Oder innovativ. Oder zukunftsgewandt.

Viele Städte befinden sich in einem Transformationsprozess, um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können. Die Förderung des Radverkehrs ist dabei ein wichtiger Baustein.

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Berliner Radverkehr in der Außenperspektive – und im Realitätscheck

Video via: Rad-Spannerei

Die englische Video-Journalistion Sonia Gil reist um die Welt und porträtiert die Besonderheiten der von ihr besuchten Orte. In Berlin ist das der Radverkehr! Das Video ist ein weiteres schönes Beispiel dafür, dass der in den letzten Jahren stark angestiegene Radverkehr in der Berliner Innenstadt mit dem Blick von Außen als etwas Besonderes wahrgenommen wird. Weitere Beispiele für diese positive Spiegelung der eigenen Radverkehrs-Realität sind der im Jahr 2011 erschienene – und geradezu euphorische – Artikel Berlin’s Striking Cycling Renaissance auf dem San Francisco Streetsblog sowie der durchaus beachtliche – wenn auch nicht unbedingt wissenschaftlich fundierte – fünfte Platz beim „Bicycle Friendly City“-Index von Copenhagenize Consulting.

Was sagt uns das? Im persönlichen Gespräch und auch in den Medien bekommt man immer wieder den Eindruck, dass die Selbstwahrnehmung in Berlin anders ist. Jedenfalls wird viel gemeckert und kritisiert oder bestenfalls alles als ganz normal empfunden. Gemeckert wird über den Zustand des Berliner Radwegenetzes, die Radverkehrspolitik im Allgemeinen, den Berliner Autofahrer im Speziellen, usw. Dabei helfen die Außenperspektive und der Blick auf ein paar Zahlen, Fakten und Eindrücke, um die Situation angemessener zu beurteilen:

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