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Schlagwort »San Francisco«
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StadtBauwelt zu „Silicon Valley Urbanism“

Jedes Kind kennt das Silicon Valley, die Technikwunderschmiede im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch kaum jemand weiß, wie es dort aussieht. Dabei sind die amerikanischen IT-Konzerne aktuell dabei, futuristische Visionen für unsere Städte zu entwerfen, die tief in der räumlichen Biographie der Hightech-Region verwurzelt sind. Höchste Zeit, mal einen Blick auf die städtischen Auswirkungen von Google und Co. zu werfen und zu verstehen, was da in Zukunft vielleicht auch auf uns zukommt.

Ende Dezember erschien die neue Ausgabe der StadtBauwelt, die von den urbanophilen Hans-Hermann Albers und Felix Hartenstein als Gastredaktion mitgestaltet wurde. Das Heft  trägt den Titel „Silicon Valley Urbanism“, angelehnt an das gleichnamige Buch der Architektin und Autorin Alexandra Lange. In ihm setzen sich die beiden mit Eindrücken auseinander, die sie 2015 während einer Reise nach Kalifornien gemacht haben, wo sie die Firmencampusse von Apple, Facebook, Google und Tesla besuchten. Dabei fiel ihnen auf, wie monoton, abgeschottet und städtebaulich banal diese Areale sind.

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urbanoFILMS#28: Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika

Urbaner Garten in NordamerikaurbanoFILMS#28 meets himmelbeet-Gartenfilmreihe#1!

Dass eine andere Welt pflanzbar ist, zeigt die Filmemacherin Ella von der Haide bereits seit ihrem ersten Film 2003 über urbane Gärten in Buenos Aires. Ihr letzter Dokumentarfilm über urbane Gärten führt in eines der Ursprungsländer der Urban-Gardening-Bewegung: die USA. Während urbane Gärten in Detroit Zeichen des Kampfs um Ernährungssouveränität und des antirassistischen Widerstands der schwarzen Bevölkerung sind, werden die Gärten von indigenen Gruppen auch genutzt, um eigene Traditionen weiterzutragen und den Anspruch auf Landnutzung zu manifestieren. In San Francisco hingegen gärtnern queere Aktivist_Innen an einem alternativen Verständnis von Natur.

Durch die lokale Produktion von ökologischen Lebensmitteln zur Selbstversorgung und deren Verkauf auf Bauernmärkten entsteht nicht nur eine Alternative zur Agro-Industrie, sondern gleichzeitig auch ein neues lokales Selbstbewusstsein. Der Zugang zu und die Rahmenbedingungen für gesundes und gutes Leben werden von den Basisorganisationen eingefordert und selber hergestellt. (Ella von der Haide, 2012)

Dieser Vielfalt widmet sich „Eine andere Welt ist pflanzbar! – Nordamerika“, den urbanophil in Kooperation mit dem Gartenprojekt Himmelbeet und der Stiftungsgemeinschaft Anstiftung & Ertomis zeigt. Im Anschluss wird die Filmemacherin Ella von der Haide Fragen beantworten und im Gespräch mit dem Stadtforscher Toni Karge einige Highlights des Films diskutieren.

Wann? 12. Juli 2014, 20.30 Uhr, Einlass ab 20 Uhr

Wo? im urbanen Garten himmelbeet, Ruheplatzstraße 12, 13347 Berlin (U Leopoldplatz)

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auch wenn es regnet, wird der Filmabend stattfinden – im Garten gibt es einen überdachten Bereich.

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Das Video zum Wochenende | Die Spiegelstadt

Zum entspannten Wochenendfrühstück ein schönes Timelapse-Video, in dem die Fotos verschiedener amerikanischer Städte wunderbar als Kaleidoskope ineinander gespiegelt wurden. Ein ähnliches Video von New York hatten wir vor einiger Zeit gepostet. Viel Spaß!

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Monocle Radio: »The Urbanist« Folge 69 über Gentrification

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Das großartige Monocle-Magazin produziert auch eine Radioshow names »The Urbanist«, die sich in Folge 69 mit dem Phänomen Gentrifizierung in verschiedenen Städten beschäftigt. Darunter u.a. der Stadtteil Praga in Warschau.

Ein bisschen Stöbern auf der Monocle-Webseite und das Anhören weiterer Radio-Podcasts von „The Urbanist“ lohnt sich!

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Eine Stadt ohne Menschen

Wie würde es wohl sein, wenn am Times Square keine Menschenseele ist? Wie wäre es, wenn der Highway in Richtung Downtown L.A. von keinem einzigen Auto befahren wird? Sicher, in dem einen oder anderen Endzeit-SciFi-Film hat man solche Szenen schon mal gesehen, doch oft im Setting des Weltuntergangs, also alles dunkel und zerstört. Der amerikanische Fotograf Ross Ching hat verschiedene Städte in den USA im hier und jetzt von seinen Menschen „befreit“. Dazu wurde für jede Szene ca. 20 Minuten gefilmt, um dann immer nur die Frames aus dem Material auszusuchen, auf denen kein Mensch, oder Auto zu sehen ist. Diese Frames wurden dann mit bewegten Bildern im Hintergrund montiert, so dass keine statischen Momentaufnahmen entstanden sind, sondern der Eindruck eines Zeitraffer-Videos entsteht, bei dem über einen längeren Zeitraum kein Mensch weit und breit in Sicht ist. Toll!

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