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Schlagwort »Rekonstruktion«
Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Hingehen, sehen lernen! – Interview zum Rathausforum

Auskragende Dächer der Fernsehturmfußumbauung - im Hintergrund die Rathauspassage. Foto: Verena Pfeiffer-Kloss

Der Platz ohne Namen, das sog. Rathausforum in Berlins Mitte, ist ein Ort der Debatten und Kontroversen um die zukünftige Gestaltung, Raum unzähliger Planungen und Entwürfe: Archäologisches Fenster? Rekonstruktion der Altstadt? Grünfläche? Stadtplatz? Ein Interview mit der Urbanophilen Verena, die die urbanen und gestalterischen Qualitäten des Platz ohne Namen – so wie er heute ist – beschreibt, ist bereits vor einigen Tagen in der TAZ erschienen: „Feldzug gegen die Moderne“.

Nun gibt es eine umfangreichere Version des Interviews zum „Platz der Abwesenheit“ auf futureberlin.de: „Hingehen, sehen lernen!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Bei schönem Frühlingswetter unbedingt einen Ausflug in die Stadtmitte machen, den Freiraum mitten in der Stadt genießen und sehen, wie lebendig und vielfältig der Platz ist.

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Ein Schloss wirft seine Fassade voraus

Gebaut wird auch Sonntags. "Wir danken unseren unermüdlichen Arbeiten für diese großartige Aufbauleistung!"

Gebaut wird auch Sonntags (Foto: 15. Januar 2012). "Wir danken unseren unermüdlichen Arbeitern für diese großartige Aufbauleistung!"

Derzeit wird im Palastloch an einem Stück Schaufassade der Schaufassade des Berliner Humboldt Forums gebastelt. Der Fassadenausschnitt mit Klinker und Sandsteinstuck auf Beton soll der weiteren Erprobung des Materials dienen und für das Bauprojekt werben. In Potsdam kann man bereits ablesen, wie es irgendwann mal weitergehen könnte: um das dortige Stück Schaufassade wächst in rasender Geschwindigkeit die betonnierte Staffelei für das Potsdamer Schlossbild.

Rohbau des zukünftigen Stadtschlosses in Potsdam, November 2011

Rohbau des zukünftigen Stadtschlosses in Potsdam, November 2011

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Die Kunst des Kopierens

urbanspacemag#3 copy+paste, 110 Seiten, 9,90 Euro

urbanspacemag#3, 110 Seiten, 9,90 €

Das aktuelle urbanspacemag # 3, herausgegeben vom Hamburger spacedepartment, geht der Frage nach, was das Prinzip „Copy and Paste“ für die Architektur, die Stadt und darüber hinaus zu leisten vermag.

Copy and Paste – das bedeutet, schnell und preisgünstig zu sein, wie man in den Texten zum aktuellen Bauen in China nachlesen kann, die zudem noch Hintergründe chinesischer Baukultur beleuchten (Viktor Oldiges: „ReisschnapsKonfuzianismus“ und Tobias Mohn: „Open up the West“). Es zeigt sich, dass Copy und Paste eine Kulturtechnik sein kann, die auch schon im Potsdam des 19. Jahrhunderts angewandt wurde und bis heute gemocht wird (Erik Hannibal: „Preussische Palmen“).

Copy and Paste – das bedeutet, Irritationen hervorzurufen, bei denen, die kopiert werden als auch bei denen, die kopieren.

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Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

Spacemag#3 »Copy & Paste« erschienen!

urbanophil.net freut sich über das Erscheinen des neuen Spacemags! Die nunmehr dritte Ausgabe des Urban Spacemags widmet sich dem Thema „Copy & Paste“:

Bereits in der Antike wurde in der Architektur und Stadtplanung kopiert. Heute gibt es den Eiffelturm und die Pyramiden von Gizeh als Kopie in Las Vegas und vielerorts mehr. Die Europäische Stadt dient derzeit als Blaupause westlicher Architekten zur Grundsteinlegung einer massiven chinesischen Städteexpansion. Weltweit werden gesellschaftliche Muster und Lebensweisen kopiert, um an anderer Stelle und in neuen Kontexten platziert zu werden.
Copy & Paste steht nach wie vor hoch im Kurs und findet nicht nur im digitalen Habitat erfolgreiche Anwendung. Neue arbeitstechnische Mittel der Serienproduktion holen die Frage nach Original und Kopie immer wieder auf die kulturpolitische Agenda. Kopien werden schneller, besser, überholen das Copyright und nähren Kulturtechniken wie Sampling und Mashup.

Unsere Urbanophilen Tim und Stefan haben auch einen Beitrag mit dem Titel „Reblog, RT@, FWD – Urbane Phänomene, soziale Netzwerke und vernetzte Kommunikation“ zum neuen Heft beigesteuert.
Die neue Ausgabe kann auf der Webseite des Spacedepartments für 9,90 Euro bezogen werden.

In Kürze folgt eine Rezension zum neuen Spacemag hier auf urbanophil.net!

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Drama in Mitte

Cityscope hat mit einem Zeitraffervideo den Abriss des Palasts der Republik von 2006 bis August 2010 dokumentiert. In knapp einer Minute wird ein Teil der Berliner Stadtbaugeschichte in einen innerstädtischen temporären Freiraum umgewandelt. Sieht schön aus – tut allen Urbanophilen trotzdem weh. Hartgesottene leiden in der hochauflösenden 1080p-Version mit.

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