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Schlagwort »Reise«
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Rezension „Couchsurfing Cosmopolitanisms – Can Tourism Make a Better World?“

Abb.: Cover Couchsurfing Cosmopolitanisms, mit freundlicher Genehmigung des transcript Verlags

Abb.: Cover Couchsurfing Cosmopolitanisms, mit freundlicher Genehmigung des transcript Verlags

Who would have believed that a small community created in 2004 by just a handful of people would revolutionize travelling and expand to a size of 6 million members. Making travel a truly social experience was what the founders Casey Fenton, Daniel Hoffer, Sebastian Le Tuan and Leonardo Bassani da Silveira were hoping to do. Today couchsurfing.org is an established community of open-minded people with a passion for travelling and getting to know others by simply staying on their couch or taking part in local events. Couchsurfing has in fact grown so much and influenced the way we travel, that it started to be a subject for academic research. Couchsurfing Cosmopolitanisms. Can Tourism Make a Better World? is one of the first books to bring scholars together and give cumulative insights into their work. It consists of nine articles by David Picard (editor), Sonja Buchberger (editor), Jennie Germann Molz, Dennis Zuev, De-Jung Chen, Bernard Schéou, Jun-E Tan, Paula Bialski and Nelson Graburn.

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Rezension: „Die Welt des Baedeker – Eine Medienkulturgeschichte des Reiseführers von 1830 bis 1945″ von Susanne Müller

In E. M. Fosters Roman „Zimmer mit Aussicht“, verliert die Protagonistin, eine englische Adlige namens Lucy Honeychurch, bei der Besichtigung der Franziskaner-kirche Santa Croce in Florenz zu erst ihre fachkundige Reisebegleitung und dann auch noch den Baedeker. Unvorstellbar, doch Lucy Honeychurch war somit orientierungslos in einer für sie fremden Stadt und nicht zuletzt einer fremden Welt, in die sie sich fortan vorsichtig hineintastete.

Das wohlbehütete Mädchen reicher Eltern war auf einer, der für das ausgehende victorianische Zeitalter üblichen Bildungsreisen, um sich an den Schönheiten Italiens zu ergehen und voller Eindrücke nach Kent, ins ländliche Tunbridge Wells zurückzukehren und zu heiraten. Das Reisen, gemeint ist hier nicht das touristische Unterwegssein, sondern das monatelange an einem Ort Verweilen, gehörte zum Selbstverständnis und über lange Zeit zum Privileg einer adligen Klasse, die sich allerdings zusehends mit der bürgerlichen Schicht und deren ganz anderen Lebens- und Reiseverständnis, konfrontiert sah.

Dieses aufkommende Bürgertum veränderte das Reisen, vor allem das Bildungs-reisen, stark und somit auch den Habitus und die Medien des Reisenden. Es eignete sich zwar die oberflächlichen Verhaltensweisen des Reisens an, allerdings eher im Sinne einer Travestie, denn er konnte aufgrund eingeschränkter Finanzkraft nur sehr kurz an den schönen und kulturell wichtigen Orten Verweilen, wollte aber in dieser Zeit das Wesentliche des Ortes erleben und dessen Sehenswürdigkeiten „abarbeiten“. Müller spitzt den neuen Habitus des Reisenden trefflich mit dem Bild „Engländer in der Campagna“ von Carl Spitzweg zu, das auch auf dem Cover abgebildet ist – vertieft in Medien unterschiedlichster Art „bereisen“ eine Gruppe Engländer die italienische Campagna und erschließen sie nicht mehr aus ihnen selbst heraus, sondern gestützt auf Vermittlungs- und Dokumentationsmedien.

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Architekturmoderne in Oberschlesien – Zeichen der Zeilung. Ein Reisebericht

Badeanstalt in Zabrze (ehem. Hindenburg) von 1929. Foto: Toni Jost

Im Mai 2012 fand die deutsch-polnische Studienreise „Zeichen der Teilung – das Erbe der Architekturmoderne in Oberschlesien heute“ in der Region von Kattowitz statt. Gastautorin Malgorzata Popiolek, Absolventin des Masterstudiengangs Denkmalpflege an der TU Berlin, hat ihre Eindrücke von der Reise zusammengefasst und zeigt, wie vielfältig die Architektur in dieser Region ist.

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