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Schlagwort »Ruhrgebiet«
urbanoREVIEW →

Das Ruhrgebiet in der Kunst: Zwischen grüner Ästhetik und Verfall, Ausstellung „Green City“ in Oberhausen

08 Kuh unter der A40, 2009 © Sebastian Mölleken

Abb. Kuh unter der A40, 2009 © Sebastian Mölleken

Marode Ästhetik, wilde Industrie-Natur, energetische Gedankenspiele: In „Green City. Geformte Landschaft – Vernetzte Natur“ steht das Ruhrgebiet im Fokus der Kunst. Die Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen schafft den Spagat zwischen spielerischem in Szene setzen geformter und verletzter Landschaft und ernster Beschäftigung mit Fragen des Klimawandels und Umweltschutzes inmitten der Industrieregion.

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Video, Film & Fotografie →

Das Video zum Wochenstart | ruhrpottromantik

Mit diesem netten Tilt-Shift/Timelapse-Film aus dem Ruhrgebiet, das Teil der Diplomarbeit von Sebastian Daniel war, wünschen wir Euch einen guten Start in die Woche!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

SEHEN LERNEN

SEHEN LERNEN ist eine Kampagne der Landesinitiative StadtBauKultur NRW die seit August 2008 durch verschiedene Städte in Nordrhein-Westfalen tourt.  Bei der SEHSTATION handelt es sich um überdimensionale, farbige Rahmen, die einen neuen Blick auf besonders gelungene oder misslungene städtische Räume eröffnen sollen. Während der meist zweiwöchigen Dauer der Aktion kann mit Architekten, Stadtplanern und Künstlern vor Ort diskutiert werden. Den Abschluss der Tour bildet die Stadt Köln. Dort wird die SEHSTATION vom 24.09 bis 17.10.2010 – begleitet durch ein üppiges Angebot an Veranstaltungen – ein letztes Mal zu sehen sein.

Kunst & Kultur →

Roadtrip Ruhr – A40-Sperrung am 18.07.2010

Eine der Aktionen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010, der wohl von vielen am meisten entgegengefiebert wurde ist die Sperrung der A40 an diesem Sonntag. Erwartet werden 1 Mio. Teilnehmer, die die vollständig gesperrte Autobahn auf- und abradeln oder -laufen werden. Zusätzlich wird ein 60 km langer „Tisch der Kulturen“ aufgebaut, an dem sich die kulturelle Vielfalt der Ruhrregion darstellen wird.
Der WDR wird eine 360°-Ansicht des Events produzieren. Für alle, die an diesem Wochenende nicht in den Pott fahren können, überträgt ARTE die Veranstaltung live im Fernsehen!

Stadtentwicklung & Stadtpolitik →

„Boah! Schön is dat nich.“

Wie spätestens seit einigen Tagen jeder mitbekommen haben dürfte, ist die Stadt Essen unter dem Titel RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas 2010. Ein Jahr lang wird es im ‚Pott‘ ca. 2.500 Veranstaltungen u.a. aus den Bereichen Musik, Theater und Kunst geben. Die Kultur soll als wichtiger Faktor des Strukturwandels der Kohle- und Stahlregion präsentiert werden. Zum Eröffnungswochenende wurde die Zeche Zollverein mit ca. 100.000 Besuchern geradezu überrannt.

Als Auftakt zu vielleicht noch folgenden Artikeln auf urbanophil über dieses urbane Großereignis, empfehlen wir einen äußerst amüsanten und kurzweiligen Artikel über das Ruhrgebiet und den dort lebenden Menschenschlag, der in der aktuellen Ausgabe der ZEIT zu finden ist, verfasst vom Kabarettisten und Schriftsteller Frank Goosen, Zitat:

„Wir Einheimischen stehen bisweilen auf unseren Eisenbahnbrücken, schauen auf die halbherzigen Skylines unserer zusammenwuchernden Gemeinden und denken: Boah! Schön is dat nich.

Wir im Ruhrgebiet laden Auswärtige gern ein, zu uns zu kommen, um ihren Begriff von Schönheit zu erweitern. Eine mittelalterliche Garnisonsstadt mit Stadtmauer, Fachwerkhäusern und Fürstenresidenzen schön finden, das kann jeder. Aber auf dem Gasometer in Oberhausen stehen, sich umgucken und sagen: Wat ”ne geile Gegend!, das muss man wollen.“

 

 

Leseempfehlung! Dieser Artikel macht definitiv gute Laune (und Lust, ins Ruhrgebiet zu fahren!).

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