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Schlagwort »Radverkehr«
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Charmante Radverkehrsförderung

Über Mikael Colville-Andersen haben wir an dieser Stelle ja schon das ein oder andere Mal berichtet. Was mit dem Fotoblog Copenhagen Cycle Chic anfing, ist mittlerweile zu einem weltweit agierenden Radverkehrsförderungs-Exportschlager gewachsen. Im Laufe der Jahre hat Colville-Andersen mit Copenhagenize.eu neben seinem Copenhagenize.com-Blog ein kleines Planungs- und Beratungs-Büro aufgebaut. Er selbst fliegt durch die halbe Welt und erzählt auf Konferenzen von den schönen Seiten des Radfahrens und auf Arbeitsebene werden Kommunen beraten und Ideen zur Radverkehrsförderung entwickelt. Dabei fällt Copenhagenize auch immer wieder mit kleinen, einfach und günstig umzusetzenden, aber äußerst charmanten Ansätzen auf. Z. B. mit den sogenannten „Love Handles“. Was das ist, erklärt das Video. Das die auch in Berlin Verwendung finden würden, zeigt unten stehendes Foto.

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Protest und Infrastruktur: Die Geschichte des Radfahrens in den Niederlanden

Grandioses Video, dass ganz wunderbar erklärt, wie in den Niederlanden schon früh begonnen wurde, gegen die autogerechte Stadtplanung und die Folgen der zunehmenden Motorisierung zu protestieren und zu handeln. Grund für die Proteste waren unter anderem mehr als 400 im Straßenverkehr getötete Kinder in den 1970er Jahren. Dieser Wert lag im Jahr 2010 bei 14! Insbesondere im Zuge der deutschen „Helmpflicht-Debatte“ veranschaulicht das Video ganz wunderbar, wie mit entsprechendem politischen Willen und guter Infrastruktur sichere Verkehrsbedingungen geschaffen werden können. Nach dem Anschauen dieses Videos wirken die Forderungen von Minster Ramsauer geradezu absurd.

Via: Münchenierung

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Mobilitätspolitik im Wandel, in Baden-Württemberg, Teil 2

Den Wandel in Baden-Württemberg (und damit vielleicht perspektivisch auch im ganzen Land) verdeutlich nicht nur Ministerpräsident Kretzschmann, sondern auch Verkehrsminister Winfried Hermann. Hermann ist einer der wenigen deutschen Politiker, die sich fundiert mit der Vielseitigkeit von Mobilität und somit auch Radverkehr auskennen und diesen nun fördern möchten. Den Anfang macht die erstmalige Ehrung von drei fahrradfreundlichen Städten im Bundesland. Geehrt wurden Offenburg, Freiburg und Karlsruhe.

In einem Artikel über diese Städte wird erläutert, dass es in Offenburg „viele Fahrradabstellplätze, eigene Spuren und längere Grünzeiten für Radfahrer sowie Straßen, in denen Autos deren Vorfahrt achten müssen“ gibt. Zudem sollen Spiegel an Ampeln verhindern, dass Auto- und Lkw-Fahrer Radler im „toten Winkel“ nicht sehen. Außerdem wurde für Radfahrer ein „Scherbentelefon“ eingerichtet.

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Fahrradstau in Kopenhagen – und in Berlin?

Wenn ein Land oder eine Kommune Radverkehr fördern möchte, bieten sich zahllose Möglichkeiten. Was nicht dazu gehört, ist die Verbreitung von Angst, aktuell die in Deutschland etwas zu beherrschende Thematik. Was möglich ist, wenn man klug Radverkehr fördert, zeigt äußerst eindrucksvoll dieses kurze Video aus Kopenhagen. Dort sind morgens auf einigen Strecken so viele Fahrradfahrer unterwegs, dass es nicht alle Wartenden über die Grünphase einer Ampel schaffen. 

In Berlin ist das zumindest noch nicht flächendeckend der Fall, allerdings dürfte jedem halbwegs aufmerksamen Menschen aufgefallen sein, dass auch in der Berliner Innenstadt die Schlangen der Radfahrer an den Ampeln immer länger werden (Gerüchten zufolge soll es ja auch Radfahrer geben, die rote Ampeln beachten). Und tatsächlich wurden uns in den letzten Monaten zwei persönliche Erfahrungsberichte übermittelt, die davon erzählten, dass man es erst mit der zweiten Grünphase über die Ampel geschafft hat, Tatorte: Großer Stern an der Siegessäule bei der morgendlichen Uni-Rush-Hour und Schönhauser Allee. Der Videobeweis und weitere Erfahrungsberichte stehen noch aus. Deshalb fragen wir mal in die Runde: Gibt es Fahrradstaus in Berlin? Hat es jemand mal erst bei der zweiten Grünphase über eine Ampel geschafft? 

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Fahrradfahren in Amsterdam

Wir ignorieren einfach mal gepflegt, von wem diese Infografik ist. Das was dargestellt wird sieht schön aus und liefert ein paar interessante Fakten über den Radverkehr in Amsterdam und es zeigt einmal wieder: Jeder, aber auch wirklich jeder will vom derzeitigen Fahrradboom profitieren und ein bisschen Greenwashing betreiben…

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