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Schlagwort »Radverkehrspolitik«
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Rezension: Ein Radentscheid als Weihnachtsgeschenk

Falls es zu Weihnachten revolutionäre Literatur sein soll: 2 Bücher zur Radentscheid-Bewegung

Die Frage steht mal wieder im Raum: Was zu Weihnachten verschenken? Die urbanophile Idee für schönere Städte lautet: Verschenke einen Radentscheid! Oder vielleicht sogar zwei und zwar als Buch! 2019 sind zwei Bücher zur deutschen Radentscheid-Bewegung erschienen und die taugen beide ziemlich gut als inspirierende Revolutions-Lektüre für die ruhigen Tage: 

Die Weihnachtsüberraschung 2015 für die Berliner Politik: Der Berliner Volksentscheid Fahrrad

Der Radentscheid als Weihnachtsgeschenk, das ist auch eine schöne Analogie zur Enstehung der Radentscheid-Bewegung. Denn aus einer lokalen Idee vor vier Jahren, viel Engagement (und der Wut) von ein paar engagierten Berlinerinnen und Berlinern ist mittlerweile nicht nur Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz geworden, sondern eine deutschlandweite Bewegung. Mitten in die Weihnachtszeit 2015 sickerte die Nachricht in den Berliner Politikbetrieb und erwischte den damaligen Senator Geisel auf dem völlig falschen Fuß: “Ich vermute, dass so ein Volksbegehren nicht erfolgreich ist.” ließ er sich in einem der ersten Interviews zum Volksentscheid Fahrrad zitieren.

Ein paar Zahlen zur Radentscheid-Bewegung

Wie unglaublich falsch Senator Geisel mit dieser Einschätzung gelegen hat, lässt sich mit einigen spektakulären Zahlen zeigen. Denn der Berliner Volksentscheid Fahrrad hat nicht nur die lokale Verkehrspolitik verändert: 

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#Raddiskurs

Bildschirmfoto 2016-06-10 um 15.57.48

Seit Ende 2015 wirbelt die Initiative Volksentscheid Fahrrad die Berliner Verkehrsplanung durcheinander. Eine neue Generation von Radfahrern fordert sichere Bedingungen, gute Infrastruktur und mehr Platz ein. Es geht um die Frage nach der lebenswerten Stadt der Zukunft und Themen wie Lebensqualität, gesunde Luft, flexible Mobilität, Gesundheit und sichere Fortbewegung mit dem Fahrrad für Jung und Alt.

Eine wachsende Stadt wie Berlin muss auf diese drängenden Fragen neue Antworten finden. Auch im Wettbewerb um Arbeitskräfte z. B. der Digital-Wirtschaft spielen die Fragen nach der Lebensqualität eine wichtige Rolle. Metropolen wie London, Paris und New York haben dies erkannt, dort ist das Fahrrad bereits Chefsache in der Politik.

Daher möchten wir diskutieren, was die Antworten der Berliner Stadtplanung auf diese Herausforderungen sein können.

Auf dem Podium:

  • Heinrich Strößenreuther (Initiative Clevere Städte, Initiator des Radentschieds)
  • Horst Wohlfahrt von Alm (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)

Die Veranstaltung findet am 22.06. um 19 Uhr im CLB Berlin (im Aufbau Haus am Moritzplatz, Prinzenstraße 84.2) statt.

Eine Veranstaltung der SRL – Regionalgruppe Berlin-Brandenburg und Urbanophil e.V.

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Theoretische Fahrradtipps für`s Wochenende

Nach dem Wettercheck gerade eben, fällt dieses Wochenende vermutlich nicht nur meine Fahrradtour ins Regenwasser, sondern auch Eure, sodenn Ihr eine geplant habt. Schade… Wer aber trotzdem im Thema bleiben will, kann dieses Wochenende von der Praxis in die Theorie wechseln, denn im ZDF Länderspiegel wird es morgen Nachmittag, zumindest der Ankündigung von Ralph Szepanski nach (in der Ankündigung auf der Webseite vom Länderspiegel steht etwas anderes), einen Beitrag zu fahrradfreundlichen Städten im Bundesvergleich geben.

Abb.: Immer ein guter Tipp: LÄCHELN Foto: KMD

Abb.: Immer ein guter Tipp: LÄCHELN Foto: KMD

Dass Erlangen nicht nur zu den fahrradfreundlichen Städten in Deutschland dazugehört, sondern Spitzenreiter ist, verwundert mich ein bischen, da ich bei meinem Aufenthalt im letzten Jahr, nicht gerade den Eindruck hatte, oder anders gesagt, es drängte sich nicht auf, dass Erlangen Musterstadt für Fahrradfreundlichkeit ist. Aber vielleicht ist es ja die Diskretion, mit der der Fahrradverkehr in Erlangen abgewickelt wird, die die Stadt so weit nach vorne gebracht hat. Wir werden es ja morgen erfahren.

Ein Tipp, der mir persönlich besonders am Herzen liegt, ist die erste Publikation aus der neu gegründeten Schriftenreihe „Spektrum des Verkehrswesens„, die sich mit Aspekten des städtischen Radverkehrs beschäftigt.

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leises.berlin.de: Auf dem Weg zu einer neuen Beteiligungskultur?

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog)

Screenshot zum Online-Dialog (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Zebralog GmbH & Co. KG)

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat die BerlinerInnen zur Diskussion über die Geräusche der Stadt eingeladen. Auf der Internetseite leises.berlin.de konnten sie Anfang 2013 vier Wochen lang ihre Erfahrungen über zu laute Straßen oder Flugrouten mitteilen. Einerseits finde ich die Methodik dieses partizipativen Verfahrens einen Fortschritt für die Berliner Beteiligungskultur, anderseits bezweifle ich die tatsächliche Durchschlagskraft der Ergebnisse in der Umsetzung.

Meine Wohnung ist ein traditioneller Altbau. Vor ein paar Wochen stellte leider das Fenster der inneren Balkontür seinen Dienst ein und dekorierte unseren Boden mit unzähligen Glasstückchen. Für die Reparatur wurde die Tür komplett entfernt. Der Raum war kälter als vorher, der größte Unterschied war jedoch zu hören: Berlins omnipräsenter Schall des Verkehrs.

Als ich den taz-Artikel „Wo darf’s noch etwas leiser sein?“ (27.01.2013) durchlas, wurde mir der Umfang des Problems bewusst.

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Wie radverkehrsfreundlich ist Deine Stadt oder Gemeinde?

Wird bei Baustellen auch an den Radverkehr gedacht? – Im Fahrradklimatest des ADFC kann das jeder Bürger bewerten.

Nach vielen Jahren gibt es endlich wieder einen neuen Fahrradklimatest des ADFC. Jeder Bürger kann in wenigen Minuten die Qualität des Radverkehrs in seiner Stadt bewerten.  Mitmachen sollte am besten jeder, der eine Affinität zum Zweirad hat, denn die Ergebnisse sind ein vergleichsweise gutes Mittel um Druck auf kommunale Politiker zu machen. Die Befragung wird mit Fördermitteln des BMVBS finanziell unterstützt. Hier geht es direkt zur Befragung.

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